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	<title>Erziehung Archive - Hund.Tips</title>
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		<title>Kuvasz im Rasseporträt: Charakter, Haltung und Pflege</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hundekiste.com Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2021 07:15:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anschaffung & Organisatorisches]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bist Du an einem Kuvasz interessiert? In diesem Artikel geben wir Dir einen groben Überblick über Charakter, Erziehung und Pflege des Kuvasz. Wesen und Charakter des Kuvasz Der Kuvasz gilt als eine der ältesten Hirtenhunderassen. So weist der Kuvasz als typischer Hüte- und Treibhund territoriales und personenbezogenes Verhalten auf. Das Beschützen seiner vertrauten Personen und&#8230;&#160;<a href="https://www.hund.tips/kuvasz/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Kuvasz im Rasseporträt: Charakter, Haltung und Pflege</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hund.tips/kuvasz/">Kuvasz im Rasseporträt: Charakter, Haltung und Pflege</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hund.tips">Hund.Tips</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bist Du an einem Kuvasz interessiert? In diesem Artikel geben wir Dir einen groben Überblick über Charakter, Erziehung und Pflege des Kuvasz.</p>
<h2>Wesen und Charakter des Kuvasz</h2>
<p>Der Kuvasz gilt als eine der ältesten Hirtenhunderassen. So weist der Kuvasz als typischer Hüte- und Treibhund territoriales und personenbezogenes Verhalten auf.</p>
<p>Das Beschützen seiner vertrauten Personen und seiner Besitzstücke gilt bei dem Kuvasz als die oberste Priorität. Der große Vierbeiner ist sehr verlässlich und selbstständig in der Bewachung von Haus und Hof.</p>
<p>Auch wenn vor allem sein Mut, seine Wachsamkeit und ein Selbstbewusstsein den Kuvasz ausmachen, ist der Hütehund ebenso sehr familiär. Seiner Familie beweist er oft eine herzergreifende Zuneigung und Anhänglichkeit.</p>
<p>Der Kuvasz ist ein sehr charakterstarker und souveräner Hund mit einem ausgeprägten Beschützerinstinkt, der Dich auch mit seinem Leben verteidigen wird. Angst kennt der Kuvasz nicht.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Hinweis:</strong> Jeder Hund und somit jeder Kuvasz ist individuell. Somit können wir Dir nur einen groben Überblick über den Charakter des Kuvasz geben. Wenn Du Dir einen Kuvasz anschaffen möchtest, empfehlen wir Dir, Dich mit verschiedenen Kuvasz-Besitzern auszutauschen und nach deren persönlichen Erfahrungen zu fragen.</div></div>
<h2>Geselligkeit des Kuvasz</h2>
<p>Als voll integriertes Familienmitglied wird der Kuvasz wunderbar in sein neues Zuhause hineinwachsen. So stellen andere Haustiere, Kinder oder hilfsbedürftige Personen kein Problem dar. Diese gehören ebenso zu seiner Familie, womit der Kuvasz auch ihnen gehörig sein wird.</p>
<p>Den Kuvasz zeichnet eine hohe Reizschwelle aus. Es ist wichtig, dass Du Deinen Kuvasz von Anfang an Kontakte mit anderen Menschen und Hunden bietest. Dadurch wird Dein großer Vierbeiner umgänglicher und freundlicher, ohne dass seine Wachsamkeit darunter leiden muss.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Tipp</strong>: Wir empfehlen Dir Welpenspielstunden mit Deinem kleinen Kuvasz zu besuchen. So kann der junge Kuvasz andere Hunde kennenlernen und sich sozial festigen.<br />
</div></div>
<h2>Erziehung und Haltung des Kuvasz</h2>
<p>Die ersten eineinhalb Jahre sind in der Erziehung des Kuvasz besonders wichtig: Der Kuvasz braucht eine konsequente und strenge, aber auch liebevolle Erziehung. Dabei ist es wichtig, dass Du geduldig bist und Deinem Hund viel Zuwendung und Beschäftigung schenkst. So empfehlen wir Dir ebenfalls eine Hundeschule mit Deinem Kuvasz zu besuchen.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Wichtig</strong>: Bei falscher Erziehung kann der Kuvasz sehr aggressiv sein. So ist der Kuvasz nicht geeignet für unerfahrene Hundebesitzer*innen.</div></div>
<p>Trotz guter Erziehung, darf man nicht vergessen, dass der Kuvasz gerne seinen eigenen Kopf behält. Achte der bei der Erziehung Deines Kuvasz stets darauf, dass Du ihm vermittelst, wer der Rudelführer ist &#8211; Du und nicht er.</p>
<p>Der Kuvasz braucht viel Bewegung und Beschäftigung. So er fühlt sich im Freien, auf einem großen (und umzäunten) Grundstück am wohlsten. Dabei ist es für den Hund am besten, wenn dieser auf diesem Grundstück Freilauf hat und dementsprechend ständig sein Territorium bewachen darf.</p>
<p>Es spricht auch nichts dagegen, dass der Kuvasz ganzjährig draußen an der frischen Luft lebt. Auch wenn der Vierbeiner winterlichere Temperaturen bevorzugt, wird der Sommer im Freien Deinem Kuvasz auch nicht schaden. So ist eine Stadtwohnung nicht geeignet für den großen Vierbeiner.</p>
<h2>Pflege und Gesundheit des Kuvasz</h2>
<p>Die Pflege des Fells des Kuvasz gestaltet sich als weniger zeitintensiv: wöchentliches Bürsten reicht vollkommen aus. Gewöhne aber Deinem Kuvasz aber bereits im Welpenalter an, während der Pflege stillzusitzen oder zu liegen.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Tipp</strong>: Auch wenn das Fell des Kuvasz sehr pflegeleicht ist, beachte, dass Dein Hund relativ stark haart. Die Fusselbürste wird somit zu Deiner Grundausstattung gehören.</div></div>
<p>Baden solltest Du Deinen Kuvasz nur, wenn es unbedingt nötig ist. Allerdings fällt meistens der getrocknete Schmutz aus dem Fell oder er löst sich während des Bürstens.</p>
<p>Wie auch bei jeder anderen Hunderasse ist es wichtig, dass Du die Ohrmuscheln Deines Kuvasz regelmäßig kontrollierst und bei Bedarf reinigst. Gib Deinem Wachhund gerne altes Brot zum Nagen. So kann dieser seine Zähne “putzen”. Weitere besondere Pflege sollte somit nicht nötig sein.</p>
<p>Der Kuvasz ist sehr robust. Wie alle großen Hunde neigt auch der Kuvasz zu einer Hüftgelenksdysplasie. Der Kuvasz tendiert eher selten zu Allergien und Unverträglichkeiten. So können manchmal Hautirritationen auftreten.</p>
<h2>Aktivitäten mit dem Kuvasz</h2>
<p>Bewegung ist für Deinen Kuvasz sehr wichtig. So sollten regelmäßige, lange Spaziergänge selbstverständlich sein. Wenn hier ein gutes Training vorangeht, kann der Kuvasz auch als Reitbegleithund mitlaufen. Auch ist eine Ausbildung zum Fährten- und Rettungshund möglich.</p>
<p>So gerne der Kuvasz lange Spaziergänge mag, genießt er es auch mit Dir und Deiner Familie entspannte Stunden zu Hause zu verbringen. Aufgrund seiner Größe eignet sich der Kuvasz allerdings weniger für andere Hundesportarten.</p>
<h2>Herkunft des Kuvasz</h2>
<p>Offiziell wird Ungarn als das Herkunftsland des Kuvasz aufgelistet. Dabei stammt der Hütehund ursprünglich aus Asien und gelangte von dort aus nach Ungarn.</p>
<p>Der Name Kuvasz stammt von den Begriffen Kawash oder Kawass und bedeutet so viel wie “Beschützer” oder “Wächter”. So ist der Kuvasz bereits im Mittelalter ein fester Bestandteil der Jagdgesellschaft und Bewacher von Haus und Hof. Während der Herrschaft des ungarischen Königs Matthias Corvinus gilt der wachsame Vierbeiner immer mehr als sehr beliebter Hund des Adels.</p>
<p>Mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts beginnt auch die gezielte Kuvasz-Zucht, die 1956 ihren Tiefpunkt erreicht: Beim Ungarn-Aufstand wurden viele der Hütehunde erschossen.</p>
<p>Heute gilt der Kuvasz als eine seltene Hunderasse. So liegt die Zahl der neugeborenen Kuvasz-Welpen in Deutschland bei 50 Tieren jährlich.</p>
<h2>Kuvasz anschaffen: Wo finde ich einen passenden Kuvasz?</h2>
<p>Der willensstarke Kuvasz gehört nicht in die Hände von Anfänger*innen. Wenn Du noch keinerlei Erfahrungen mit der Erziehung und mit dem Umgang eines Hundes gemacht hast, solltest Du Dich für eine andere Hunderasse entscheiden.</p>
<p>Wenn Du als erfahrene*r Hundekenner*in an der Anschaffung eines Kuvasz interessiert bist, haben wir hier einige Ansprechpartner für Dich verlinkt. Bitte achte während Deiner Suche darauf, dass der Züchter oder auch der Tierschutzverein seriös ist.</p>
<p>Grundsätzlich raten wir Dir von einem Kauf bei “Privatzüchtern” oder in Anzeigenportalen ab. Schaue Dich auch gerne in Tierheimen um. Auch dort gibt es den ein oder anderen Kuvasz, der sich auf neues Zuhause freut.</p>
<p><strong>Kuvasz-Vereinigung Deutschland e.V.</strong></p>
<p>Sophie Schulz<br />
Kuvasz-Vereinigung Deutschland<br />
Postfach 1107</p>
<p>55622 Rhaunen<br />
Tel.: 015207147281<br />
E-Mail: schulz@kuvasz.de</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.kuvasz.de/" target="_blank" rel="noopener">www.kuvasz.de</a></p>
<p><strong>Klub für Ungarische Hirtenhunde e.V.</strong></p>
<p>Mandy Harder<br />
Lohbergenstraße 32<br />
21244 Buchholz</p>
<p>Tel.: 04181/2940269<br />
E-Mail: mandy.harder@kfuh.de</p>
<p>Angelika Lanzerath<br />
Mühlenberg 14<br />
53902 Bad Münstereifel</p>
<p>Tel.: 02257/7728<br />
E-Mail: kuvasz@kfuh.de</p>
<p>Hompage: <a href="https://www.kfuh.de/" target="_blank" rel="noopener">www.kfuh.de</a></p>
<h2>Weiterführende Quellen</h2>
<p><a href="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/Kuvasz.pdf" target="_blank" rel="noopener">Rassestandard des Kuvasz (Stand: 2000)</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hund.tips/kuvasz/">Kuvasz im Rasseporträt: Charakter, Haltung und Pflege</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hund.tips">Hund.Tips</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Redbone Coonhound im Rasseporträt: Charakter, Haltung und Pflege</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hundekiste.com Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jun 2021 07:23:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel geben wir Dir einen groben Überblick über die Hunderasse Redbone Coonhound. Wir teilen Dir mit, welchen Charakter er hat, wie er zu erziehen und zu pflegen ist. Wesen und Charakter des Redbone Coonhounds Der Redbone Coonhound ist ein lernwilliger, energiegeladener und intelligenter Hund, der seinen Besitzer immer gefallen möchte. Jedoch kann er&#8230;&#160;<a href="https://www.hund.tips/redbone-coonhound/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Redbone Coonhound im Rasseporträt: Charakter, Haltung und Pflege</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hund.tips/redbone-coonhound/">Redbone Coonhound im Rasseporträt: Charakter, Haltung und Pflege</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hund.tips">Hund.Tips</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>In diesem Artikel geben wir Dir einen groben Überblick über die Hunderasse Redbone Coonhound. Wir teilen Dir mit, welchen Charakter er hat, wie er zu erziehen und zu pflegen ist.</p>
<h2>Wesen und Charakter des Redbone Coonhounds</h2>
<p>Der Redbone Coonhound ist ein lernwilliger, energiegeladener und intelligenter Hund, der seinen Besitzer immer gefallen möchte. Jedoch kann er auch einen hartnäckigen Charakter besitzen und sollte somit gut trainiert werden. Dadurch, dass er seinen Besitzer immer gefallen möchte, ist er jedoch nicht anhänglich.</p>
<p>Er ist nicht nur intelligent und lernwillig, sondern besitzt auch eine gute Nase. Der Redbone Coonhound ist nämlich ein Jagdhund, sobald er im Freien ist und ein Kaninchen oder ein Eichhörnchen sieht, ist er ihnen auf der Spur. Demnach solltest Du ihn im Freien, beim Spaziergang gut im Auge behalten.</p>
<p>Dadurch, dass er ein Jagdhund ist, benötigt er viel Bewegung und sollte sich möglichst im Freien bewegen können. Aber seine Ruhepausen sind für ihn genauso wichtig und sollten nicht vernachlässigt werden.</p>
<p>Seine Jagdfähigkeit sollte Dich jedoch nicht erschrecken, denn der Redbone Coonhound ist innerlich ein sehr ruhiges und freundliches Lebewesen. Der sich als ein guter Begleiter eignet und mit dem man auch viel Spaß haben kann.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Tipp</strong>: Zu beachten ist, dass er gut trainiert werden muss, um seine Energie und Charaktereigenschaften als Jagdhund im Griff zu behalten.</div></div>
<h2>Geselligkeit von Redbone Coonhounds</h2>
<p>Sei es mit anderen Hunden, Menschen oder Kindern, der Redbone Coonhound ist sehr anpassungsfähig und kommt durch seine freundlichen und liebevollen Art mit jedem gut klar. Vor allem ist er äußerst gut für Familien geeignet, denn durch seine leicht verspielte Art möchte er öfters spielen und sich bewegen.</p>
<figure id="attachment_18684" aria-describedby="caption-attachment-18684" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-18684 size-full" title="Viele Hunde auf dem Bild" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/Kopie-von-HeyHund.de-Vorlage-fuer-Bilder-2-3.png" alt="Viele Hunde auf dem Bild" width="800" height="533" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/Kopie-von-HeyHund.de-Vorlage-fuer-Bilder-2-3.png 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/Kopie-von-HeyHund.de-Vorlage-fuer-Bilder-2-3-300x200.png 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/Kopie-von-HeyHund.de-Vorlage-fuer-Bilder-2-3-768x512.png 768w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/Kopie-von-HeyHund.de-Vorlage-fuer-Bilder-2-3-150x100.png 150w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-18684" class="wp-caption-text">Der Redbone Coonhound kommt mit anderen Hunden gut zurecht.</figcaption></figure>
<p>Jedoch solltest Du ihn, wie jeden Hund gut trainieren und ihn wissen lassen, wann er mit einem Kind und einen Hund spielt. Außerdem solltest Du Deinen Kindern beibringen, dass ein Hund ein Lebewesen ist und sie mit ihm vorsichtig umzugehen haben. Am besten solltest Du Deinen Hund schon im Welpen Alter Deinen Kindern vorstellen, damit sich der Hund besser an Kinder gewöhnen kann.</p>
<p>Der Redbone Coonhound sollte von Senioren und beschäftigten Menschen nicht adoptiert werden, da die Hunde viel Bewegung brauchen und für eine lange Zeit nicht alleine gelassen werden sollten.</p>
<h2>Erziehung und Haltung des Redbone Coonhounds</h2>
<p>Die Erziehung des Redbone Coonhounds wird durch seine Lernwilligkeit und seine Intelligenz einfach verlaufen. Solange das Training im Welpen Alter durchgeführt wird und liebevoll verläuft, gelingen schnelle Lernerfolge. Außerdem orientiert sich der Redbone Coonhound an seinen Besitzer und wird somit auch gehorchen.</p>
<p>Wenn die Erziehung im erwachsenen Alter stattfindet, würde das Training mit ihm sehr viel Geduld voraussetzen, da er von Natur aus ein sturer und selbstbewusster Hund ist, der gerne seine eigenen Entscheidungen trifft. Um diese Eigenschaften zu vermeiden, solltest Du seinen Redbone Coonhound auf jeden Fall trainieren.</p>
<p>Ohne die richtige Erziehung, würde diese Rasse seine eigenen Entscheidungen treffen, sein Energielevel nicht unter Kontrolle halten können und öfters Bellen oder sogar vor Freude auf Menschen springen.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Tipp</strong>: Wichtig ist, dass der Hund eine ausreichende Bewegung am Tag bekommt. Deshalb sollten Menschen, die sich nicht gerne Bewegen, keinen Redbone Coonhound adoptieren.</div></div>
<h2>Pflege und Gesundheit des Redbone Coonhounds</h2>
<p>Der Redbone Coonhound ist ein pflegeleichter Hund. Er sollte wöchentlich nur gebürstet werden, um den Haarausfall in Kontrolle zu halten und dem Fell einen Glanz zu verleihen. Dadurch, dass er ein kurzes Fell hat braucht man ihn nicht öfters zu baden, es würde ausreichen ihn alle 4 bis 6 Wochen zu baden, außer wenn er sich schmutzig gemacht hat.</p>
<p>Durch seine langen Ohren, neigt er zu Entzündungen, somit sollten seine Ohren regelmäßig untersucht und gesäubert werden. Außerdem sollten seine Zähne ein paarmal in der Woche gebürstet werden, um für eine gute Zahnhygiene zu sorgen.</p>
<p>Ein Redbone Coonhound ist gesundheitlich sehr robust und neigt zu keinen rassetypischen Krankheiten. Jedoch sollte man den regelmäßigen Tierarztbesuch nicht vernachlässigen.</p>
<p>Die Ernährung des Redbone Coonhounds sollte gesund und ausgewogen sein. Am besten eignen sich zwei kleine Mahlzeiten am Tag, denn Redbones essen gerne und können leicht zu Übergewicht neigen. Deshalb solltest Du auf die entsprechende Menge des Essens achten und beim Training solltest Du ihn nicht zu viele Leckerlis geben.</p>
<h2>Aktivitäten mit dem Redbone Coonhound</h2>
<p>Redbone Coonhounds mögen es ständig in Bewegung zu sein, deshalb eignet sich diese Hunderasse ausgezeichnet für Sportler oder Menschen, die gerne jeden Tag längere Strecken spazieren gehen. Ein Redbone Coonhound kann Dich während Deiner Radtour oder auch beim Joggen begleiten.</p>
<p>Außerdem solltest Du abwechslungsreiche Aktivitäten anbieten, denn diese Rasse kann sich sehr schnell langweilen. Du kannst zum Beispiel ein Agility Training mit ihm durchführen.</p>
<figure id="attachment_18685" aria-describedby="caption-attachment-18685" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-18685 size-full" title="Hund im Wald" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/Kopie-von-HeyHund.de-Vorlage-fuer-Bilder-3-2.png" alt="Hund im Wald" width="800" height="533" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/Kopie-von-HeyHund.de-Vorlage-fuer-Bilder-3-2.png 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/Kopie-von-HeyHund.de-Vorlage-fuer-Bilder-3-2-300x200.png 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/Kopie-von-HeyHund.de-Vorlage-fuer-Bilder-3-2-768x512.png 768w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/Kopie-von-HeyHund.de-Vorlage-fuer-Bilder-3-2-150x100.png 150w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-18685" class="wp-caption-text">Der Redbone Coonhound liebt es ständig in Bewegung zu sein.</figcaption></figure>
<h2>Herkunft des Redbone Coonhound</h2>
<p>Der Redbone Coonhound ist einer von den sechs Coonhound Rassen, der jedoch nur in einer Farbe existiert, und zwar mit einem rotbraunen Fell. Der Name Coon leitet sich aus dem englischen von dem Wort &#8222;racoon&#8220; also auf Deutsch Waschbär ab, denn diese Rasse wurde früher zur Jagd von Waschbären eingesetzt.</p>
<p>Der Coonhound ist eine amerikanische Rasse, die dadurch entstand, dass ein schottischer Einwanderer einen Foxhound nach Amerika brachte, und der Foxhound wurde mit einem Bloodhound gekreuzt. So entstand mit der Zeit der Redbone Coonhound. Das Ziel war es damals den Hund zur Jagd einzusetzen.</p>
<p>1902 wurde der Redbone Coonhound vom UKC (United Kennel Club) als zweite Coonhound Rasse registriert und später im Jahre 2002 wurde es von AKC (American Kennel Club) registriert. Da es sich um eine amerikanische Rasse handelt, wurde der Coonhound nicht im FCI registriert.</p>
<h2>Redbone Coonhound anschaffen: Wo finde ich einen passenden Redbone Coonhound</h2>
<p>Hier haben wir einige Ansprechpartner verlinkt, die Du für die Anschaffung eines Redbone Coonhound in Betracht ziehen kannst. Bitte achte bei Deiner Suche darauf, dass der Züchter oder der Tierschutzverein seriös ist.</p>
<p>Von Anzeigenportalen oder “Privatzüchtern” würden wir grundsätzlich abraten. Schau Dich gerne auch in Tierheimen um. Auch dort kann es den ein oder anderen Redbone Coonhound geben, der ein passendes Zuhause sucht.</p>
<p><strong>Dadurch, dass es sich um eine amerikanische Rasse handelt, ist der Redbone Coonhound in Deutschland sehr selten zu finden.</strong></p>
<h2>Weiterführende Quellen</h2>
<ul>
<li>Rassenportrait von UKC: <a href="https://www.ukcdogs.com/docs/breeds/redbone-coonhound.pdf" target="_blank" rel="noopener">Mehr erfahren</a></li>
<li>Rassenportrait vom AKC: <a href="https://images.akc.org/pdf/breeds/standards/RedboneCoonhound.pdf" target="_blank" rel="noopener">Mehr erfahren</a></li>
<li>National Redbone Coonhound Club: <a href="https://nationalredboneclu.wixsite.com/nrcc" target="_blank" rel="noopener">Mehr erfahren</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hund.tips/redbone-coonhound/">Redbone Coonhound im Rasseporträt: Charakter, Haltung und Pflege</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hund.tips">Hund.Tips</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Perdiguero de Burgos im Rasseporträt: Charakter, Haltung und Pflege</title>
		<link>https://www.hund.tips/perdiguero-de-burgos/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=perdiguero-de-burgos</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hundekiste.com Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jun 2021 12:44:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anschaffung & Organisatorisches]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hunderasse]]></category>
		<category><![CDATA[Hunderassen]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
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		<category><![CDATA[spanische Hunderassen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bist Du an einem Perdiguero de Burgos interessiert? In diesem Artikel geben wir Dir einen groben Überblick über Charakter, Erziehung und Pflege des Perdiguero de Burgos. Wesen und Charakter des Perdiguero de Burgos Der Riese ist sehr freundlich, ruhig, ausgeglichen und sanftmütig. Gleichzeitig ist er sehr energiegeladen. So zeichnet ihn ein ständiger Drang zur Bewegung,&#8230;&#160;<a href="https://www.hund.tips/perdiguero-de-burgos/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Perdiguero de Burgos im Rasseporträt: Charakter, Haltung und Pflege</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hund.tips/perdiguero-de-burgos/">Perdiguero de Burgos im Rasseporträt: Charakter, Haltung und Pflege</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hund.tips">Hund.Tips</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bist Du an einem Perdiguero de Burgos interessiert? In diesem Artikel geben wir Dir einen groben Überblick über Charakter, Erziehung und Pflege des Perdiguero de Burgos.</p>
<h2>Wesen und Charakter des Perdiguero de Burgos</h2>
<p>Der Riese ist sehr freundlich, ruhig, ausgeglichen und sanftmütig. Gleichzeitig ist er sehr energiegeladen. So zeichnet ihn ein ständiger Drang zur Bewegung, sowie einen ausgeprägten Arbeitswillen aus. Das Lernen fällt ihm sehr leicht.</p>
<p>Der Hund ist sehr fügsam. So braucht der Perdiguero de Burgos einen sicheren Besitzer. Durch Dich als einen liebevollen und dennoch konsequenten Rudelführer, wird der Perdiguero de Burgos Dir gegenüber stets gehorsam und loyal sein.</p>
<p>Durch seine Ruhe und seine Begeisterung für das Spielerische gilt der Perdiguero de Burgos ebenso als geschätztes Mitglied bei der Jagd.</p>
<h2>Geselligkeit des Perdiguero de Burgos</h2>
<p>Der Perdiguero de Burgo ist ein idealer Familienhund. So fühlt er sich am wohlsten, wenn er viel Zeit mit seinen Menschen verbringen kann.</p>
<p>Dein Vierbeiner ist sehr geduldig. So kann er sich, abhängig von der Situation, stets gut anpassen. Gegenüber Kindern ist der Perdiguero de Burgos sehr geduldig und freundlich. Mit anderen Hunden versteht sich Dein Riese sehr gut. Auch toleriert Dein Vierbeiner Katzen.</p>
<h2>Erziehung und Haltung des Perdiguero de Burgos</h2>
<p>Der Perdiguero de Burgos möchte seinem Besitzer stets gefallen. Durch seinen ausgeprägten Arbeitswillen und seinen sanften Charakter wird der Vierbeiner in der Erziehung sehr geduldig mit Dir sein.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Tipp</strong>: Trotz der Geduld des Perdiguero de Burgos, empfehlen wir Dir, dass Du schon einige Erfahrungen mit der Erziehung von Jagdhunden mitbringst. Der Perdiguero de Burgos verfügt über einen angeborenen Jagdtrieb, der unter Kontrolle gehalten werden muss.</div></div>
<p>Es ist wichtig, dass Du Deinen Vierbeiner mit einer liebevollen Konsequenz und Geduld erziehst und ihm bewusst machst, wer der Rudelführer von Euch beiden ist &#8211; Du.</p>
<p>In einem Zwinger wird Dein Perdiguero de Burgos nicht glücklichen werden. Am wohlsten fühlt er sich in einem Haus mit großem Garten, ausreichend Platz und viel Auslauf. Für eine Wohnung in der Stadt ist der Perdiguero de Burgos auf keinen Fall geeignet.</p>
<h2>Pflege und Gesundheit des Perdiguero de Burgos</h2>
<p>Das Fell des Perdiguero de Burgos ist sehr pflegeleicht. So reicht es, wenn Du dieses regelmäßig bürstest. Bringe Deinem Vierbeiner bereits im Welpenalter bei, während des Bürstens stillzusitzen oder auch zu liegen. So ist das Bürsten für Dich, aber auch für Deinen Hund angenehmer und entspannter.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Wissenswertes</strong>: Der Perdiguero de Burgos haart vergleichsweise wenig. Auch während des Fellwechsels haart Dein Hund eher mäßig.</div></div>
<p>Baden musst Du Deinen Vierbeiner erst, wenn er nach einem langen und ausgiebigen Spaziergang sehr schmutzig ist. Gleichzeitig solltest Du nach Waldspaziergängen das Fell Deines Perdiguero de Burgo auf Zecken und Flöhe kontrollieren.</p>
<p>Außerdem musst Du regelmäßig die Krallen, Zähne und Ohren überprüfen und bei Bedarf dementsprechend pflegen.</p>
<h2>Aktivitäten mit dem Perdiguero de Burgos</h2>
<p>Der Perdiguero de Burgos ist sehr aktiv, energiegeladen und ausdauernd. Es ist also wichtig, dass Dein Perdiguero de Burgos mental und physisch gefördert wird und täglich beschäftigt ist, um ausgeglichen zu bleiben. Lange und abwechslungsreiche Spaziergänge sind also eine Selbstverständlichkeit.</p>
<figure id="attachment_22653" aria-describedby="caption-attachment-22653" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-22653 size-full" title="Perdiguero de Burgo als Jagdhund" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/06/PerdigueroDeBurgos_Jagdhund-scaled-1.jpg" alt="Perdiguero De Burgos als Jagdhund" width="800" height="628" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/06/PerdigueroDeBurgos_Jagdhund-scaled-1.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/06/PerdigueroDeBurgos_Jagdhund-scaled-1-300x236.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/06/PerdigueroDeBurgos_Jagdhund-scaled-1-768x603.jpg 768w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/06/PerdigueroDeBurgos_Jagdhund-scaled-1-150x118.jpg 150w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-22653" class="wp-caption-text">Der Perdiguero de Burgos ist am glücklichsten, wenn er draußen aktiv sein kann. Abwechslungsreiche Spaziergänge und Ausflüge ans Wasser sind also ein Muss.</figcaption></figure>
<p>Der Perdiguero de Burgos verfügt über einen sehr guten Geruchssinn. So kannst Du spielerisch mit Deinem Vierbeiner auf Spurensuche gehen. Auch im Wasser wird Dein Perdiguero de Burgos als ausgezeichneter Schwimmer sehr viel Spaß haben.</p>
<h2>Herkunft des Perdiguero de Burgos</h2>
<p>Seit Jahrhunderten wird der Perdiguero de Burgos als Vorstehhunderasse in Spanien gezüchtet, die ursprüngliche Herkunft ist allerdings nicht bekannt. Es wird vermutet, dass der Perdiguero de Burgos eine Kreuzung zwischen dem Sabueso Español und dem Pachon Iberico ist.</p>
<p>1911 wird die Rasse in das spanische Rasse-Register aufgenommen. Ab 1936 trifft der Perdiguero de Burgos das gleiche Schicksal wie viele andere Hunderassen: Mit dem spanischen Bürgerkrieg und dem Zweiten Weltkrieg wird die Rasse fast ausgelöscht. Erst ab 1950 beginnt man wieder mit der Zucht des Perdiguero de Burgos.</p>
<p>Heute in Deutschland ist der Perdiguero de Burgos allerdings eher selten.</p>
<h2>Perdiguero de Burgos anschaffen: Wo finde ich einen passenden Perdiguero de Burgos?</h2>
<p>Mit dem Perdiguero de Burgos wird Dir ein neuer Freund und treues Familienmitglied geschenkt.<br />
Wenn Du an der Anschaffung eines Perdiguero de Burgos interessiert bist, haben wir hier einige Ansprechpartner für Dich verlinkt. Bitte achte während Deiner Suche darauf, dass der Züchter oder auch der Tierschutzverein seriös ist. Grundsätzlich raten wir Dir von einem Kauf bei “Privatzüchtern” oder in Anzeigenportalen ab. Schaue Dich auch gerne in Tierheimen um. Auch dort gibt es den ein oder anderen Perdiguero de Burgos, der sich auf neues Zuhause freut.</p>
<p><strong>Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) e.V.</strong></p>
<p>Westfalendamm 174<br />
44141 Dortmund</p>
<p>Telefon: +49 231 56 50 0 – 0<br />
Telefax: +49 231 59 24 – 40<br />
E-Mail: info[at]vdh[.]de<br />
Internet: <a href="http://www.vdh.de" target="_blank" rel="noopener">www.vdh.de</a></p>
<h2>Weiterführende Quellen</h2>
<p>Rassestandard eines Perdiguero de Burgos (Stand: 1998): <a href="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/perdiguero_de_burgos.pdf" target="_blank" rel="noopener">Mehr erfahren</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hund.tips/perdiguero-de-burgos/">Perdiguero de Burgos im Rasseporträt: Charakter, Haltung und Pflege</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hund.tips">Hund.Tips</a>.</p>
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		<item>
		<title>Mastino Napoletano im Rasseporträt: Charakter, Haltung und Pflege</title>
		<link>https://www.hund.tips/mastino-napoletano/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=mastino-napoletano</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hundekiste.com Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jun 2021 08:04:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anschaffung & Organisatorisches]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Hunderassen]]></category>
		<category><![CDATA[Kaufberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Sport & Spiel]]></category>
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		<category><![CDATA[Hund]]></category>
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		<category><![CDATA[Rasseporträt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer sich für diesen Hund interessiert, sollte sich auf einige bestimmte Dinge einstellen. In diesem Artikel geben wir Dir einen kurzen Überblick über Charakter, Erziehung und Pflege des Mastino Napoletano. Wesen und Charakter des Mastino Napoletano In diesem Abschnitt möchten wir Dir die Charakterzüge und das Wesen des Mastino Napoletano näherbringen. So lernst Du den&#8230;&#160;<a href="https://www.hund.tips/mastino-napoletano/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Mastino Napoletano im Rasseporträt: Charakter, Haltung und Pflege</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hund.tips/mastino-napoletano/">Mastino Napoletano im Rasseporträt: Charakter, Haltung und Pflege</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hund.tips">Hund.Tips</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wer sich für diesen Hund interessiert, sollte sich auf einige bestimmte Dinge einstellen. In diesem Artikel geben wir Dir einen kurzen Überblick über Charakter, Erziehung und Pflege des Mastino Napoletano.</p>
<h2>Wesen und Charakter des Mastino Napoletano</h2>
<p>In diesem Abschnitt möchten wir Dir die Charakterzüge und das Wesen des Mastino Napoletano näherbringen. So lernst Du den Vierbeiner besser kennen und kannst Dir das Zusammenleben besser vorstellen.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><b>Hinweis:</b> In manchen Bundesländern steht dieser Hund auf der Liste gefährlicher Rassen und darf nur mit einer Genehmigung einer Behörde gehalten werden.</div></div>
<p>Beachte allerdings, dass nicht jeder Hund gleich ist und durchaus Abweichungen auftreten können.</p>
<h3>Anhänglichkeit</h3>
<p>Ein Mastino Napoletano kann relativ gut in eine Familie eingebunden werden. Wenn er sich eingewöhnt hat, ist dieser Hund sehr loyal und wird seine Menschen beschützen.</p>
<h3>Verspieltheit</h3>
<p>Obwohl Mastino Napoletanos etwas faul sind, spielen sie trotzdem sehr gerne. Du solltest darauf achten, dass sie genug Zeit und Raum zum Bewegen haben, da sie sonst zu lethargisch werden und Übergewicht entwickeln können.</p>
<h3>Ruhig</h3>
<p>Grundlegend sind Neapolitanische Mastiffs ruhig und haben ein ausgeglichenes Gemüt. Falls ein Mastino allerdings provoziert wird, kann er schnell aggressiv werden und auch Deine Kommandos ignorieren.</p>
<figure id="attachment_18734" aria-describedby="caption-attachment-18734" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18734 size-full" title="Mastino Napoletano im Ratgeber" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/mastino-napoletano-ratgeber.jpg" alt="Hund in Großaufnahme" width="800" height="533" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/mastino-napoletano-ratgeber.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/mastino-napoletano-ratgeber-300x200.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/mastino-napoletano-ratgeber-768x512.jpg 768w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/mastino-napoletano-ratgeber-150x100.jpg 150w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-18734" class="wp-caption-text">Mastino Napolitano zeichnen sich durch ein ruhiges und ausgeglichenes Gemüt aus. Was Du noch über diesen Hund wissen solltest, findest Du in unserem Rasseporträt.</figcaption></figure>
<p>Diese Hunde sind also nur für erfahrene und verantwortungsbewusste Halter*innen geeignet, die wissen, worauf sie sich mit dieser Rasse einlassen.</p>
<h3>Intelligent</h3>
<p>Mastinos sind intelligente Hunde, die allerdings auch schwierig zu erziehen sein können. Daher solltest Du den Besuch einer Hundeschule unbedingt wahrnehmen, damit die Erziehung Deines Mastino Napoletano gut gelingt.</p>
<h2>Geselligkeit von Mastino Napoletano</h2>
<p>Hier thematisieren wir das Zusammenleben mit diesem Vierbeiner. Solltest Du einen Mastino Napoletano mit anderen Haustieren oder mit Kindern halten wollen, ist dieser Abschnitt für Dich sehr interessant.</p>
<figure id="attachment_18735" aria-describedby="caption-attachment-18735" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18735 size-full" title="Einen Neapolitanischen Mastiff kaufen " src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/neapolitanischen-mastiff-kaufen.jpg" alt="Hund sitzt vor einem Fenster" width="800" height="533" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/neapolitanischen-mastiff-kaufen.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/neapolitanischen-mastiff-kaufen-300x200.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/neapolitanischen-mastiff-kaufen-768x512.jpg 768w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/neapolitanischen-mastiff-kaufen-150x100.jpg 150w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-18735" class="wp-caption-text">Mastino Napolitano sind gute Wachhunde und werden ihre Familie loyal beschützen.</figcaption></figure>
<p>Grundsätzlich eignen sich Mastino Napoletanos mit der richtigen Erziehung sehr gut als Familienhunde. Vor allem, wenn Du schon Erfahrungen mit Hunden und Hundeerziehung hast, steht einem harmonischen Alltag nichts im Weg.</p>
<h3>Mit anderen Hunden</h3>
<p>Mastino Napoletanos sind mäßig hundefreundlich, und es kann bei Fremden schon mal zum Konflikt kommen. Auch hier spielt die richtige Erziehung wieder eine große Rolle.</p>
<h3>Mit Kindern</h3>
<p>Trotz seines imposanten Aussehens kann ein Mastino, bei richtiger Erziehung, gut mit Kindern umgehen, da er generell eher ruhig ist.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><b>Wusstest Du schon?</b> Manchmal werden Mastinos auch als sanfte Riesen bezeichnet, obwohl diese Beschreibung nicht immer zutreffend ist.</div></div>
<p>Allerdings solltest Du Kleinkinder nicht mit ihnen alleine lassen, da sonst eine höhere Gefahr der Provokation besteht. Dann können Neapolitanische Mastiffs schnell aggressiv werden.</p>
<h3>Mit Senioren</h3>
<p>Wegen ihrer Größe und ihres erzieherischen Anspruchs sind Mastinos eher nicht für Senioren geeignet, vor allem, wenn die Wohnsituation unpassend ist.</p>
<h2>Erziehung und Haltung des Mastino Napoletano</h2>
<p>Wie bei fast allen Hunden ist die richtige Erziehung und eine artgerechte Haltung das A und O. Im Folgenden zählen wir Dir alles auf, was Du über die Erziehung eines Mastino Napoletanos wissen musst.</p>
<h3>Gehorsamkeit</h3>
<p>Die Erziehung eines Mastino Napoletano kann schwierig sein, weshalb der Besuch einer Hundeschule oder die Hilfe eines erfahrenen Trainers unbedingt empfehlenswert ist. Falls eine Sozialisierung im Welpenalter nicht erfolgreich durchgeführt wird, besteht die Gefahr, dass der Hund einen übertriebenen Beschützerinstinkt entwickelt, Kommandos verweigert oder angriffslustig wird.</p>
<h3>Alleine bleiben</h3>
<p>Mastino Napoletanos können, wenn sie spontan über längere Zeit alleine gelassen werden, Trennungsängste bekommen. Du solltest daher diese Hunde eher nicht plötzlich alleine lassen, da sie sonst eventuell zerstörerisch werden können.</p>
<h3>Als Wachhund</h3>
<p>Mastinos dienten ursprünglich als Wachhunde für italienische Gehöfte, und auch heute noch können sie diese Rolle sehr gut ausfüllen. Sie haben einen sehr stark ausgeprägten Schutztrieb und verteidigen ihre Familie gegen alles und jeden.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><b>Wusstest Du schon?</b> Den Vorläufer des heutigen Mastino Napoletano gab es schon vor vielen Jahrtausenden in Tibet.</div></div>
<p>Außerdem sind diese Hunde sehr selbstbewusst und mutig, und alleine ihr Aussehen schreckt schon so manche Personen ab.</p>
<h3>Als Ersthund</h3>
<p>Nein, Mastino Napoletanos sind nicht als Ersthunde geeignet, da sie eine erfahrene Hand und einen Besitzer benötigen, der weiß, was er tut.</p>
<h2>Pflege und Gesundheit des Mastino Napoletano</h2>
<p>Solltest Du Dir überlegen einen Mastino Napoletano zuzulegen, solltest Du Dich auf jeden Fall mit der  richtigen Pflege des Hundes auseinandersetzen. Auch auf die Gesundheit des Vierbeiners solltest Du Acht geben.</p>
<h3>Haarausfall und notwendige Fellpflege</h3>
<p>Ein Mastino Napoletano haart wenig und hat auch sonst eine nicht sehr anspruchsvolle Fellpflege. Er sollte regelmäßig gebürstet werden und Du solltest besonders auf die Pflege der Falten im Gesicht achten.</p>
<h3>Ernährung</h3>
<p>Das Futter, das Du einem Neapolitanischen Mastiff gibst, sollte extra für große Rassen hergestellt sein. Ideal sind viele tierische Proteine, Vitamine und alle wichtigen Nährstoffe. Züchter*innen können Dich in diesem Punkt in der Regel am besten beraten.</p>
<h3>Lebenserwartung</h3>
<p>Wie bei anderen großen Rassen auch, ist die Lebenserwartung beim Mastino Napoletano niedriger, als bei kleineren Hunden. Sie liegt durchschnittlich bei etwa 8 bis 10 Jahren.</p>
<h3>Mögliche Erkrankungen</h3>
<p>Neben einer Gefahr des Übergewichts im Alter können Mastinos Knochenprobleme, Arthrose oder Hüftgelenksdysplasie bekommen.</p>
<figure id="attachment_18736" aria-describedby="caption-attachment-18736" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18736 size-full" title="Mastino Napoletano im Rasseporträt" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/mastino-napoletano-rasseportraet.jpg" alt="Hund liegt auf grauem Untergrund" width="800" height="524" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/mastino-napoletano-rasseportraet.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/mastino-napoletano-rasseportraet-300x197.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/mastino-napoletano-rasseportraet-768x503.jpg 768w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/mastino-napoletano-rasseportraet-150x98.jpg 150w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-18736" class="wp-caption-text">Ein Mastino Napoletano zeichnet sich durch seine charakteristischen Gesichtsfalten aus.</figcaption></figure>
<p>Falls die Lider zu weit unten hängen, kann es auch zu Augenproblemen kommen. Außerdem sollten die Falten, besonders im Gesicht, regelmäßig gereinigt werden, da es sonst zu Infektionen kommen kann.</p>
<h2>Aktivitäten mit dem Mastino Napoletano</h2>
<p>Für einen gesunden Lebensstil des Hundes ist eine ausreichende Bewegung unumgänglich. Hier zeigen wir Dir, wie Du Deinen Vierbeiner am besten bei Laune halten kannst.</p>
<h3>Sport</h3>
<p>Tägliche, ausgedehnte Spaziergänge sind für diese eher faulen Hunde ein Muss, um ihre Gesundheit aufrechtzuerhalten. Sie mögen keine intensiven Sportarten und Du kannst sie nicht zum Joggen oder auf eine Fahrradtour mitnehmen.</p>
<h3>In der Wohnung/Stadt</h3>
<p>Einen Mastino Napoletano in der Wohnung zu halten, kann sich als problematisch herausstellen. Zum einen steigen diese Hunde nicht gerne Treppen, und aufgrund ihrer Größe und ihres Gewichts kann es auf Dauer schwierig werden, sie zu tragen.</p>
<p>Sie sind zudem nicht für Wohnungen geeignet, da sie zerstörerisch werden können, falls ihnen langweilig ist. Ideal ist daher ein Zuhause mit einem großen eingezäunten Garten, in dem sich Dein Hund bei Bedarf austoben kann.</p>
<h2>Herkunft des Mastino Napoletano</h2>
<p>Der Mastino Napoletano stammt aus der Molosser Familie, welche den alten Römern als Kriegshunde dienten. Nachdem dieser Dienst nicht mehr benötigt wurde, hat man Mastinos hauptsächlich als Wachhunde eingesetzt.</p>
<p>Ab der Mitte des 20. Jahrhunderts wurden sie dann systematisch gezüchtet und es entstand die Rasse, die wir heute kennen.</p>
<h3>Medien</h3>
<p>Ein Mastino Napoletano “spielt” die Rolle des Hundes Fang in den Harry Potter Filmen.</p>
<h2>Mastino Napoletano anschaffen: Wo finde ich einen passenden Mastino Napoletano?</h2>
<p>Hier haben wir einige Ansprechpartner verlinkt, die Du für die Anschaffung eines Mastino Napoletano in Betracht ziehen kannst. Bitte achte bei Deiner Suche darauf, dass der Züchter oder der Tierschutzverein seriös ist.</p>
<p>Von Anzeigenportalen oder “Privatzüchtern” würden wir grundsätzlich abraten. Schau Dich gerne auch in Tierheimen um. Auch dort kann es den ein oder anderen Mastino Napoletano geben, der ein passendes Zuhause sucht.</p>
<p><strong>Club für Molosser e. V.</strong></p>
<p>Geschäftsstelle Club für Molosser</p>
<p>Welpenvermittlung: Ute Mondesir</p>
<p>Heidestraße 1</p>
<p>35625 Hüttenberg</p>
<p>Telefon: +49 (0)151 53355393</p>
<p>Hompage: <a href="https://www.clubfuermolosser.org" target="_blank" rel="noopener">Mehr erfahren</a></p>
<p><strong>Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH)</strong></p>
<p>Geschäftsstelle<br />
Westfalendamm 174<br />
44141 Dortmund</p>
<p>Tel: 02 31 56 50 00<br />
Fax: 02 31 59 24 40<br />
E-Mail: <a href="mailto:info@vdh.de" target="_blank" rel="noopener">info@vdh.de</a><br />
Internet: <a href="http://www.vdh.de" target="_blank" rel="noopener">www.vdh.de</a></p>
<p><strong>Welpenvermittlung</strong></p>
<p>Geschäftsstelle<br />
Westfalendamm 174<br />
44141 Dortmund</p>
<p>Tel: 02 31 56 50 00<br />
Fax: 02 31 59 24 40<br />
Internet: <a href="https://www.vdh.de/welpen/" target="_blank" rel="noopener">www.vdh.de</a></p>
<h2>Weiterführende Links und Recherchequellen</h2>
<p>FCI Standard des Mastino Napoletano: <a href="http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/197g02-de.pdf" target="_blank" rel="noopener">Mehr erfahren</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hund.tips/mastino-napoletano/">Mastino Napoletano im Rasseporträt: Charakter, Haltung und Pflege</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hund.tips">Hund.Tips</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hund apportieren beibringen: Tipps und Tricks</title>
		<link>https://www.hund.tips/hund-apportieren-beibringen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=hund-apportieren-beibringen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hundekiste.com Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Jun 2021 09:12:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Apportieren]]></category>
		<category><![CDATA[Apportieren beibringen]]></category>
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		<category><![CDATA[Clicker]]></category>
		<category><![CDATA[Dummy]]></category>
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		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hund.tips/?p=6121</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Sitz“, „Platz“ und „Aus“ klingen schon mal ganz gut, oder? Aber wie wäre es, wenn Du nur „Bring“ sagen müsstest und Dein kleiner Racker holt Dir die Zeitung oder Deinen Schlüssel? Okay, okay, das ist jetzt schon etwas für Fortgeschrittene, aber wenn Du gerne die Verbindung mit Deinem Vierbeiner stärken und Euer Spiel und Euren&#8230;&#160;<a href="https://www.hund.tips/hund-apportieren-beibringen/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Hund apportieren beibringen: Tipps und Tricks</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hund.tips/hund-apportieren-beibringen/">Hund apportieren beibringen: Tipps und Tricks</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hund.tips">Hund.Tips</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Sitz“, „Platz“ und „Aus“ klingen schon mal ganz gut, oder? Aber wie wäre es, wenn Du nur „Bring“ sagen müsstest und Dein kleiner Racker holt Dir die Zeitung oder Deinen Schlüssel?</p>
<p>Okay, okay, das ist jetzt schon etwas für Fortgeschrittene, aber wenn Du gerne die Verbindung mit Deinem Vierbeiner stärken und Euer Spiel und Euren Spaß aufs nächste Level bringen möchtest, dann bleib dran!</p>

<h2>Das Wichtigste in Kürze</h2>
<ul>
<li>Das gemeinsame Apportiertraining stärkt die Hund-Mensch-Beziehung.</li>
<li>Der Ablauf des Apportierens besteht aus drei Handlungen, die einzeln eingeübt werden müssen.</li>
<li>Das Apportiertraining benötigt weder viele Vorkenntnisse noch eine umfassende Zusatzausrüstung.</li>
<li>Jeder Hund, unabhängig von Rasse und Alter, kann theoretisch das Apportieren lernen.</li>
</ul>
<h2>Was bringt das Apportier-Training?</h2>
<p>Was ist so toll am Bring-Spiel und warum können Du und Dein Hund davon profitieren? Zuerst einmal ist klar: Viele Hunde haben einen Mordsspaß am Apportieren. Das liegt einerseits daran, dass viele Hunde von Natur aus einen starken Bringtrieb haben und gerne Laufen. Andererseits liegt es daran, dass das gemeinsame Training die Hund-Mensch-Beziehung stärkt. Sowohl die Vier- als auch die Zweibeiner lernen, ihre Kommunikation untereinander zu verbessern.</p>
<p>Außerdem kannst Du je nach Hund die Schwerpunkte beim Training optimal anpassen. Apportieren lässt sich entspannt zu Hause üben oder im Freien zu einer körperlichen Herausforderung für energiegeladene Hunde arrangieren. So oder so steigert es die Konzentration Deines Hundes, Deine Position als „Rudelführer“, den Gehorsam, die Impulskontrolle und das Wichtigste: Euer gemeinsames Level an Spaß. Der Spaß sollte immer im Vordergrund stehen, um die gemeinsame Motivation hochzuhalten.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Wissenswert:</strong> Was bedeutet Apportieren? Das Wort Apportieren kommt aus der Jagd und bezeichnet das Bringen von erlegtem Wild zum Jäger. Doch heute meint der Begriff eher im Allgemeinen das Heranbringen von Gegenständen, wie Dummys, Bällen oder Spielzeug durch den Hund.</div></div>
<h2>Ratgeber: Hund Apportieren beibringen: Tipps und Tricks</h2>
<p>Im Folgenden zeigen wir Dir, mit welcher Vorgehensweise Du Deinem Hund bestmöglich das Apportieren beibringen kannst. Zuerst einmal lohnt es sich, in die Spielzeugkiste zu schauen und zu überlegen, ob die optimale Ausrüstung fürs Apportieren vorhanden ist. Doch was gehört dazu?</p>
<h3>Was benötigst Du zum Apportieren?</h3>
<p>Also was erstmal ganz wichtig ist: <strong>Stöcke und Äste gehören nicht dazu!</strong> Ein Holzstück aus dem Wald ist keine große Motivation für den Hund und kann zu ernsthaften Verletzungen führen. Vor allem bei Aufregung und Konkurrenzsituationen mit anderen Hunden kann es schnell mal vorkommen, dass Stöcke splittern oder beim Sprinten unvorsichtig aufgehoben werden. Das kann im schlimmsten Fall zu schwerwiegenden Verletzungen im Mund und Rachenraum führen.</p>
<p>Natürlich sind das Worst-Case-Fälle, aber für ein regelmäßiges Apportier-Training sollte auf dafür geeignete Hilfsmittel zurückgegriffen werden. Tennisbälle eigenen sich auch nicht, da sie auf Dauer den Zahnschmelz angreifen.</p>
<figure id="attachment_6139" aria-describedby="caption-attachment-6139" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6139 size-full" title="Zum Apportieren brauchst Du einen geeigneten Dummy" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/hund-apportieren-beibringen-auruestung.jpg" alt="Hund apportieren beibringen: Ausrüstung" width="800" height="533" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/hund-apportieren-beibringen-auruestung.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/hund-apportieren-beibringen-auruestung-300x200.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/hund-apportieren-beibringen-auruestung-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-6139" class="wp-caption-text">Möchtest Du das Apportieren trainieren, ist ein geeigneter Apportier-Gegenstand nötig.</figcaption></figure>
<p>Trotzdem heißt das nicht, dass ein großer Aufwand benötigt wird. Um bestmöglich trainieren zu können, ist ein Spielzeug oder Wurfgegenstand notwendig, der interessant für Deinen Vierbeiner ist. Das kann <strong>zum Beispiel ein Stofftier, Futterbeutel, Dummy oder Ball</strong> sein. Jedoch sollte Dein Hund den Gegenstand nicht als „frei verfügbares Spielzeug“ ansehen. Es sollte also ein Gegenstand sein, der nur zum Apportier-Training verwendet wird. So kann Dein Hund besser den Unterschied zwischen Spiel und Übung begreifen.</p>
<p>Des Weiteren benötigst Du Leckerlis, um Deinen Hund zu motivieren. Sehr gut funktioniert das Training deshalb mit Futterbeuteln, die eine Symbiose aus Leckerlis und Wurfgegenstand darstellen. Der Hund ist dann nämlich motiviert den Gegenstand zu holen und auch abzugeben. So wird er lernen, dass er nur ans Futter im Inneren des Beutels kommt, wenn er den Gegenstand zurückbringt und abgibt.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Tipp:</strong> Falls Dein Hund die Angewohnheit haben sollte, immer mit dem Dummy wegzurennen und Dich zu Jagdspielchen zu animieren, bietet sich eventuell eine Schleppleine an. Mit ihr kannst Du verhindern, dass sich Deine Fellnase mit dem Dummy aus dem Staub macht.</div></div>
<p>Außerdem kann ein Clicker sinnvoll sein, denn mit ihm kannst Du Handlungen wie Aufnehmen, Bringen und Übergeben präzise einüben. Der Vorteil wird vor allem dadurch ersichtlich, dass beim Apportieren sowieso jede Handlung einzeln eingeübt werden muss. Aber wieso ist das alles so komplex?</p>
<h3>Ablauf des Apportierens</h3>
<p>Manche Hunde haben von Natur aus einen „Bringtrieb“ und apportieren ohne große Mühe. Trotzdem hilft ein Training dabei, die einzelnen Schritte einzuüben und umzusetzen, denn das Apportieren ist für Deinen Vierbeiner ein komplexer Ablauf an Handlungen. Einteilen lässt sich der Gesamtablauf in drei Schritte:</p>
<ol>
<li><strong>Das Aufnehmen des Dummys</strong></li>
<li><strong>Das Bringen des Dummys zu Dir</strong></li>
<li><strong>Die Übergabe des Dummys an Dich</strong></li>
</ol>
<p>Jede Handlung muss einzeln eingeübt werden, deshalb benötigt jede einzelne Handlung auch einen eigenen Befehl. Zum Beispiel kann „Bring“ verwendet werden für das Bringen des Dummys zu Dir und „Aus“ für das Abgeben des Dummys an Dich.</p>
<p>Damit Deine Fellnase auch motiviert ist, die einzelnen Handlungen zu lernen, solltest Du sie immer überschwänglich Loben und Anreize in Form von Leckerlis verwenden. Dabei solltest Du jedoch darauf achten, kalorienarme Snacks zu verwenden oder die Leckerlis von der Tagesfuttermenge abzuziehen, damit Dein Racker nicht mehr Kilos auf die Waage bringt, als gut für ihn sind.</p>
<p>Sollte Dein Hund nicht motiviert sein oder keine Lust auf das Apportieren haben, bestrafe ihn nicht und zwinge ihn nicht dazu. Das Apportieren soll Spaß machen. Durch Bestrafung und Zwang wird Dein Vierbeiner im besten Fall die Motivation verlieren und im schlimmsten Fall eine richtige Abneigung entwickeln.</p>
<h3>Schritt-für-Schritt-Anleitung</h3>
<p>So, nun wollen wir aber starten mit der genauen Vorgehensweise beim Apportieren. Dazu zeigen wir Dir Schritt für Schritt, wie Du vorgehen kannst. Die Anleitung ist dabei logisch in zwei Schritte unterteilt, die sich am Ablauf des Apportierens orientieren. Zuerst geht es darum, dass Deine Fellnase lernen soll, das Apportel aufzunehmen und wieder abzugeben. Also Punkt 1 und 3 des Ablaufes zu lernen. Danach geht’s weiter mit dem Bringen des Dummys. Am Ende der Texte findest Du eine kurze Übersicht der einzelnen Schritte (<a href="#phase1">Phase 1 Übersicht</a> |  <a href="#phase2">Phase 2 Übersicht</a>).</p>
<h4>Phase 1: Das Aufnehmen und Abgeben des Dummys</h4>
<p>Auch wenn sich das Apportiertraining in der Regel für jeden Hund eignet, sollte Dein Hund trotzdem ein Lobwort wie „Fein“ kennen und das Signal „Aus“ beherrschen. Somit versteht Dein Hund, dass er Dinge gut macht und Gegenstände wieder hergeben soll.</p>
<figure id="attachment_6143" aria-describedby="caption-attachment-6143" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6143 size-full" title="Erstmal muss der Gegenstand aufgenommen und wieder abgegeben werden." src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/hund-apportieren-beibringen-gegenstand-aufnehmen.jpg" alt="Hund Apportieren beibringen: Gegenstand aufnehmen" width="800" height="533" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/hund-apportieren-beibringen-gegenstand-aufnehmen.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/hund-apportieren-beibringen-gegenstand-aufnehmen-300x200.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/hund-apportieren-beibringen-gegenstand-aufnehmen-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-6143" class="wp-caption-text">Zuerst muss Dein Vierbeiner begreifen, dass er den Gegenstand aufnehmen und wieder abgeben soll.</figcaption></figure>
<p>Aber wie beginnt Du jetzt mit dem Training? Das Ziel dieser Übung ist es, dem Hund begreiflich zu machen, dass er den Gegenstand aufnehmen und wieder abgeben soll. Zuerst einmal solltest Du den Dummy interessant machen. Mit einem Futterbeutel klappt das sehr gut, denn bemerkt Dein Vierbeiner, dass in dem Dummy Futter steckt, wird sein Interesse auf Höchstform ansteigen. Um Deinem Hund einen Vorgeschmack zu geben, kannst Du ihm auch schon ein Leckerli aus dem Beutel geben.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Tipp:</strong> Wenn Dein Dummy nicht befüllbar ist, dann spiele mit ihm, ohne dass Dein Hund mitmachen darf. Ganz nach dem Motto, was man nicht haben kann, will man haben. Sein Interesse wird vermutlich steigen.</div></div>
<p>Im nächsten Schritt, nachdem Du Dir der Aufmerksamkeit Deiner Fellnase sicher bist, legst Du das Apportel direkt vor Deinem kleinen Freund auf den Boden. Dann lobst Du ihn immer, sobald er den Gegenstand in den Mund nimmt.</p>
<p>Nach einiger Zeit verbindest Du diesen Schritt mit dem Befehl „Aus“. Wichtig dabei ist, dass Du Deinen Vierbeiner immer direkt lobst und mit einem Leckerli belohnst. Damit soll verhindert werden, dass Dein Hund Dich als „Konkurrent“ um die Beute sieht und Du der böse Zweibeiner bist, der nur immer wieder die Beute abnehmen möchte. Vielmehr soll er merken, dass es sich lohnt Dir den Gegenstand zu geben, da er nur dann eine Belohnung bekommt.</p>
<p>Sollte Dein Hund ausreißen und zum Beispiel mit einem Futterbeutel abhauen, ist das trotzdem kein Rückschlag. Er wird merken, dass er nicht alleine ans Futter kommt und  nur eine Belohnung bekommt, wenn er bei Dir ist.</p>
<h4 id="phase1">Übersicht: Phase 1: Das Aufnehmen und Abgeben des Dummys</h4>
<p><strong>Ziel:</strong> Das Ziel dieser Übung ist es, dem Hund begreiflich zu machen, dass er den Gegenstand aufnehmen und wieder abgeben soll.</p>
<ul>
<li><strong>Schritt 1</strong>: Dein Hund sollte ein Lobwort wie „Fein“ kennen und das Signal „Aus“ beherrschen.</li>
<li><strong>Schritt 2</strong>: Du solltest den Dummy für Deinen Hund interessant machen. Mit einem Futterbeutel klappt das sehr gut. Wenn Dein Dummy nicht befüllbar ist, dann spiele mit ihm, ohne dass Dein Hund mitmachen darf.</li>
<li><strong>Schritt 3:</strong> Nachdem Du die Aufmerksamkeit Deiner Fellnase hast, legst Du das Apportel direkt vor ihr auf den Boden. Dann lobst Du sie immer, sobald sie den Gegenstand in den Mund nimmt.</li>
<li><strong>Schritt 4:</strong> Nach einiger Zeit verbindest Du diesen Schritt mit dem Befehl „Aus“. Wichtig dabei ist, dass Du Deinen Vierbeiner immer direkt lobst und mit einem Leckerli belohnst. Er soll er merken, dass es sich lohnt Dir den Gegenstand zu geben, da er nur dann eine Belohnung bekommt.</li>
</ul>
<h4>Phase 2: Den Gegenstand werfen und bringen.</h4>
<p>Sobald die vorangegangenen Schritte funktioniert haben, kann es an das Werfen und Bringen des Apportels gehen.</p>
<figure id="attachment_6144" aria-describedby="caption-attachment-6144" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6144 size-full" title="Hund Apportieren beibringen: Gegenstand bringen" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/hund-apportieren-beibringen-werfen-und-bringen.jpg" alt="Hund Apportieren beibringen: Gegenstand bringen" width="800" height="643" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/hund-apportieren-beibringen-werfen-und-bringen.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/hund-apportieren-beibringen-werfen-und-bringen-300x241.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/hund-apportieren-beibringen-werfen-und-bringen-768x617.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-6144" class="wp-caption-text">Jetzt kommen wir zum schwierigeren Teil. Wie kommt Dein Liebling mit dem Dummy zu Dir?</figcaption></figure>
<p>Zuerst solltest Du jedoch auf das Werfen verzichten. Das löst nur den Jagdtrieb aus und der Hund rennt von Dir weg und seine Aufmerksamkeit ist ganz woanders. Deshalb legst Du den Gegenstand besser vor Deinen Hund und bewegst Dich ein Stückchen weg. Dabei solltest Du sicherstellen, dass er den Gegenstand nur aufhebt, wenn Du das Go dazu gibst.</p>
<p>Sobald Deine Fellnase den Gegenstand aufnehmen möchte, führst Du das Kommando „Bring“ ein. Dann lobst Du ihn immer wieder überschwänglich, sobald er damit zu Dir kommt. Außerdem sollte eine satte Belohnung winken.</p>
<p>Sollte Dein Hund ein Energiebündel sein, welches nach dem Aufnehmen des Dummys direkt wegrennen und Dich zu einem Jagdspiel animieren möchte, dann solltest Du ihn, sofern vorhanden, mit einer Schleppleine sichern. Auch kann eine Schleppleine hilfreich sein, wenn Dein Hund nicht von sich aus auf Dich zukommen möchte. Dann kannst Du ihn sanft zu Dir lotsen.</p>
<p>Klappt das mit dem Weglegen und Bringen schon gut, kannst Du es mit dem Werfen probieren. Damit solltest Du aber nicht zu früh beginnen, da sonst der Fokus Deines Hundes auf dem Wegrennen und nicht dem konzentrierten Bringen liegt. Kann Dein Hund zuverlässig die Befehle „Sitz“ und „Bleib“, lasse Deinen Hund erst nach dem Wurf loslaufen. So ist das Training kontrollierter.</p>
<p>Sobald Deine Fellnase den Gegenstand aufnimmt, rufst Du wieder „Bring“. Kommt sie zu Dir, winkt wieder eine satte Belohnung. Nimm Deinem Hund den Dummy aber auf keinen Fall zu schnell ab. Er soll selbstständig merken, dass ein Tausch gegen Leckerlis lohnenswert ist und es nicht um Kampf und Konkurrenz geht.</p>
<h4 id="phase2">Übersicht: Phase 2: Den Gegenstand werfen und bringen</h4>
<p><strong>Ziel:</strong> Das Ziel dieser Übung ist es, dem Hund begreiflich zu machen, dass er den Gegenstand zu Dir bringen soll.</p>
<ul>
<li><strong>Schritt 1</strong>: Zuerst legst Du den Gegenstand vor Deinen Hund und bewegst Dich ein Stückchen weg. Dabei solltest du sicherstellen, dass er den Gegenstand nur aufhebt, wenn Du das Go dazu gibst.</li>
<li><strong>Schritt 2</strong>: Sobald Deine Fellnase den Gegenstand aufnehmen möchte, führst Du das Kommando „Bring“ ein. Dann lobst Du ihn immer wieder überschwänglich, sobald er damit zu Dir kommt. Es sollte eine satte Belohnung winken.</li>
<li><strong>Schritt 3:</strong> Klappt das mit dem Weglegen und Bringen schon gut, kannst Du es mit dem Werfen probieren. Damit solltest Du aber nicht zu früh beginnen, da sonst der Fokus Deines Hundes auf dem Wegrennen und nicht dem konzentrierten Bringen liegt.</li>
<li><strong>Schritt 4:</strong> Sobald Deine Fellnase den Gegenstand aufnimmt, rufst Du wieder „Bring“. Kommt sie zu Dir, winkt wieder eine satte Belohnung. Nimm Deinem Hund den Dummy aber auf keinen Fall zu schnell ab. Er soll selbstständig merken, dass ein Tausch gegen Leckerlis lohnenswert ist.</li>
</ul>
<p>Möchtest Du Dir die Schritte der Phase 1 und 2 nochmal in bewegten Bildern ansehen, dann empfehlen wir Dir folgendes Video:</p>
<p>Sollten dabei Probleme auftreten, schau Dir noch das nächste Kapitel an.</p>
<h3>Probleme beim Apportieren</h3>
<p>Sollte Deine Fellnase einfach nicht machen, was Du Dir vorstellst oder vor Aufregung komplett durchdrehen, dann haben wir hier noch ein paar Tipps für Dich.</p>
<h4>Was tun, wenn Dein Hund den Dummy nicht aufnehmen und apportieren möchte?</h4>
<p>Sollte Dein Hund nicht wirklich motiviert sein, kannst Du versuchen seine Motivation zu steigern. Solltest Du das Apportiertraining zuvor mit einem nicht befüllbaren Dummy probiert haben, könnte ein bereits vorgestellter Futterbeutel die Lösung sein. Für die meisten Hunde wird der Apportiergegenstand durch das Futter gleich viel interessanter.</p>
<figure id="attachment_6164" aria-describedby="caption-attachment-6164" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6164 size-full" title="Mögliche Probleme beim Apportieren-Lernen" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/hund-apportieren-probleme-1.jpg" alt="Hund Apportieren beibringen: Probleme" width="800" height="533" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/hund-apportieren-probleme-1.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/hund-apportieren-probleme-1-300x200.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/hund-apportieren-probleme-1-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-6164" class="wp-caption-text">Was tun, wenn Dein Hund keinen Bock aufs Apportieren hat?</figcaption></figure>
<p>Sollte das noch immer nicht funktionieren, oder Du möchtest ohne Futterbeutel trainieren, kannst Du probieren die ganze Sache noch „verspielter“ anzugehen. Dazu dient zum Beispiel das Fangspiel, welches das natürliche Verhalten des Hundes nachempfindet. Dazu präsentierst Du Deinem Hund den Dummy und lockst ihn, jedoch ohne es ihm zu überlassen. Dazu ziehst Du den Gegenstand immer über den Boden vom Hund weg und nicht auf ihn zu. Im besten Fall weckst Du so das Interesse Deines Vierbeiners. Sollte Dein Hund immer noch nicht begeistert sein, dann solltest Du es langsam angehen. Anstatt noch mehr und härter zu trainieren, lasse Deinen Hund den Gegenstand einmal bringen und beende das Training. So bleibt die Motivation in der Zukunft meist höher.</p>
<p>Sollte das nicht funktionieren und der Hund apportiert immer noch nicht, stelle Dir folgende Fragen:</p>
<ul>
<li>Liegt meinem Hund eine andere Aktivität vielleicht mehr?</li>
<li>Hat mein Hund irgendwelche Beschwerden, die den Spaß am Apportieren stark vermindern?</li>
<li>Ist der Apportiergegenstand zu groß oder zu uninteressant?</li>
<li>Ist die ausgewählte Belohnung für meinen Hund ungeeignet?</li>
<li>Bin ich das Training vielleicht falsch angegangen?</li>
<li>Habe ich einen zu großen Druck aufgebaut?</li>
</ul>
<h4>Was tun, wenn der Hund das Apportel nicht zurückbringt?</h4>
<p>Manche Hunde interessieren sich für den Gegenstand, aber nicht für die Übung und das Apportieren. Sollte Dein Hund ein Fangspiel starten wollen und Dich dazu animieren, ihm hinterherzujagen und den Gegenstand zu erobern, lass Dich nicht darauf ein. Geduld ist hier das Schlüsselwort. Irgendwann wird Dein Vierbeiner wieder auf Dich zukommen. Kommt er zu Dir, belohne ihn mit einem Leckerli.</p>
<p>Folgende Tipps können noch hilfreich sein:</p>
<ul>
<li>Gehe am besten in die Hocke.</li>
<li>Entreiße Deinem Hund den Dummy nicht sofort, sondern tausche ihn immer gegen ein Leckerli ein.</li>
<li>Lobe Deine Fellnase für jeden kleinen Erfolg.</li>
<li>Trainiere kleinschrittig den Ablauf des Apportierens.</li>
</ul>
<h4>Was tun, wenn der Hund zu sehr aufdreht?</h4>
<p>Dieses Problem betrifft vor allem junge Hunde, die sich schnell in ihrer Aufregung verlieren. Sollte Dein Vierbeiner ein richtiger Adrenalinjunkie sein, achte auf kurze Trainingszeiten. Zwei, drei Versuche sind bei jungen Hunden völlig ausreichend pro Trainingseinheit. Danach beendest Du die Übung und packst den Gegenstand weg.</p>
<h2>Trivia: Was Du sonst noch über das Apportieren wissen solltest</h2>
<p>Im Folgenden findest Du noch weitere Antworten und wissenswerte Informationen zum Thema Apportieren.</p>
<h3>Ab welchem Alter ist das Apportieren geeignet?</h3>
<p>Apportieren eignet sich für alle Hunde in allen Altersklassen. Bei Jungtieren ist es sogar besonders sinnvoll das Bringen von Gegenständen zu üben. Dennoch sollte darauf geachtet werde, dass die Übungseinheiten nicht zu lang und intensiv werden, da die Gelenke der Junghunde sonst zu stark belastet werden können.</p>
<figure id="attachment_6148" aria-describedby="caption-attachment-6148" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6148 size-full" title="Welpen apportieren" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/ab-welchem-alter-apportieren.jpg" alt="Welpen apportieren" width="800" height="600" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/ab-welchem-alter-apportieren.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/ab-welchem-alter-apportieren-300x225.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/ab-welchem-alter-apportieren-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-6148" class="wp-caption-text">Auch schon die Jungspunde können das Apportieren lernen.</figcaption></figure>
<p>Die kurzen Trainingseinheiten helfen auch gegen zu große Aufregung. Außerdem kann der Zahnwechsel bei jungen Hunden dazu führen, dass Schmerzen im Maulbereich entstehen, die ein Training unmöglich machen.</p>
<h3>Eignet sich Apportieren für alle Hunde?</h3>
<p>Das Apportieren eignet sich für alle Hunderassen und wie schon angemerkt für alle Altersklassen. Der gemeinsame Spaß und die Bewegung hält sowohl Zwei- als auch Vierbeiner fit und stärkt die Bindung. Ein ruhiges und körperlich schonendes Training eignet sich dabei für ältere oder schwerere Hunde sowie Hunde mit Arthrose.</p>
<p>Besonders apportierfreudige Rassen sind die Retriever-Rassen wie Labradore und Golden Retriever. Ihre ursprüngliche Aufgabe war das Bringen von geschossenen Vögeln zum Jäger. Wie man merkt: Bei den Retrievern liegt es in den Genen. Dennoch ist die Apportier-Freude/Apportier-Abneigung immer individuell unterschiedlich. Das gilt für alle Rassen.</p>
<h3>Apportier-Regeln</h3>
<p>Abschließend findest Du noch Apportier-Regeln, die Du im Hinterkopf behalten solltest.</p>
<ul>
<li>Du beginnst und beendest die Trainingseinheit.</li>
<li>Das Apportieren sollte Spaß machen. Niemals ist Zwang die Lösung.</li>
<li>Uninteressierte Hunde trainierst Du am besten mit Futter-Dummy.</li>
<li>Der Apportiergegenstand ist kein Spielzeug.</li>
</ul>
<h2>Fazit</h2>
<p>Dem eigenen Hund Apportieren beizubringen, ist eigentlich keine schwere Sache und benötigt weder viele Vorkenntnisse noch eine große Ausrüstung. Stehen Geduld und Spaß an erster Stelle, kann fast jeder Hund Apportieren lernen und Spaß daran finden. Wichtig dabei ist das häufige, kleinschrittige Einüben des Apportier-Ablaufs.</p>
<h2>Weiterführende Quellen</h2>
<p>Hier findest Du noch weiterführende Quellen</p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Apportieren" target="_blank" rel="noopener">Allgemeines zum Thema Apportieren</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hund.tips/hund-apportieren-beibringen/">Hund apportieren beibringen: Tipps und Tricks</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hund.tips">Hund.Tips</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Körpersprache Hund: So verstehst Du die wichtigsten Signale</title>
		<link>https://www.hund.tips/koerpersprache-hund/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=koerpersprache-hund</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hundekiste.com Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 May 2021 11:59:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[ausdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeerziehung]]></category>
		<category><![CDATA[hundegesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[körpersprache]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hund.tips/?p=13119</guid>

					<description><![CDATA[<p>Du möchtest Deinen Hund besser verstehen? Die Körpersprache des Hundes ist neben den Lautäußerungen ein elementares Kommunikationsmittel. Mithilfe der Körpersprache können Hunde Bände sprechen. Im folgenden Ratgeber erklären wir Dir die wichtigsten Signale. Das Wichtigste in Kürze Hunde gestikulieren hauptsächlich mit ihrer Rute und den Ohren. Die alleinige Körperhaltung sagt schon viel über die aktuelle&#8230;&#160;<a href="https://www.hund.tips/koerpersprache-hund/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Körpersprache Hund: So verstehst Du die wichtigsten Signale</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hund.tips/koerpersprache-hund/">Körpersprache Hund: So verstehst Du die wichtigsten Signale</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hund.tips">Hund.Tips</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Du möchtest Deinen Hund besser verstehen? Die Körpersprache des Hundes ist neben den Lautäußerungen ein elementares Kommunikationsmittel. Mithilfe der Körpersprache können Hunde Bände sprechen. Im folgenden Ratgeber erklären wir Dir die wichtigsten Signale.</p>

<h2>Das Wichtigste in Kürze</h2>
<ul>
<li>Hunde gestikulieren hauptsächlich mit ihrer Rute und den Ohren.</li>
<li>Die alleinige Körperhaltung sagt schon viel über die aktuelle Stimmung des Hundes aus.</li>
<li>Mit den Augen und der Schnauze können Hunde viele Botschaften aussenden.</li>
<li>Die nonverbalen Ausdrücke treten stets in Kombination auf.</li>
<li>Die Bedeutung menschlicher Gestiken entsprechen nicht immer denen der Hunde.</li>
</ul>
<h2>Hintergründe: Was Du über die Körpersprache des Hundes wissen solltest</h2>
<p>Hunde kommunizieren sowohl über Lautäußerungen als auch über ihre Körpersprache. Zu den Lautäußerungen gehören beispielsweise Bellen, Knurren und Winseln. Anhand dessen kannst Du schon viel über den Gemütszustand Deines Hundes erfahren. Aber erst in der Gesamtbetrachtung mit der Körperhaltung erkennst Du die wahre Bedeutung.</p>
<p>Die Körpersprache des Hundes setzt sich aus der Körperhaltung, Gestik und Mimik zusammen. Bei der Gestik gilt es, insbesondere auf die Ohren und die Rute des Hundes zu achten. Zur Mimik gehört der durch Augen und Schnauze geprägte Gesichtsausdruck. Die nonverbalen Ausdrucksformen des Hundes treten immer kombiniert auf. Im Nachfolgenden möchten wir Dir die einzelnen Ausdrucksmöglichkeiten näher bringen.</p>
<h3>Körperhaltung</h3>
<p>Mit der allgemeinen Körperhaltung drückt ein Hund gegenüber seinen Artgenossen oder Menschen verschiedene Gemütszustände aus. Selbstbewusstsein drückt der Hund durch sich groß machen und aufplustern aus. Damit versucht er oftmals, sein Gegenüber zu beeindrucken. Andererseits machen sich Hunde sehr klein, wenn sie ängstlich oder unsicher sind. Sie möchten keine Gefahr darstellen. Dabei knicken Hunde meist ihre Hinterbeine ein und kauern sich hin.</p>
<p>Unterwerfen tun sich Hunde, indem sie sich auf den Rücken legen und ihren Bauch zeigen. Wenn ein Hund spielen möchte und sein Gegenüber dazu auffordern möchte, senkt er seinen Vorderkörper. Sein Hinterteil streckt der Hund dabei schwanzwedelnd in die Höhe. Diese Körperhaltung zeigen auch Hütehunde sehr oft.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Gut zu wissen:</strong> Bei Hütehunden ist dies jedoch keine Spielaufforderung, sondern eine Hütestellung.</div></div>
<figure id="attachment_13188" aria-describedby="caption-attachment-13188" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13188 size-full" title="Körpersprache Hund Spielaufforderung" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/koerpersprache-hund-spielaufforderung-2.jpg" alt="Weißer Hund fordert schwarzen Hund zum Spiel auf" width="800" height="484" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/koerpersprache-hund-spielaufforderung-2.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/koerpersprache-hund-spielaufforderung-2-300x182.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/koerpersprache-hund-spielaufforderung-2-768x465.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-13188" class="wp-caption-text">Der weiße Hund zeigt die typische Körperhaltung für die Spielaufforderung.</figcaption></figure>
<h3>Rutenstellung</h3>
<p>Auch durch die alleinige Betrachtung der Rute Deines Hundes kannst Du seine aktuelle Stimmung erkennen. Dies ist jedoch bei Hunden mit sehr kurzen Ruten nur schwer möglich. Mit einer gesenkten, eingeklemmten Rute drückt der Hund Unsicherheit und Angst aus. Wenn die Rute jedoch sehr starr aufgestellt ist und gegebenenfalls etwas zittert, dann zeigt Dein Hund damit seinen aufmerksamen verärgerten bis hin zu aggressiven Zustand.</p>
<p>Ein langsames, steifes Wedeln deutet auf ein Imponiergehabe hin. Bei normaler, freudiger Stimmung schwingt der Hund seine hoch gehaltene Rute in ruhigem Tempo. Je mehr der Hund aufgeregt ist, desto schneller schwingt seine Rute. Wenn der Hund mit einer niedrig gehaltenen Rute wedelt, deutet dies auf eine unterwürfige Begrüßung oder Beschwichtigung hin.</p>
<h3>Nackenhaare</h3>
<p>Die Nackenhaare oder das Rückenfell stellt ein Hund nur auf, wenn er sehr erregt oder in einer aggressiven Stimmung ist. Mit diesem Signal kann ein Hund drohen oder seine verärgerte Stimmung zum Ausdruck bringen. <div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Gut zu wissen:</strong> Der Hund wirkt durch das Aufstellen der Nackenhaare optisch größer, somit zeigt er sein Selbstbewusstsein.</div></div>
<h3>Kopfhaltung</h3>
<p>Mit verschiedenen Kopfhaltungen und damit auch Blickrichtungen signalisiert der Hund seine verschiedenen Stimmungen. Dein Hund kann sein Kopf aufmerksam heben, aber auch demütig gesenkt halten. Eine dauerhaft stark gesenkte Kopfhaltung kann auch auf Schmerzen in der Wirbelsäule hinweisen. Wenn ein Hund den Kopf schief hält, ist er unsicher, was gerade von ihm gefordert wird. Dein Hund versucht damit die Situation zu verstehen.</p>
<p>Hunde wenden entweder ihren Blick von ihrem Gegenüber ab oder halten einen direkten Blickkontakt. Der direkte Blickkontakt weist auf ein erhöhtes Selbstbewusstsein hin. Gegebenenfalls ist dies auch ein Vorabzeichen einer bevorstehenden Konfrontation. Mit einem abgewandten Blick drückt Dein Hund jedoch seine gelassene, friedfertige Stimmung aus.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-13308 size-full" title="Körpersprache Hund Kopf schief halten" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/koerpersprache-hund-schiefer-kopf-1.jpg" alt="Körpersprache Hund Viszla hält seinen Kopf schief " width="800" height="533" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/koerpersprache-hund-schiefer-kopf-1.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/koerpersprache-hund-schiefer-kopf-1-300x200.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/koerpersprache-hund-schiefer-kopf-1-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<h3>Ohrenstellung</h3>
<p>Ob hängende oder stehende Ohren, die Hundeohren sind ein wesentliches Kommunikationsmittel für Deinen Vierbeiner. Die feinen Ohrenbewegungen lassen sich jedoch bei stehenden Ohren besser erkennen als bei langen Schlappohren.</p>
<p>Aufmerksamkeit und ein Sicherheitsgefühl drücken Hunde durch nach vorne gerichtete Ohren aus. Wenn Hunde gleichzeitig aufmerksam und unsicher sind, bewegen die Ohren sich in verschiedene Richtungen. Nach hinten gerichtete oder sogar angelegte Ohren symbolisieren einen Angst- oder Unterwerfungs-Zustand. Steif nach vorne gerichtete Ohren sind ein Ausdruck von offensiver Aggression.</p>
<h3>Gesichtsausdruck</h3>
<p>Die Mimik des Hundes kann anhand des Gesichtsausdruckes von Augen, Augenbrauen und Schnauze deutliche Botschaften versenden.</p>
<h4>Augen</h4>
<p>Beim Ausdruck durch die Augen können zwei gegensätzliche Gemütszustände erkannt werden. Auf der einen Seite weist ein gelassener Hund große Pupillen und einen weichen Ausdruck auf. Dagegen kann ein fixierender Blick mit zusammengezogenen und starren Pupillen auf eine Drohung hindeuten. Beim Ausdruck von  Angst oder Unterwerfung sind die Augen blinzelnd halb geschlossen.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Gut zu wissen:</strong> Die entsprechende Augenbrauenhaltung verstärkt die einzelnen Stimmungen.</div></div>
<h4>Schnauze</h4>
<p>Auch anhand der Schnauze können verschiedene Gemütszustände erkannt werden. Dabei musst Du Dir insbesondere die Lippen, Zähne und Mundwinkel anschauen. Ein entspannter Hund weist eine leicht geöffnete Schnauze vor. Die Lippen sind dabei nach vorn gerichtet und die Eckzähne meist sichtbar.</p>
<p>Wenn ein Hund seine Schnauze weit öffnet, wie beim Gähnen, kann dies verschiedene Gründe haben. Es kann ein Ausdruck von Müdigkeit, Beschwichtigung, Stressabbau oder Aufregung sein. Unterwürfigkeit drücken Hunde durch nach hinten gezogene Mundwinkel aus. Manchmal zeigen Hunde dabei auch ihre Zähne. Dies symbolisiert eine Drohung.</p>
<p>In diesem Video erfährst Du mehr über die Analyse der Hundesprache:</p>
<h2>Trivia: Was Du sonst noch über die Körpersprache des Hundes wissen solltest</h2>
<p>Nachfolgend haben wir weitere Fragen rund um das Thema Körpersprache des Hundes für Dich beantwortet.</p>
<h3>Was bedeutet das Pföteln bei Hunden?</h3>
<p>Unter dem Pföteln wird das Anheben einer Vorderpfote verstanden. Meist ist das Pföteln ein Zeichen der Überforderung, beispielsweise durch viele Artgenossen beim Spiel oder durch zu viel Nähe. Andererseits fordern manche Hunde durch das Pföteln Aufmerksamkeit ein.</p>
<h3>Warum lecken sich Hunde über ihre Schnauze?</h3>
<p>Einerseits lecken sich Hunde nach dem Fressen über ihre Schnauze, um diese zu säubern. Gegenüber anderen möchten sie mit dieser Geste jedoch Demütigkeit zeigen und diese damit besänftigen. Du kannst dies insbesondere bei unsicheren Hunden beobachten.</p>
<h3>Was bedeutet das Schmatzen bei Hunden?</h3>
<p>Bei Unterlegenheit oder Verunsicherung schmatzen Hunde. Es ist eine Übersprungshandlung. Damit kann aufsteigender Stress oder Nervosität abgebaut und gleichzeitig das Gegenüber beschwichtigt werden.</p>
<p>Manche Hunde schmatzen auch, wenn sie in freudiger Erwartung auf ein Leckerli sind. Während des Streichelns oder kurz vorm Einschlafen deutet das Schmatzen auf Entspannung hin. Auch aus Langeweile schmatzen manche Hunde.</p>
<h3>Warum laufen Hunde im Bogen?</h3>
<p>Das im Bogen laufen bei Hunden bedeutet, dass die Hunde keine Provokation beim Gegenüber auslösen möchten. Es ist sozusagen eine vorsichtige, rücksichtsvolle Weise der Annäherung. Selbst an der Leine versuchen Hunde bei einer Hundebegegnung im Bogen zu laufen, dazu wenden sie in einen geringeren Umfang ihren Körper ab.</p>
<h3>Am Boden schnüffeln: Was kann es bedeuten?</h3>
<p>Hunde schnüffeln nicht nur am Boden, um ihre Gegend zu erkunden oder interessante Spuren zu verfolgen. Hunde senken manchmal auch ihren Kopf zum Boden, so als ob sie schnüffeln täten. Dabei bleibt ihr Blick jedoch am Gegenüber, beispielsweise einem anderen  Hund hängen. Mit dieser Geste beschwichtigen Hunde, zum Beispiel, wenn jemand sehr aufdringlich ist. Es kann jedoch auch eine Übersprungshandlung sein.</p>
<h3>Worauf sollte bei der Mensch-Hund Kommunikation geachtet werden?</h3>
<p>Im Umgang mit Hunden solltest Du klare Signale aussenden. Du solltest Deinem Hund nicht direkt in die Augen sehen. Dies könnte er als Drohung auffassen. Auch das Anlächeln mit verbundenen Zähne zeigen, kann vom Hund falsch aufgefasst werden. Du solltest es auch vermeiden, frontal auf einen Hund zuzugehen Dich über ihnen rüberzubeugen. Lass den Hund lieber zu Dir kommen und empfange ihn mit einer freundlichen Körperhaltung.</p>
<p>Wenn ein Hund sehr unsicher ist, begib Dich in die Hocke. Einem aggressiven Hund begegnest Du am besten ruhig stehend mit einem abgewandten Blick. Strecke dabei nicht Deine Hand nach ihm aus. Dies könnte als Angriff missverstanden werden.</p>
<p>In diesem Video werden Dir die häufigsten Kommunikationsfehler erklärt und gezeigt, wie Du mit Deinem Hund kommunizieren solltest:</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Elementare Kenntnisse über die Körpersprache der Hunde sind für ein gegenseitiges Verständnis wichtig. Neben den Lautäußerungen sprechen die Körperhaltung, Gestik und Mimik der Hunde Bände über ihre aktuelle Stimmung und Wohlbefinden. Meist lassen sich diese nur in Kombination der einzelnen nonverbalen Ausdrucksweisen eindeutig identifizieren.</p>
<p>Du kannst mit einem erhöhten Bewusstsein Missverständnisse zwischen Dir und Deinem Hund beiseiteräumen. Die Bedeutung der menschlichen Gestiken untereinander stimmen nicht immer mit denen von Hunden überein. Hunde achten jedoch sehr auf die menschliche Körpersprache. Demzufolge sollte ein Kommando auch niemals widersprüchlich mit der eigenen Körpersprache gegeben werden.</p>
<h2>Weiterführende Links und Recherchequellen</h2>
<p><a href="https://www.spass-mit-hund.de/hundewissen/hundesprache/beschwichtigungssignale-calming-signals/" target="_blank" rel="noopener">Hier erfährst Du mehr über die Beschwichtigungssignale von Hunden</a></p>
<p><a href="https://www.fressnapf.de/magazin/hund/gesundheit/stress/" target="_blank" rel="noopener">Hier erfährst Du mehr über die Stressanzeichen von Hunden</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hund.tips/koerpersprache-hund/">Körpersprache Hund: So verstehst Du die wichtigsten Signale</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hund.tips">Hund.Tips</a>.</p>
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		<title>Anti-Giftköder-Training: So frisst Dein Hund nichts vom Boden</title>
		<link>https://www.hund.tips/anti-giftkoeder-training/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=anti-giftkoeder-training</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hundekiste.com Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 May 2021 10:27:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäftigung für Hunde]]></category>
		<category><![CDATA[gassi gehen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Giftköder]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeerziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Hundetraining]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dein Hund nimmt beim täglichen Spaziergang plötzlich etwas vom Boden auf. Du wirst unsicher und hoffst, dass es nichts Giftiges war. In den meisten Fällen ist der gefressene Fund für Deinen Vierbeiner verträglich. Jedoch möchten wir Dir in diesem Ratgeber nähere Informationen über das Anti-Giftköder-Training vermitteln, um entspannte Gassirunden zu ermöglichen und potenzielle Gefahrenquellen zu&#8230;&#160;<a href="https://www.hund.tips/anti-giftkoeder-training/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Anti-Giftköder-Training: So frisst Dein Hund nichts vom Boden</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hund.tips/anti-giftkoeder-training/">Anti-Giftköder-Training: So frisst Dein Hund nichts vom Boden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hund.tips">Hund.Tips</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dein Hund nimmt beim täglichen Spaziergang plötzlich etwas vom Boden auf. Du wirst unsicher und hoffst, dass es nichts Giftiges war. In den meisten Fällen ist der gefressene Fund für Deinen Vierbeiner verträglich. Jedoch möchten wir Dir in diesem Ratgeber nähere Informationen über das Anti-Giftköder-Training vermitteln, um entspannte Gassirunden zu ermöglichen und potenzielle Gefahrenquellen zu umgehen.</p>

<h2>Das Wichtigste in Kürze</h2>
<ul>
<li>Hunde sind von Natur aus veranlagt, alles Auffindbare zu fressen.</li>
<li>Sei Dir der Gefahr von präparierten Giftködern und sonstigen Gefahrenquellen stets bewusst.</li>
<li>Fange mit dem Training zeitig an und bleibe stets am Ball.</li>
<li>Melde Giftköder-Funde bei der Polizei.</li>
<li>Kontaktiere bei Verdacht der Giftköder-Aufnahme sofort einen Tierarzt!</li>
</ul>
<h2>Hintergründe: Was Du über das Anti-Giftköder-Training wissen solltest</h2>
<p>Ein Anti-Giftköder-Training hilft Dir Deinem Hund beizubringen, dass er nichts vom Boden aufnehmen soll. Es dient Dir dabei nicht nur für ausgelegte Giftköder, sondern beugt auch die orale Aufnahme von sonstigen Gefahrenquellen vor.</p>
<p>Die weit bekannten Giftköder werden von Hunde hassenden Menschen präpariert und verteilt. Die Absicht dahinter ist unverständlich und dient dem alleinigen Zweck, Hunden aus der Umgebung Schaden zuzufügen und gegebenenfalls zu töten. Präparierte Giftköder bestehen meistens aus schmackhaften Fleisch, Wiener, Buletten oder Leberpasteten. Dies stellt eine große Verlockung für Deinen Hund dar.</p>
<p>Jedoch täuscht der äußere Anblick. Im Inneren der angeblichen Leckereien können sich einerseits scharfe, metallene Gegenstände wie Rasierklingen oder Nägel verstecken. Andererseits können diese mit frei verkäuflichen Giften, wie Schneckenkorn oder Rattengift, zugesetzt sein. Beide Arten können für Deinen Vierbeiner beim Verzehr lebensbedrohlich werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-13316 size-full" title="Anti-Giftköder-Training Wiener mit Rasierklingen" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/anti-giftkoeder-training-wiener-mit-rasierklingen.png" alt="Giftköder aus Wiener mit Rasierklingen" width="800" height="533" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/anti-giftkoeder-training-wiener-mit-rasierklingen.png 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/anti-giftkoeder-training-wiener-mit-rasierklingen-300x200.png 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/anti-giftkoeder-training-wiener-mit-rasierklingen-768x512.png 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p>Alle Hunde sind davon betroffen. Hunde folgen ohne Training ihren Instinkten. Den Boden auf Nahrung zu durchstöbern und diese zu fressen, ist ein natürliches Verhalten. Die Ausprägung unterscheidet sich von Hund zu Hund. Manche weisen eine höhere Neigung dazu auf, als andere.</p>
<p>Neben den mutwillig ausgelegten Giftködern gibt es auch andere Gefahrenquellen. Häufig erleiden Hunde eine Vergiftung aufgrund ausgestreuten Parasitenvernichtungsmittel, wie Rattengift oder Schneckenkorn.</p>
<p>Auch Dünger oder Pestizidmittel auf Wiesen können Deinen Hund gefährlich werden. Müll oder ausgeschiedene Exkremente von Tieren enthalten ebenso möglicherweise Bakterien, Viren oder Würmer.</p>
<div class="su-note achtung"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Hinweis:</strong> Schicke regelmäßig eine Kotprobe Deines Hundes ins Labor. So kannst Du einen Wurmbefall ausschließen oder dem rechtzeitig entgegenwirken. </div></div>
<h2>Staubsauger-Hund: Was kann ich gegen das vom Boden fressen tun?</h2>
<p>Du kannst gar nicht so schnell gucken, wie Dein Hund etwas gefressen hat? Viele Hunde neigen dazu, wie ein Staubsauger alles vom Boden aufzusammeln. Genießbar oder auch nicht genießbar. Wir zeigen Dir nun Erste Hilfe Maßnahmen, grundlegende Maßnahmen und spezielle Übungen, um Deinen Hund diese Verhaltensweise abzugewöhnen.</p>
<h3>Erste Hilfe Maßnahmen: Maulkorb und Schleppleine</h3>
<p>Du weißt genau, das zurzeit viele Giftköder in Deiner Gegend ausgelegt werden und Dein Hund ein Staubsauger ist? In diesem Fall solltest Du als Erste Hilfe Maßnahme entweder das Gebiet weiträumig vermeiden, einen Maulkorb anlegen oder Deinen Hund in einem gesicherten, einwirkbaren Rahmen an einer Schleppleine halten.</p>
<p>Die Schleppleine sollte nur an einem gut passenden Geschirr befestigt werden. Die Befestigung der Leine am Halsband Deines Hundes kann ihn unter Umstanänden verletzen. Trage beim Umgang mit der Schleppleine immer zum Schutz Handschuhe. Du solltest die Schleppleine stets in Schlaufen aufnehmen und freigeben.</p>
<p>Wenn Du Dich für einen Maulkorb entscheidest, achte auf die passende Größe und Sitz. Dein Hund sollte den Maulkorb nicht abstreifen, aber auch noch normal atmen können. Gewöhne Deinen Hund langsam an das Tragen eines Maulkorbs. Fange mit ein paar Sekunden an und steigere Dich stetig. Der Maulkorb sollte positiv verknüpft werden.</p>
<p data-wp-editing="1"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-13317 size-full" title="Anti-Giftköder-Training Hund mit Maulkorb und Leine" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/anti-giftkoeder-training-hund-mit-maulkorb.jpg" alt="Anti-Giftköder-Training erste Maßnahme Hund mit Maulkorb und Leine" width="800" height="533" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/anti-giftkoeder-training-hund-mit-maulkorb.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/anti-giftkoeder-training-hund-mit-maulkorb-300x200.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/anti-giftkoeder-training-hund-mit-maulkorb-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<h3>Grundlegende Maßnahmen</h3>
<p>In diesen Abschnitt möchten wir Dir grundlegende Maßnahmen vorstellen die Du und Dein Hund beachten und umsetzen solltet.</p>
<ul>
<li><a href="#Rückruf">Sicherer Rückruf</a></li>
<li><a href="#Beschäftigung">Beschäftigung während des Spaziergangs</a></li>
<li><a href="#Fressen">Fressen nur nach Freigabe</a></li>
<li><a href="#Erwartung">Eigene Erwartungshaltung verändern</a></li>
<li><a href="#Abbruch">Abbruch-Signal: Tabu oder Aus</a></li>
</ul>
<h4>Sicherer Rückruf</h4>
<p id="Rückruf">Der sichere Rückruf ist im Hundetraining essenziell. Dabei dient er nicht nur beim Anti-Giftköder-Training, sondern ist in eurer Mensch-Hund-Beziehung ein wichtiger Bestandteil vieler Bereiche.</p>
<p>Dein Vierbeiner sollte unter allen Umständen und Ablenkungen unverzüglich zu Dir kommen, sobald Du das Signal dazu gibst. Egal, ob Dein Hund gerade spielt, eine interessante Spur verfolgt oder etwas Essbares auf dem Boden findet.</p>
<p>Beim Training des sicheren Rückrufs wählst Du vorab ein Rufwort aus, üblicherweise “hier”. Zu Beginn solltest Du mit einer Schleppleine arbeiten. Sobald Du die Aufmerksamkeit Deines Hundes durch Klatschen, Rückwärtsgehen erreicht hast und Dein Hund auf dem Weg zu Dir ist, verwendest Du Dein Rufwort. Bei Dir angekommen erhält Dein Hund ein besonderes Leckerli zur Belohnung. Das Leckerli sollte etwas sein, dass Dein Vierbeiner liebt, aber sonst nie bekommt.</p>
<div class="su-note achtung"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Hinweis:</strong> Nimm das Leckerli erst aus der Tasche, wenn Dein Hund bei Dir ist. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Dein Hund immer erst abcheckt, ob Du überhaupt etwas für ihn hast.</div></div>
<h4>Beschäftigung während des Spaziergangs</h4>
<p id="Beschäftigung">Manche Hunde fressen unterwegs nur vom Boden, um Aufmerksamkeit von Dir zu erhalten. Dabei ist es Deinem Vierbeiner egal, ob diese negativ oder positiv ist. Andere Hunde suchen aus Langeweile den Boden ab, da sie keine andere Aufgabe haben. Es muss nicht auf Deinen Hund zutreffen, jedoch könnte eine angemessene Beschäftigung während des Spaziergangs das Hundetraining unterstützen.</p>
<p>Die Beschäftigung kann in Form von Unterordnung, Tricks, Suchspiele oder auch Apportieren erfolgen. Probiere aus, was für Dich und Deinen Hund am besten funktioniert und Spaß macht. Durch diese gezielte Abwechslung wird Dein Hund geistig ausgelastet und damit ausgeglichener.</p>
<p>Im folgenden Video erhältst Du Beschäftigungsideen für unterwegs:</p>
<h4 id="fressennachfreigabe">Fressen nur nach Freigabe</h4>
<p id="Fressen">Eine weitere Grundmaßnahme besteht darin, Deinen Hund jegliches Fressen nur durch eine von Dir erteilte Freigabe zu gewähren. So solltest Du Deinen Vierbeiner vor der täglichen Fütterung erst Sitz machen und warten lassen. Währenddessen stellst Du den Napf auf seinen Futterplatz. Falls Dein Hund aus dem Sitz aufsteht, korrigiere ihn. Ansonsten gib ihm das Futter mit einem Kommando, üblicherweise “nimm” frei.</p>
<p>Du kannst diese Übung auch intensivieren, indem Du beispielsweise ein geliebtes Leckerli vor den Pfoten Deines Hundes ablegst. Dieses darf ebenso nur durch Dein Freigabe-Kommando aufgenommen werden.</p>
<h4>Eigene Erwartungshaltung verändern</h4>
<p id="Erwartung">Hunde reagieren auf die Energie und Ausstrahlung von uns Menschen. Wenn Du gelassen bleibst und Ruhe ausstrahlen wird es Dir Dein Hund gleichtun. Aufsteigende Panik wird dagegen Deinen Hund schneller handeln lassen.</p>
<p>In Bezug auf die Giftköder bedeutet dies, dass Dein Vierbeiner möglicherweise den potenziellen Giftköder schneller aufnimmt und runterschluckt. Er erkennt an Deiner inneren Haltung, dass Du ihm sein Fressen wegnehmen möchtest und versucht dies durch schnelles Reagieren zu vermeiden.</p>
<h4>Abbruch-Signal: Tabu oder Aus</h4>
<p id="Abbruch">Jeder Hund sollte Grenzen kennen und respektieren. In der Hundeerziehung ist dabei ein Abbruch-Signal, wie “Tabu” oder “Aus”, sehr wichtig. Wenn dieses Kommando zum Einsatz kommt, dann soll Dein Hund unverzüglich seine aktuelle Handlung abbrechen. So kannst Du Deinen Hund daran hindern einen Giftköder vom Boden aufzunehmen. Wenn er ihn bereits im Maul hat, soll Dein Hund diesen sofort fallen lassen.</p>
<p>In diesem Video erfährst Du eine Möglichkeit ein Abbruch-Signal zu etablieren:</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Interessant zu wissen:</strong> Die Hundemama wendet bei ihren Welpen einen Schnauzenbiss oder Nackenstoß als absolutes Abbruch-Signal an. Dieser erfolgt jedoch nur als deutlichere Konsequenz, wenn die Welpen nicht auf Zähne zeigen oder anknurren reagieren.</div></div>
<h3>Spezielle Übungen</h3>
<p>Nun möchten wir Dir noch ein paar spezielle Übungen vorstellen, die an das Anti-Giftköder-Training angepasst sind.</p>
<ul>
<li><a href="#Stopp">Vor Futter stoppen</a></li>
<li><a href="#Kondi">Umkonditionierung: Futter finden und anzeigen</a></li>
<li><a href="#Tauschen">Tauschhandel</a></li>
</ul>
<h4>Vor Futter stoppen</h4>
<p id="Stopp">Bei dieser Übung soll Dein Hund vor ausgelegten Futter stehen bleiben und Dich anschauen, statt es direkt zu verschlingen. Dies kannst Du mithilfe eines Clickers trainieren. Zunächst klickerst Du jeden kurzen Blick Deines Hundes zum Futter und gibst ihm dafür ein besonderes Leckerli. Mit der Zeit verlängerst Du stetig die Blickdauer, die Dein Hund ausharren muss.</p>
<div class="su-note achtung"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Hinweis:</strong> Dein Hund sollte das Prinzip des Clickertrainings, Click = Belohnung, bereits erlernt haben.</div></div>
<p>Nach der Clicker-Belohnung gib Deinem Hund auch das Futter auf dem Boden frei. Hierbei lernt Dein Hund zusätzlich, dass er Futter nur nach einem Freigabesignal fressen darf. Dein Hund möchte das Futter vom Boden, wenn Du es ihm gänzlich verbietest, könnte er es unerlaubt von sich aus fressen.</p>
<p>Du solltest die Übung generalisieren und an verschiedenen Orten und mit unterschiedlichen ausgelegten Futtersorten (Brot, Käse, Wurst) üben. Du kannst den Schwierigkeitsgrad erhöhen, indem Du das Futter ins Gebüsch oder aus dem Sichtfeld legst.</p>
<p>In diesem Video wird Dir eine andere Möglichkeit der Futterverweigerung erklärt:</p>
<h4>Umkonditionierung: Futter finden und anzeigen</h4>
<p id="Kondi">Sobald Dein Hund gelernt hat bei auf dem Boden liegenden Futter zu stoppen oder zumindest zu zögern, kannst Du den darauffolgenden Schritt üben. Lass Dir das Futter von Deinem Hund anzeigen, indem er sich davor hinsetzt. Wir zeigen Dir, wie es funktioniert:</p>
<p>Klickere den Blick zum Futter. Jedoch belohne Deinen Hund nicht direkt dafür, sondern lass ihn zunächst mit einem Sitz-Signal davor absitzen.</p>
<p>Nachdem Dein Hund nach wiederholtem Üben das Prinzip verstanden hat, lasse das Sitz-Signal weg. Lass Deinen Hund nach dem Klickern die Zeit, bis er sich von selbst hinsetzt. Wenn er dies umsetzt, belohne ihn und gebe dann zusätzlich das Leckerli vom Boden frei.</p>
<p>Im nächsten Schritt klickerst Du nicht mehr den Blick Deines Hundes zum Futter, sondern erst, wenn er davor absitzt. Wenn die vorangegangenen Schritte intensiv geübt wurden, sollte Dein Hund das schnell verstehen. Belohne anschließend überschwänglich. Zeig Deinem Vierbeiner, dass das Verhalten erwünscht ist.</p>
<div class="su-note achtung"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Hinweis:</strong> Übe dies an verschiedenen Orten und mit Ablenkungen.</div></div>
<h4 id="tauschhandel">Tauschhandel</h4>
<p id="Tauschen">Wenn Dein Hund Dinge nur schwer wieder hergibt und diese verteidigt, solltest Du mit ihm einen Tauschhandel trainieren. Hierbei soll Dein Hund lernen, dass er etwas anderes bekommt, wenn er seinen aktuellen Fund freiwillig hergibt.</p>
<p>Gib Deinem Hund zur Übung zunächst ein Spielzeug. Wenn er dieses in der Schnauze festhält, dann halte ein Leckerli vor seine Nase. Sobald Dein Hund seine Schnauze öffnet, gibst Du ihm ein gewähltes Kommando, beispielsweise “Lass los”. Dabei tauschst Du mit ihm Dein Leckerli gegen das Spielzeug. Übe das Kommando, solange bis Dein Hund es verstanden hat.</p>
<h2>Trivia: Was Du sonst noch über Anti-Giftköder-Training wissen solltest</h2>
<p>In diesem Abschnitt erfährst Du, was Du noch über die Thematik Anti Giftköder Training wissen und beachten solltest.</p>
<h3>Warum frisst mein Hund alles, was er findet?</h3>
<p>Es ist ein vollkommen natürliches Verhalten, dass Hunde ihre gefundene Beute fressen. Durch ihre Verteilung der Geschmacksknospen nehmen Hunde fleischige Nahrung schnell wahr.</p>
<p>Die Nahrung wird nicht ausgiebig zerkaut, sie wird lediglich mit den Reißzähnen zerstückelt und heruntergeschluckt. Die Geschmacksknospen für Bitterstoffe befinden sich hinten auf der Zunge, so bemerkt der Hund das eventuell enthaltene Gift oftmals nicht.</p>
<h3>Funktioniert das Anti-Giftköder-Training auch bei Welpen?</h3>
<p>Ja, Anti-Giftköder-Training funktioniert auch bei Welpen. Insbesondere Welpen haben den Drang alles ins Maul zu nehmen. Diesem Instinkt sollte frühzeitig entgegengewirkt werden.</p>
<p>Mit dem Anti-Giftköder-Training sollte so früh, wie möglich begonnen werden. Beispielsweise kann auch ein Welpe schon lernen, dass er sein tägliches Futter nur durch ein Freigabe-Kommando erhält.</p>
<div class="su-note achtung"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Hinweis:</strong> Beachte die geringe Konzentrationsspanne des Welpens. Überfordere ihn nicht mit Training.</div></div>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-13320 size-full" title="Anti-Giftköder-Training auch bei Welpen" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/anti-giftkoeder-training-welpe.jpg" alt="Anti-Giftköder-Training mit einem Welpen" width="800" height="533" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/anti-giftkoeder-training-welpe.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/anti-giftkoeder-training-welpe-300x200.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/05/anti-giftkoeder-training-welpe-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<h3>Wo erhalte ich Unterstützung für das Anti-Giftköder-Training?</h3>
<p>Viele Hundeschulen oder Hundetrainer bieten Anti-Giftköder-Trainingseinheiten an. Manche leiten so gar komplette Kurse oder Seminare zu dem Thema. Informiere Dich, was in Deiner Gegend angeboten wird. Auch manche Tierschutzvereine bieten Informationen dazu an.</p>
<h3>Welche Zusatzmaßnahmen kann ich noch ergreifen?</h3>
<p>Folgende Maßnahmen kannst Du neben dem Anti-Giftköder-Training noch zusätzlich ergreifen:</p>
<ul>
<li>Installation einer Giftköder-Alarm-App</li>
<li>Verwendung eines GPS-Trackers</li>
<li>Informierung über großflächige Pestizid-Einsätze in der Gegend</li>
<li>Notfallnummern von Tierärzten im Smartphone einspeichern</li>
</ul>
<h3>Was soll ich tun, wenn ich einen Giftköder finde?</h3>
<p>Damit Du in dieser Situation richtig reagierst, haben wir für Dich die Informationen zur Handlungsweise bei einem Giftköder Fund in einer Infografik zusammengefasst. Diese kannst Du auch gerne mit Deinen Freunden teilen, damit Ihr in dieser Situation immer richtig reagiert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-10502 size-full" title="Infografik Giftköder Hund" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/04/infografik-giftkoeder-hund.jpg" alt="Informationsgrafik Das solltest Du tun bei einem Giftköder Fund" width="800" height="2000" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/04/infografik-giftkoeder-hund.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/04/infografik-giftkoeder-hund-120x300.jpg 120w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/04/infografik-giftkoeder-hund-410x1024.jpg 410w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/04/infografik-giftkoeder-hund-768x1920.jpg 768w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/04/infografik-giftkoeder-hund-614x1536.jpg 614w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<h3>Was soll ich tun, wenn mein Hund ein Giftköder gefressen hat?</h3>
<p>Du hast beobachtet, wie Dein Hund ein Giftköder gefressen hat oder er verhält sich nach dem Spaziergang komisch? Folgende Symptome sind typische Anzeichen für eine Vergiftung:</p>
<ul>
<li>Erbrechen / Durchfall</li>
<li>Zittern / Unruhe</li>
<li>Atemnot</li>
<li>starker Speichelfluss / Schaum vorm Maul</li>
<li>Lähmungserscheinungen / Muskelkrämpfe</li>
<li>aufgeblähter, harter Bauch</li>
</ul>
<div class="su-note achtung"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Achtung:</strong> Bringe Deinen Hund nicht zum Erbrechen. Dies könnte es noch gefährlicher machen.</div></div>
<p>Bewahre Ruhe und suche sofort einen Tierarzt auf. Diesen solltest Du vorher kontaktieren, damit er sich darauf vorbereiten kann. Falls vorhanden, nimm etwas vom Giftköder, dem Erbrochenen oder vom Kot mit zum Tierarzt. Dies hilft herauszufinden, um welche Art von Vergiftung es sich handelt. Halte Deinen Hund auf dem Weg zum Tierarzt warm und achte auf seine Atmung, sowie Puls.</p>
<div class="su-note achtung"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Hinweis:</strong> Besuche auch unverzüglich den Tierarzt, wenn Dein Hund nur eventuell etwas Schädliches gefressen hat. Bei einer Vergiftung zählt jede Minute.</div></div>
<h2>Fazit</h2>
<p>Anti-Giftköder-Training ist ein wichtiger Bestandteil bei der Ausbildung Deines Hundes. Fange so früh wie möglich damit an und bleibe stets am Ball. Hunde handeln instinktiv, sodass sie ohne Training jede potenzielle Beute vom Boden aufnehmen würden. Insbesondere durch die Ausleger von Giftködern kann der Fund jedoch lebensgefährlich sein. Sei vorsichtig und suche bei Verdacht sofort einen Tierarzt auf.</p>
<h2>Weiterführende Links und Recherchequellen</h2>
<p><a href="http://www.giftkoeder-radar.com/" target="_blank" rel="noopener">Zum Giftköder-Radar</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hund.tips/anti-giftkoeder-training/">Anti-Giftköder-Training: So frisst Dein Hund nichts vom Boden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hund.tips">Hund.Tips</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Impulskontrolle beim Hund aufbauen: Schritt für Schritt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hundekiste.com Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2021 22:23:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeerziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Hundetraining]]></category>
		<category><![CDATA[Impulskontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Trainieren mit Hund]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Impulskontrolle spielt in vielen Lebensbereichen eine Rolle. Vor allem da, wo es um das gemeinschaftliche Zusammenleben geht. Besonders in der Freundschaft zwischen Dir und Deinem Hund, hilft die Impulskontrolle, Eure Beziehung zu stärken und zu entspannen. Manchmal ähneln die Vierbeiner in ihrem Wesen dem von Kindern, wenn sie einfach unbeschwert drauflos handeln, wie es&#8230;&#160;<a href="https://www.hund.tips/impulskontrolle-hund/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Impulskontrolle beim Hund aufbauen: Schritt für Schritt</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Impulskontrolle spielt in vielen Lebensbereichen eine Rolle. Vor allem da, wo es um das gemeinschaftliche Zusammenleben geht. Besonders in der Freundschaft zwischen Dir und Deinem Hund, hilft die Impulskontrolle, Eure Beziehung zu stärken und zu entspannen.</p>
<p>Manchmal ähneln die Vierbeiner in ihrem Wesen dem von Kindern, wenn sie einfach unbeschwert drauflos handeln, wie es ihnen gerade in den Sinn kommt. Das ist schön anzusehen, kann aber auch zu Problemen führen. Wie Du die Impulskontrolle also einführst und mit Deinem Hund trainierst, zeigen wir Dir hier.</p>

<h2>Das Wichtigste in Kürze</h2>
<ul>
<li>Kein Meister ist vom Himmel gefallen: regelmäßiges Üben wird Deinem Hund helfen, sich besser zu kontrollieren.</li>
<li>Konsequenz und Geduld sind das A und O: damit Dein Hund lernt, braucht es konsequente, klare Linien. Sei aber auch geduldig, damit zu hochgesteckte Ziele Euch nicht stressen.</li>
<li>Der Erfolg hängt unter anderem auch vom Alter und Charakter Deines Hundes ab.</li>
<li>Passe das Training an Deinen pelzigen Begleiter an und integriere es in Euren Alltag.</li>
</ul>
<h2>Hintergründe: Was es über Impulskontrolle zu wissen gilt</h2>
<p>Der Begriff Impulskontrolle ist zwar inzwischen immer üblicher im Gebrauch und das Prinzip ist keine Neuerfindung, allerdings gibt es trotzdem oft viele Unklarheiten beim Vernehmen dieses Wortes. Wir klären daher im Folgenden die wichtigsten Punkte für Dich:</p>
<h3>Was meint Impulskontrolle?</h3>
<p>Impulskontrolle klingt erst einmal etwas wage und kann leicht missverstanden werden. Es ist wichtig, dass Du ein adäquates Verständnis dafür entwickelst.</p>
<p>Zunächst sollten wir uns Fragen: Was ist eigentlich ein Impuls? Mensch und Tier besitzen Impulse. Das sind direkte Reaktionen auf einen gewissen Reiz, das heißt auch einen äußeren Eindruck, wie etwa ein visuelles oder akustisches Signal. Hierzu zählt auch der Jagdtrieb eines Hundes.</p>
<p>Diese Impulse sind hilfreich, können aber auch störend sein, wenn Dein Vierbeiner beispielsweise allem und jedem hinterherrennen will, das sich in leicht erhöhter Geschwindigkeit an ihm vorbeibewegt. Und nun kommt der Clou: dieses Verhalten zu kontrollieren und eben nicht blind diesem nächstbesten Drang zu folgen, nennt sich Impulskontrolle.</p>
<h4>Impulskontrolle richtig verstehen</h4>
<p>Wollen wir den Begriff aber richtig verstehen, ist folgende Sichtweise ein guter Anfang: In jeder Gemeinschaft, die harmonisch funktionieren soll, ist Leitung und Führung durch jemanden ein wichtiger Aspekt. Hierbei geht es nicht um künstliche Hierarchien, sondern um die Zuständigkeit und Übernahme von Verantwortung einer Autorität zum Wohle aller.</p>
<p>Im Team von Dir und Deinem Hund bist Du also diese Autorität, derer Du Dir bewusst sein und die Du ernst nehmen solltest. Impulse sind ihrer Natur nach Dränge, die einfach in uns aufkommen. Sie sind also nicht unbedingt aus der Welt zu schaffen, aber kontrollierbar.</p>
<figure id="attachment_7600" aria-describedby="caption-attachment-7600" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7600 size-full" title="Impulskontrolle beim Hund üben" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/Impulskontrolle-Hunde.jpg" alt="Hund und Mensch arbeiten als Team zusammen" width="800" height="531" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/Impulskontrolle-Hunde.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/Impulskontrolle-Hunde-300x199.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/Impulskontrolle-Hunde-768x510.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-7600" class="wp-caption-text">Wenn Mensch und Hund als Team zusammenarbeiten, entsteht eine wunderbare Harmonie und eine enge Beziehung zwischen ihnen.</figcaption></figure>
<p>Bei der Impulskontrolle sollte also nun Folgendes passieren: Du hilfst als führende Instanz Deinem Hund durch konsequentes, geduldiges Training, seine unangebrachten Impulse zu kontrollieren.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Hinweis:</strong> Wenn ein Individuum seinen Impulsen ausgeliefert ist und diese es kontrollieren, bedeutet das eine große Beschränkung. Kontrolle und Selbstdisziplin zu erlernen, ist daher ein Gewinn für die persönliche Freiheit.</div></div>
<h3>Warum Impulskontrolle üben?</h3>
<p>Das Kontrollieren von Impulsen ist reine Übungssache, denn wie bereits erwähnt, liegt es in ihrer Natur, eine direkte, spontane Reaktion auszulösen. Dem ersten Drang, und damit auch etwaigen Instinkten zu widerstehen, kostet Deinen Hund etwas Anstrengung. Er muss sich erst daran gewöhnen, dass er auf einen gewissen Reiz auch anders reagieren und aus einem alten Schema ausbrechen kann.</p>
<p>Wenn Du ihm dabei mit Training und Übungen hilfst, kann er das aber ohne Probleme lernen. Je nach Rasse, Alter und Charakter fällt es ihm aber, wie bei Menschen schließlich auch, mehr oder weniger schwer.</p>
<h3>Vorteile der Fähigkeit zur Impulskontrolle</h3>
<p>Durch die Übungsweisen und Trainingsmethoden, die wir Dir weiter unten vorstellen, wird sich eine gefestigte Beziehung und ein stressfreierer Alltag für Dich und Deinen pelzigen Begleiter ergeben. Denn die Impulskontrolle wird Dir helfen, Situationen abzuwägen und zu lenken, statt ihnen ausgeliefert zu sein. Hier einige Beispiele:</p>
<ul>
<li>Dein Hund lernt, auf Dich fokussiert zu sein und nicht auf ein Ding (wie etwa Spielzeug, andere Menschen oder die freie Umgebung).</li>
<li>Er wird automatisch auf Deine Anweisung warten.</li>
<li>Dein Hund wird besser abrufbar sein.</li>
<li>Du bringst mehr Ruhe in hektische Situationen und wirst auch in Gefahrensituationen die Kontrolle behalten.</li>
<li>Eine engere Verbindung und Kommunikation entsteht zwischen Dir und Deinem Hund, auch während des Spielens.</li>
<li>Dein Hund wird Freiheiten mehr genießen, denn sie werden bewusst eingesetzt.</li>
<li>Dein Hund ist entspannter und wird nicht mehr so leicht durch äußere Reize getriggert.</li>
</ul>
<p>Du siehst also, die Errungenschaften sind zahlreich und spielen in viele Bereiche mit ein. Neben den praktischen Vorteilen werden auch die Beziehung und Kommunikation zwischen Deinem Hund und Dir verbessert. Es ist es also Wert, neue Übungen auszuprobieren und die Veränderung selber zu erleben. Im nächsten Abschnitt liest Du, wie.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">So könnte man es sagen: Bei der Impulskontrolle wird Dein Hund Herr über seine Triebe und Du wirst Herr (oder Herrin) über Deinen Hund, wobei gleichzeitig Eure Freundschaft gestärkt wird.</div></div>
<h2>Vorgehen bei dem Erlernen der Impulskontrolle &#8211; Training Schritt für Schritt</h2>
<p>Wenn Du Dich dazu entschieden hast, den Alltag mit DeinemVierbeiner stressfreier zu gestalten, Eure Kommunikation zu verbessern und Gefahren zu vermeiden, dann bist Du hier genau richtig. Denn in diesem Abschnitt zeigen wir Dir, wie Du das Training Schritt für Schritt aufbauen kannst, ohne Dich oder Deinen Vierbeiner zu überfordern.</p>
<h3>Impulskontrolle gezielt üben</h3>
<p>Gerade, wenn Du noch keinerlei Erfahrung mit gewissen Trainings- und Erziehungsmethoden bei Hunden hast, hilft ein intensives und gezieltes tägliches Training. So bekommst du ein Gefühl für das Konzept und kannst auch beobachten, wie Dein Hund auf die neuen Strukturen reagiert und sie annimmt.</p>
<div class="su-note achtung"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">Wichtig: Einmal angefangen, bleibe dem Training treu, um Deinen Hund nicht zu verwirren. Dies wird ihn auch dazu veranlassen, ernst zu nehmen, was Du machst und sagst.</div></div>
<p>Es ist ebenfalls empfehlenswert, die neu eingeführten Prinzipien auch in Nicht-Trainingssituationen anzuwenden, damit sie ihre Bedeutsamkeit und Gültigkeit nicht verlieren und sich umso besser in das normale Verhalten integrieren. Die weiter unten aufgeführten Aspekte sollten also ebenfalls mit dem gezielten Training eingeführt und beibehalten werden.</p>
<h3>Grundlegendes, dass Gold wert ist</h3>
<p>Bei der Impulskontrolle willst Du erreichen, dass Dein Hund Dich als primäre Bezugsperson als Erstes wortwörtlich im Blick hat und nicht wahllos inneren Impulsen nachgibt.</p>
<h4>Augenkontakt</h4>
<p>Durch den Augenkontakt hat der Hund mehr oder weniger automatisch seine Aufmerksamkeit bei Dir und äußere Reize werden für ihn peripherer, also zweitrangiger. Wie stellst Du den Augenkontakt her?</p>
<p>Ganz einfach, zum einen solltest Du natürlich selber mit Deiner Aufmerksamkeit offensichtlich bei Deinem Hund sein, also ihm körperlich und mit dem Blick zugewendet. Rufe seinen Namen freundlich und animierend oder triggere ihn mit einem Geräusch. Wenn Dein Hund dann den Blick auf Dich richtet, belohne ihn mit einem Leckerchen oder einer fröhlichen Streicheleinheit unter lobenden Worten.</p>
<h4>Loben und Leckerchen</h4>
<p>Das Lob spielt natürlich eine wichtige Rolle, da es das positive Verhalten auch für Deinen Vierbeiner positiv belegt und damit fördert. Es schafft darüber hinaus eine freundliche Atmosphäre zwischen Euch und erhöht die Freude.</p>
<figure id="attachment_7617" aria-describedby="caption-attachment-7617" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7617 size-full" title="Impulskontrolle bei Hunden Schritt für Schritt" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/Impulskontrolle-Hund.jpg" alt="Hund bekommt ein Leckerchen" width="800" height="533" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/Impulskontrolle-Hund.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/Impulskontrolle-Hund-300x200.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/Impulskontrolle-Hund-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-7617" class="wp-caption-text">Leckerchen sind ein Zeichen der Belohnung und ein wichtiges Verstärkungsmittel für viele Übungen und im alltäglichen Training.</figcaption></figure>
<p>Neben dem oben erwähnten Streicheln sind Leckerchen, wie Du weißt, eine weitere Möglichkeit, Lob auszudrücken und ein gewisses Verhalten zu bestärken. Nimm beim Training leichte Leckerchen, da Du viele verfüttern wirst und halte sie gut greifbar bereit.</p>
<p>Deine Stimme in hohen, aufmunternden und freundlichen Tönen kann diese Methoden des Lobes verstärken.</p>
<h4>Das Prinzip des Kommandos: ständige Kommunikation</h4>
<p>Eine essenzielle Grundlage des Impulskontrolle-Trainings ist es, dass Dein Hund möglichst viel in Kommunikation mit Dir steht. Das bedeutet, er holt sich sozusagen Dein O.K., bevor er eine Aktivität beginnt, statt einfach wild draufloszustürmen. Denn das wird er dann auch in Situationen tun, in denen er es nicht sollte. Aber dann fehlt ihm die Fähigkeit zu ebendieser Impulskontrolle.</p>
<p>Hilf Deinem pelzigen Begleiter hierbei, indem Du dies ständig übst und zu einem Prinzip machst, das irgendwann automatisch abläuft. Lass Deinen Hund nicht mehr alles machen, ohne dass Du das Kommando gibst. Dies wird Dir in den weiteren Übungen immer wieder begegnen.</p>
<h4><strong>Und so</strong> geht&#8217;s:</h4>
<p>Ein klassisches Beispiel hierfür ist das Kommando &#8222;Nein&#8220; oder &#8222;Warte&#8220;. Halte Deinem Hund ein Leckerchen oder Spielzeug in seine Nähe, jedoch anfangs nicht zu offensichtlich, und gib das Kommando. Dann versuche seine Aufmerksamkeit, während er nun dem Drang, zuzuschlecken, widerstehen muss, auf Dich zu lenken wie oben beschrieben. Habt ihr Blickkontakt so lobe diesen und &#8222;erlöse&#8220; Deinen Partner sogleich von der Spannung, indem Du mit dem Euch bekannten Kommando das Objekt der Begierde freigibst (&#8222;Okay&#8220;, &#8222;Nimm&#8220; etc.).</p>
<h3>Impulskontrolle im Spiel üben</h3>
<p>Spielezeug ist für viele Vierbeiner das Objekt der Begierde schlechthin und das augenblickliche Zubeißen oder Hinterherrennen ist eine eingefahrene Reaktion. Damit ist dieser Aspekt auch ein guter Startpunkt, um die Fähigkeit, diesen Impuls zu kontrollieren, zu trainieren. Wir stellen Dir zwei Möglichkeiten vor:</p>
<h4><strong>Schritt Nummer</strong> 1:<strong>  Vorstufe</strong></h4>
<p>Beim täglichen Ballspiel soll nun mehr Kommunikation und Fokus stattfinden.</p>
<ol>
<li>Lass Deinen Hund absitzen und sage ihm, er soll dort bleiben.</li>
<li>Dann wirf den Ball, zunächst nicht so weit und nicht so energetisch, und erlaube Deinem Hund erst, loszulaufen, wenn er seine Aufmerksamkeit auf Dich gerichtet hat.</li>
<li>Dann gilt wieder wie oben: Loben, indem er nun loskann. So lernt Dein Vierbeiner, dass er über Dich das bekommt, was er möchte, und nicht einfach irgendwo in der Ferne, weit weg von Dir.</li>
</ol>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Tipp:</strong> Du kannst natürlich Deiner Kreativität freien Lauf lassen und den Schwierigkeitsgrad und Variationen der Übungen beliebig abändern, indem Du andere Objekte verwendest oder eben welche, die umso spannender und damit schwieriger zu widerstehen sind.</div></div>
<h4><strong>Schritt Nummer 2:</strong> erhöhte<strong> Schwierigkeit</strong></h4>
<ol>
<li>Nimm ein Spielzeug in jede Hand und lasse Deinen Hund vor Dir absitzen.</li>
<li>Strecke die Arme aus. Vermutlich wird Dein Hund nun anfangen, an den Sachen zu schnüffeln und zu knabbern. Das macht nichts – gib ihm ruhig Zeit zum Denken.</li>
<li>Sobald er Dich bewusst anschaut, bekommt er das Objekt der Begierde übergeben.</li>
</ol>
<p>Vielleicht wird Dein Hund an Dir hochspringen, bellen und diverse Tricks ausprobieren, in der Hoffnung, so an die Spielsachen zu gelangen, das ist gar nicht schlimm. Bleibe dann einfach ruhig. Erst wenn das gewünschte Verhalten gezeigt wird, hat Dein Hund Erfolg.</p>
<p>Wenn Dein Hund grob zu Dir ist, solltest Du ihn in die Ausgangsposition zurückführen, ihn aber nicht bestrafen. So lernt Dein Hund, dass der Weg zum Erfolg über Dich läuft. Nur über die Orientierung zu Dir gelangt er an das Objekt seiner Begierde.</p>
<h3>Impulskontrolle beim Spaziergang üben</h3>
<p>Auch mit wenig Zeit zum ausgiebigen Training bietet die tägliche Gassi-Runde eine gute Möglichkeit, zu üben. Es geht, wie bereits klar wurde, um die Kommunikation und das bewusste Lenken von (Re-)Aktionen.</p>
<h4><strong>Beginnen vor dem</strong> Spaziergang:</h4>
<p>Unsere pelzigen Begleiter sind klug, denn das rascheln der Leine reicht als Signal für viele Hunde, vor Freude auf die bevorstehende Runde aufgeregt an der Tür auf das Anleinen und Rausstürzen zu warten. Dies soll nun mit Kontrolle und ruhiger, aufmerksamer Atmosphäre ersetzt werden. Und wie?</p>
<ol>
<li>Lass Deinen freudigen Hund vor der Tür absitzen, oder sogar weiter weg.</li>
<li>Warte auf etwas Ruhe und Blickkontakt, erst dann leinst Du ihn an. Öffne die Tür, aber behalte das Kommando, des ruhigen Sitzens neben Dir, bei.</li>
<li>Wiederum bei Blickkontakt gibt es nun in Zusammenarbeit mit Dir, was Dein Hund sich wünscht: nun könnt ihr gemeinsam, auf Dein Kommando hin, das Haus verlassen.</li>
</ol>
<p>Auf diese Weise lernt Dein Hund, das auch eingefahrene Abläufe und Muster an Dich und nicht an Objekte oder Geräusche gebunden sind. Du bist der Signalgeber und damit der Fokus der Aufmerksamkeit.</p>
<figure id="attachment_7615" aria-describedby="caption-attachment-7615" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7615 size-full" title="Impulskontrolle bei Hunden" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/Impulskontrolle-bei-Hund.jpg" alt="Hund schaut angeleint aufmerksam zu Besitzer" width="800" height="496" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/Impulskontrolle-bei-Hund.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/Impulskontrolle-bei-Hund-300x186.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/Impulskontrolle-bei-Hund-768x476.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-7615" class="wp-caption-text">Eine gute Verbindung mit viel Augenkontakt und Kommunikation erleichtert den Alltag von Mensch und Hund.</figcaption></figure>
<h4>Während des Spaziergangs:</h4>
<p>Auch vor dem Freilauf wird das wieder geübt. Es soll nicht mit dem befreienden Klicken des Leinenhakens heißen, dass es los geht. Sondern Dein Hund darf erst loslaufen, wenn er sozusagen mit Dir Rücksprache hält &#8211; das heißt Augenkontakt.</p>
<ol>
<li>Lass Deinen Hund absitzen und gib das Kommando, sitzenzubleiben.</li>
<li>Leine ihn ab, wenn nötig, wiederhole das Kommando. Vermeide das hiesige Geräusch zunächst, falls es Deinen Vierbeiner sehr triggert.</li>
<li>Wenn bewusster Blickkontakt besteht, kann er loslaufen, indem Du freundlich das entsprechende Kommando gibst.</li>
<li>Sollte Dein Hund das während den ersten Malen nicht auf Anhieb schaffen und vorher losflitzen, rufe ihn wieder ab und bringe ihn auf seine alte Position und wiederhole den Ablauf, bis es klappt. Konsequenz ist nun sehr wichtig, damit Dein Hund erkennt, dass dies der Weg ist und kein anderer und somit lernen kann. Wenn Du durchhältst, wirst Du sehr bald Erfolge feststellen!</li>
</ol>
<h3>Impulskontrolle zuhause üben</h3>
<p>Auch zuhause gehen die neuen Strukturen idealerweise weiter, denn so werden sie ganz natürlich zu den neuen, guten Gewohnheiten und bringen mehr Ruhe und Verbundenheit in Eure Beziehung.</p>
<p>Diese Übung fördert auch die Frustrationstoleranz Deines Hundes:</p>
<ol>
<li>Fülle den Napf Deines Hundes mit seinem gewohnten Fressen.</li>
<li>Stelle diesen nun wie immer auf den Platz, wo er auch sonst steht.</li>
<li>Gib ein fixierendes Kommando wie &#8222;Sitz&#8220;, &#8222;Platz&#8220; oder &#8222;Bleib&#8220;.</li>
<li>Erlaube Deinem Hund das Fressen wieder erst, nachdem er Kontakt zu Dir aufgebaut hat. Du musst natürlich selber während dieser Zeit auch geduldig mit Deiner Aufmerksamkeit bei ihm bleiben. Dann kommt das freigebende Kommando und Lob.</li>
</ol>
<div class="su-note achtung"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Achtung:</strong> Gönne Deinem Hund auch regelmäßige Pausen mit mehr Freiheiten, damit er sich auch einmal auslassen kann und seine Konzentration nicht überfordert wird.</div></div>
<h2>Fazit</h2>
<p>Alles in allem kann man sagen, dass die Impulskontrolle ein Komplettpaket bildet. Nach anfänglich intensiver Übung kannst Du zahlreiche Übungen locker in das alltägliche Miteinander einbauen. So erhältst Du ein nachhaltig verbessertes und entspannteres Zusammensein mit Deinem Hund, das Euch die gemeinsame Zeit mehr genießen lässt.</p>
<figure id="attachment_7609" aria-describedby="caption-attachment-7609" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7609 size-full" title="Impulskontrolle Schritt für Schritt" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/Impulskontrolle-mit-Hund.jpg" alt="Hund ganz entspannt vor einer Schafsherde" width="800" height="600" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/Impulskontrolle-mit-Hund.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/Impulskontrolle-mit-Hund-300x225.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/Impulskontrolle-mit-Hund-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-7609" class="wp-caption-text">Impulskontrolle hilft besonders aufgeregten Hunden, auch angesichts Versuchungen, ruhig und entspannt zu bleiben, wie zum Beispiel Hunden mit einem überaus stark ausgeprägtem Hüte- oder Jagdtrieb.</figcaption></figure>
<p>Impulskontrolle ermöglicht Dir und Deinem Hund, schwierige Situationen gemeinsam erfolgreich zu meistern und verbessert Eure Kommunikation und gegenseitiges Verständnis nachhaltig. Die Umstellung einiger Gewohnheiten zu Anfang ist also diesen großen Gewinn durchaus wert. Traut Euch und überzeugt Euch selbst!</p>
<h2>Weiterführende Links und Recherchequellen</h2>
<p>Wenn Du Dir das Training der Impulskontrolle einmal anschauen möchtest, kannst Du dies in diesem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=aU5Gorfj4wo" target="_blank" rel="noopener">Video</a> mit Hundetrainerin Melanie Lippisch.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hund.tips/impulskontrolle-hund/">Impulskontrolle beim Hund aufbauen: Schritt für Schritt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hund.tips">Hund.Tips</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Entspanntes Silvester mit Hund: So bleibt Dein Hund ruhig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hundekiste.com Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2021 22:09:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[gassi gehen]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hund Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Hund beruhigen]]></category>
		<category><![CDATA[Hund schleppleine]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde Silvester]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeleine]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeleine Spaziergang]]></category>
		<category><![CDATA[Spazieren gehen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Ereignis, das allen Hundebesitzern alljährlich aufs neue Sorgen bereitet: Silvester mit Hund. Bei den meisten Hunden löst Silvester große Angst- und Unruhezustände aus. Sie beginnen sich zu verstecken, Dein Hund wird panisch oder kann kaum aufhören zu zittern oder zu winseln. Silvester hat eine starke, negative Auswirkung auf Hunde und oft weißt Du als&#8230;&#160;<a href="https://www.hund.tips/hund-silvester-beruhigen/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Entspanntes Silvester mit Hund: So bleibt Dein Hund ruhig</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Ereignis, das allen Hundebesitzern alljährlich aufs neue Sorgen bereitet: Silvester mit Hund. Bei den meisten Hunden löst Silvester große Angst- und Unruhezustände aus. Sie beginnen sich zu verstecken, Dein Hund wird panisch oder kann kaum aufhören zu zittern oder zu winseln.</p>
<p>Silvester hat eine starke, negative Auswirkung auf Hunde und oft weißt Du als Besitzer kaum, wie Du Deinem Hund am besten helfen kannst, da so viele unterschiedliche Meinungen existieren, wie vorgegangen werden soll. Dir stellt sich die Frage: Wie übersteht Mein Hund Silvester?</p>
<p>In unserem Ratgeber haben wir von Hund.Tips die wichtigsten Hilfestellungen, Tipps und Tricks zusammengetragen, um Dir und Deinem Hund Silvester so angenehm und ruhig wie möglich zu machen.</p>

<h2>Das Wichtigste in Kürze</h2>
<ul>
<li>Jeder Hund reagiert an Silvester anders auf die vorhandene Geräuschkulisse. Stelle also sicher, dass Dein Hund sich in einer perfekten Umgebung befindet, um in dieser Ausnahmesituation so ruhig wie möglich sein zu können.</li>
<li>Lasse Deinen Hund an Silvester auf keinen Fall alleine. Das kann zu Vertrauensverlust Deines Hundes führen</li>
<li>Es gibt viele verschiedene Tricks und Tipps, die Deinem Hund helfen können, sich an Silvester zu beruhigen</li>
<li>Ebenso kannst Du auf eine Vielzahl an Hilfsmitteln zurückgreifen, die Deinem Hund die Angst nehmen können</li>
<li>Jeder Hund springt auf bestimmte Methoden besser an als auf andere. Du musst herausfinden, welche Methoden sich für Deinen Hund am besten eignen</li>
</ul>
<h2>Hintergründe: Weshalb Silvester bei Hunden Angst auslöst</h2>
<p>Bevor Wir Dir in Unserem nächsten großen Abschnitt die wichtigsten Hilfestellungen und Tipps an die Hand geben, um Silvester für Dich und Deinen Hund so angenehm wie möglich zu gestalten, sollte zuerst erklärt werden, warum so viele Hunde an Silvester Angst haben.</p>
<p>Wenn Du verstehst, was in Deinem Hund vorgeht und warum solch starke Angstzustände entstehen, kannst Du besser auf die Bedürfnisse Deines Hundes eingehen. Außerdem musst Du erkennen können, wann Dein Hund erste Anzeichen von Angst aufweist, um so schnell wie möglich reagieren zu können. Dabei helfen wir Dir im Folgenden.</p>
<h3>Wieso Dein Hund an Silvester Angst hat</h3>
<p>Für die Angst Deines Hundes an Silvester kann es mehrere Gründe geben, die gegebenenfalls zusammenspielen können. Hier führen wir Dir mögliche Ursachen der Angst Deines Vierbeiners auf.</p>
<p>Viele Hunde sind generell sehr empfindlich gegenüber Geräuschen. Dies rührt oft daher, dass Hunde nicht an laute Geräusche, wie Knallen, gewöhnt sind, da im jungen Alter keine starke Bekanntschaft mit diesen Reizen gemacht wurde. Dadurch sind gerade etwas lautere Klänge oder Töne verantwortlich für das Erschrecken Deines Hundes.</p>
<p>Wenn Hunde zusätzlich ein negatives Gefühl mit Geräuschen verbinden, welches aus einer prägenden Erfahrung resultiert, führt dies ebenso zu Angstzuständen. Gerade an Silvester kommen laute Klänge vermehrt und hintereinander vor, sodass Hunde bereits nach den ersten Geräuschen beginnen Angst vor vermuteten folgenden Lauten zu haben. Somit kann Dein Hund kaum zur Ruhe kommen und befindet sich ständig in einem Ausnahmezustand.</p>
<p>Manche Hunde sind ebenfalls wegen ihrer Rasse, ihrem Charakter oder der Prägung durch ihre Eltern generell unsicherer oder empfindlicher gegenüber Geräuschen. Informiere Dich am besten bereits beim Kauf Deines Hundes, ob dies vorliegt. Somit kannst Du Dich bereits besser auf diese Ängste einstellen.</p>
<p>Zusätzlich spielt der Geruch für Hunde eine große Rolle. Da Hunde ihr Umfeld sehr stark über ihren Geruchssinn wahrnehmen, sind die ungewöhnlichen Gerüche während Silvester eine zusätzliche Unsicherheitsquelle.</p>
<p>Weiterhin sind gerade Welpen, die sich noch nicht lange bei Dir befinden sehr unsicher und vertrauen Dir vielleicht noch nicht gänzlich, was die Angst noch verstärken könnte.</p>
<p>Für alle Auslöser gibt es jedoch Trainingsmethoden oder Tipps, die bei der Angstbewältigung helfen können. Die wichtigsten haben wir Dir im <a href="#Entspanntes_Silvester_So_kannst_Du_Deinen_Hund_beruhigen">Ratgeberteil</a> zusammengestellt.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Interessant:</strong> Angst bei Hunden ist nicht generell als ein Problem anzusehen. Angst ist ein natürlicher Schutzmechanismus, der Hunden in freier Wildbahn in Gefahrensituationen weiterhilft. Nur wenn diese Angst Überhand annimmt und auch außerhalb von besonderen Situationen wie Silvester oft vorkommt, musst Du unbedingt verstärkt dagegen vorgehen.</div></div>
<h3>Wie bemerkst Du, dass Dein Hund zu Silvester Angst hat?</h3>
<p>Genau wie bei den Ursachen der Angst von Hunden an Silvester können sich auch die Anzeichen von Angst bei Hunden unterscheiden. Wichtig ist dabei nur, dass Du diese erkennen kannst und weißt, dass Du dann sofort handeln musst, um die Angst Deines Hundes zu lösen. Die häufigsten Anzeichen von Angst bei Hunden haben wir Dir in einer Tabelle bereitgestellt.</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Angstanzeichen</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>übermäßige Speichelproduktion</td>
</tr>
<tr>
<td>angstvoller Blick</td>
</tr>
<tr>
<td>ungewöhnliches Essverhalten</td>
</tr>
<tr>
<td>ständiges Verstecken</td>
</tr>
<tr>
<td>übermäßige Suche nach Nähe</td>
</tr>
<tr>
<td>übermäßiges Hecheln</td>
</tr>
<tr>
<td>angelegte Ohren</td>
</tr>
<tr>
<td>übermäßiges Gähnen</td>
</tr>
<tr>
<td>lang anhaltendes Zittern</td>
</tr>
<tr>
<td>eingezogene Rute</td>
</tr>
<tr>
<td>Verweigern des Gassi Gehens</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Zusätzlich befindet sich dazu noch ein hilfreicher Link in Unseren <a href="#Weiterfuehrende_Quellen">weiterführenden Quellen</a>.</p>
<h2>Entspanntes Silvester: So kannst Du Deinen Hund beruhigen</h2>
<p>In diesem Ratgeber, haben Wir für Dich die besten Hilfestellungen und Tricks zusammengetragen, um Dein Silvester und das Deines Hundes zu einem ruhigeren Erlebnis machen zu können.</p>
<p>Wir bieten Dir zahlreiche Problemlösungen, die für Deinen Hund passend sein könnten. Jedoch reagiert nicht jeder Hund gleich gut oder positiv auf jegliche hier aufgeführten Methoden. Jedoch solltest Du bei den vielen Tipps auch einen für Deinen Hund passenden Lösungsansatz finden.</p>
<h3>Tipps und Tricks zum Beruhigen Deines Hundes</h3>
<p>In diesem Abschnitt haben wir alle herkömmlichen Tipps und Tricks aufgeführt, die Du ohne weitere Hilfsmittel oder aber auch Medikamente anwenden kannst, um Deinem Hund über Silvester zu helfen. Oft reichen diese schon aus, damit sich Dein Hund an Silvester beruhigen kann.</p>
<h4>Achte auf die richtigen Zeiten zum Gassi gehen</h4>
<p>Ganz wichtig ist es, dass Du um die Silvesterzeiten ausschließlich zu Zeiten mit Deinem Hund Gassi gehst, an denen keine Feuerwerkskörper gezündet werden. Dadurch reduzierst Du das Unwohlsein Deines Freundes auf vier Pfoten. Stelle sicher, dass ihr Strecken geht, die Dein Hund besonders gut kennt und auf denen er sich wohlfühlt.</p>
<p>Dies sollte jedoch immer unbedingt vor Einbruch der Dunkelheit erledigt worden sein. Denn dann beginnt die Knallerei. Du und Dein Hund sind zusätzlich einer höheren Verletzungsgefahr ausgesetzt, sei es durch herabfallende Feuerwerkskörper, Böller oder aber auch das Fressen von giftigen Feuerwerksresten. Auch die hellen Lichter am Nachthimmel können Beunruhigung bei Deinem Hund auslösen.</p>
<div class="su-note achtung"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Wichtig:</strong> Leine Deinen Hund um die Silvesterzeit stets an. Plötzlich laute Geräusche, die um die Silvestertage immer mal wieder vorkommen, können den Fluchtinstinkt Deines Hundes auslösen, wodurch dieser weglaufen kann und möglicherweise weiteren Gefahren ausgesetzt werden könnte. Wenn Du noch nach guten Leinen suchst, schaue doch mal <a href="https://hund.tips/hundeleine-test/" target="_blank" rel="noopener">hier</a> vorbei.</div></div>
<h4>Lenke Deinen Hund durch Spiele ab und mache ihn müde</h4>
<p>Gerade das Spielen und sonstige Aktivitäten, wie das Suchen oder Training, die Deinem Hund besonders viel Spaß machen, können eine gute Ablenkung vor lauten Geräuschen sein. Du kannst sowohl während als auch vor den Feuerwerken diese Taktik nutzen.</p>
<p>Besonders effektiv ist es, wenn Du eine ausgiebige Spielsession vor dem Beginn der großen Knallerei startest, die Deinen Hund so richtig mental und physisch auspowert. Umso komplizierter und anspruchsvoller die Aufgaben für Deinen Hund sind, umso müder wird er am Abend sein und sich nicht mehr so stark auf die Geräusche konzentrieren oder zu Beginn des Feuerwerks bereits eingeschlafen sein.</p>
<h4>Lenke Deinen Hund durch besonders Futter oder Leckerlies ab</h4>
<p>Fast alle Hunde sind besonders gut mit bestimmten Leckerlies und speziellem Futter abzulenken. Auch Dein Hund hat bestimmt Leckerlies über die er sich besonders freut. Bietet dies noch eine etwas stärkere Beschäftigung, wie langes Kauen an einem Knochen, ist Dein Hund über einen längeren Zeitraum abgelenkt.</p>
<p>Kauen und Lecken kann dabei besonders stark beruhigen, da spezifische Hormone ausgelöst werden, die nochmals dazu beitragen.</p>
<h4>Biete Deinem Hund Rückzugsmöglichkeiten</h4>
<p>Essentiell, um die Angst Deines Hundes an Silvester zu vermindern, ist die Bereitstellung eines geeigneten und guten Rückzugorts. Dabei kann es sich um die Box oder den Käfig Deines Hundes handeln, die z.B. gut abgedunkelt ist und an die Dein Hund bereits im Vorfeld mit Leckerlies und Spielzeug gewöhnt wurde.</p>
<p>An Silvester solltest Du allerdings Deinem Hund die Wahl seines bevorzugten Rückzugorts überlassen. Bereite Dich also auf mehrere Orte, wie bspw. das Badezimmer, den Keller oder auch Dein Bett oder Schlafzimmer vor. Auch wenn Dein Hund diese Orte normalerweise nicht aufsuchen darf, sollte es ihm an Silvester gestattet sein.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Gut zu wissen:</strong> Manchen Hunden reicht auch die Nähe zu Dir als Bezugsperson völlig aus. Du solltest Deinen Hund gut kennen und somit immer wissen, worauf Du Dich vorzubereiten hast.</div></div>
<h4>Dunkle Dein Zuhause ab, um die visuellen Reize zu mindern</h4>
<p>Ebenso wichtig wie die bisher genannten Punkte ist auch die Abdunklung der häuslichen Umgebung Deines Hundes. Dadurch werden die ungewohnt starken Lichtverhältnisse ausgemerzt, die ebenfalls ein Auslöser für Beunruhigung darstellen können.</p>
<p>Bleibe abends also mit Deinem Hund zu Hause und schließe Fenster, Türen, Vorhänge und Rollladen. So kannst Du die visuellen Reize für Deinen Hund besonders angenehm gestalten.</p>
<h4>Lenke Deinen Hund durch Musik oder Fernsehen ab</h4>
<p>Auch gegen die sehr laute Geräuschkulisse kannst Du mit einfachen Tricks vorgehen. So kannst Du zum Beispiel den Fernseher einschalten, um die audiovisuelle Aufmerksamkeit Deines Hundes hierauf zu lenken. Wenn Dein Hund beispielsweise keine Angst vor Action-Filmen hat, können die hier auftretenden Geräusche besonders gut gegen den Silvesterlärm helfen.</p>
<p>Weiterhin kannst Du Musik laufen lassen. Du weißt sehr wahrscheinlich welche Musik Deinem Hund gut gefällt, wenn Du diese in seiner Gegenwart abspielen lässt. Diese kannst Du dann gerne etwas lauter anmachen. Zusätzlich kannst Du spezifische Musik, die Hunde beruhigen soll wählen, um so Deinem Vierbeiner weiterzuhelfen.</p>
<h4>Wickle Deinen Hund in eine Decke</h4>
<figure id="attachment_4093" aria-describedby="caption-attachment-4093" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4093 size-full" title="Hund-Silvester-Beruhigen" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/hund-silvester-beruhigen.jpg" alt="Hund an Silvester beruhigen und in Decke einwickeln" width="800" height="533" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/hund-silvester-beruhigen.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/hund-silvester-beruhigen-300x200.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/hund-silvester-beruhigen-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-4093" class="wp-caption-text">Wenn Du Deinem Hund ein Gefühl von Sicherheit vermitteln möchtest, kann das Einwickeln in eine Decke weiterhelfen.</figcaption></figure>
<p>Vielen Hunden kann es auch helfen, wenn Du sie in eine enge Decke oder ein enges Tuch einwickelst oder sie in einen Body bzw. ein T-Shirt steckst. Dieses Gefühl von Enge und Wärme kann besonders gut helfen, wenn Dein Hund bereits an die Decke oder das Shirt gewöhnt ist und damit gute Erinnerungen verknüpft.</p>
<h4>Wie Du Dich als Besitzer verhalten solltest</h4>
<p>Ganz zentral für einen ruhigen ist es, dass Du alles so normal wie möglich erscheinen lässt. Wenn Du Dir nicht anmerken lässt, dass es sich bei diesem Tag um ein besonderes Ereignis handelt, welches bei Dir zu Unruhe führen kann, wird sich dies auf Deinen Hund übertragen, da Du als Rudelführer der Orientierungspunkt für Deinen Hund bist.</p>
<p>Gehe also so wie immer mit Deinem Hund Gassi, aber natürlich unter Beachtung der Tipps die Wir Dir bereits vorgestellt haben.</p>
<p>Wenn Dein Hund mit Dir kuscheln will oder Deine Nähe sucht, weil er Angst hat oder weil er beginnt unruhig zu werden, solltest Du ihm dies erlauben. Auch Massagen können Deinem Hund dann weiterhelfen, sofern er diese generell mag.</p>
<p>Wenn Dein Hund stärkere Angstanzeichen wie Jaulen, Hecheln oder sonstiges aufweist, solltest Du dies nicht ignorieren und auf gar keinen Fall bestrafen. Du darfst Deinen Hund umsorgen, solltest aber nie zu viel Aufmerksamkeit hineinstecken und Bedauern ausstrahlen, da dies Deinen Hund in seinem Verhalten bestätigen und verstärken kann.</p>
<div class="su-note achtung"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Ganz wichtig:</strong> Lasse Deinen Hund niemals zu Silvester alleine. Dein braucht Dich als Bezugsperson an Silvester und kann durch das “Alleingelassenwerden” sein Vertrauen zu Dir verlieren. Falls Du trotzdem feiern möchtest, kannst Du dies am besten bei Dir daheim in einem für Deinen Hund angemessenen Rahmen tun.</div></div>
<h3>Hilfsmittel zur Beruhigung Deines Hundes</h3>
<p>Falls einfache Tipps und Tricks bei Deinem Hund nicht weiterhelfen können, gibt es natürlich Hilfsmittel auf Die Du zurückgreifen kannst, um Deinen Hund an Silvester beruhigen zu können. Die besten und wichtigsten Hilfsmittel haben wir von Hund.Tips hier für Dich zusammengetragen.</p>
<div class="su-note achtung"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Achtung:</strong> Denke daran, dass nicht jeder Hund gleich auf die angegebenen Hilfsmittel reagiert bzw. anspringt. Du musst auch hier herausfinden, was sich für Deinen Hund am besten eignet.</div></div>
<ul>
<li><a href="#RelaxoPet">RelaxoPet</a></li>
<li><a href="#TTouch">TTouch/TTeam</a></li>
<li><a href="#Watte">Watte in Ohren</a></li>
<li><a href="#Gehörschutz">Gehörschutz</a></li>
<li><a href="#ThunderShirt">ThunderShirt</a></li>
<li><a href="#Medizin">Medizin</a></li>
<li><a href="#Pheromone">Pheromone</a></li>
<li><a href="#Nahrungsergaenzungsmittel">Nahrungsergänzungsmittel</a></li>
<li><a href="#Alternative-Methoden">Alternative Methoden/Medizin</a></li>
<li><a href="#Alkohol">Alkohol: Eierlikör</a></li>
<li><a href="#Hanf">Hanf</a></li>
<li><a href="#Urlaub">Letzter Ausweg: Urlaub</a></li>
</ul>
<h4 id="RelaxoPet">RelaxoPet</h4>
<p>Dieses Produkt sendet immer wiederkehrende für den Menschen nicht wahrnehmbare Schallwellen aus. Sie sollen einen Beruhigungseffekt auf Hunde haben. Damit dies allerdings funktionieren kann, musst Du Deinen Hund bereits mehrere Wochen im Voraus mit dem Gerät vertraut machen und es stets in Situationen einschalten, in denen Dein Hund bereits ruhig ist.</p>
<p>Wenn also über mehrere Wochen Dein Hund diese Schwingungen mit Entspannung verbindet, sollte dies dann für eine Beruhigung in Stresssituationen wie Silvester sorgen.</p>

<div class="aawp">

            
            
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            </div>

</div>

    
</div>

<h4 id="TTouch">TTouch/TTeam</h4>
<p>Die Tellington Touch Every Animal Method fußt auf spezifischen Berührungen, die Deinen Hund entspannen sollen. Zusätzlich kannst Du dadurch die Bindung und das Vertrauen Deines Hundes stärken. Bei dieser Methode werden ebenfalls Bandagen für Hunde benutzt, die Deinem Hund ein besser Körpergefühl und Sicherheit geben sollen.</p>
<p>Für das Erlernen dieser Methode solltest Du nach spezifischen Trainingsangeboten in Deiner Umgebung Ausschau halten.</p>
<h4 id="Watte">Watte in Ohren</h4>
<p>So simpel und seltsam diese Methode auch erscheinen mag, kann sie doch hilfreich für Deinen Hund sein. Hier solltest Du die Watte in den Ohren so fixieren, dass sie gut hält. Denn Watte dämpft die Geräusche, welche an Silvester produziert werden enorm und kann so zur Beruhigung Deines Hundes beitragen.</p>
<p>Der einzige Nachtteil dieser Methode könnte sein, dass Dein Hund sich mit diesem neuen Gefühl in den Ohren unwohl fühlt und versucht die Watte aus den Ohren zu entfernen. Teste also im Voraus, ob Dein Hund für diese Methode infrage kommt.</p>
<h4 id="Gehörschutz">Gehörschutz</h4>
<p>Wie Du bereits wissen solltest, haben Hunde ein viel feineres Gehör als Menschen. So ist es nur logisch, dass sie auch stärker auf eine hohe Geräuschkulisse reagieren. Abhilfe schaffen können dabei sogenannte Hundekopfhörer.</p>
<p>Diese Kopfhörer haben ihren Ursprung im Jagdbetrieb und helfen den Jagdhunden sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren, indem so die Schussgeräusche der Gewehre ausgeblendet werden. Zu Silvester kannst Du Dir als Hundebesitzer diese Funktion zu Nutze machen, da durch solche Kopfhörer ein Großteil der Geräusche verdrängt werden kann.</p>

<div class="aawp">

            
            
<div class="aawp-product aawp-product--horizontal"  data-aawp-product-id="B08PC4NQ1Q" data-aawp-product-title="Safe Dogs Ears Gehörschutz Für Hunde Geräuschphobien bei Hunden  S" data-aawp-click-tracking="asin">

    
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<h4 id="ThunderShirt">ThunderShirt</h4>
<p>Das ThunderShirt ist ein spezielles Shirt, welches spezifisch für Hunde entwickelt wurde. Dabei besteht es aus einer Mischung von Spandex und normalem Shirt-Stoff. Durch einen ausgeklügelten Verschlussmechanismus aus Klett, kann das Shirt eng an den Hundekörper angepasst werden. Zusammen mit dem einzigartigen Schnitt, wird ein fortwährender, angenehmer Druck auf den Körper Deines Hundes ausgelöst.</p>
<p>Somit soll das ThunderShirt Deinen Hund beruhigen und an Silvester einen großen Teil der Angst nehmen können. Dieses Shirt funktioniert dabei also so ähnlich, wie das bereits erwähnte Einwickeln in eine Decke.</p>

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<h4 id="Medizin">Medizin</h4>
<p>Wenn Dein Hund mit herkömmlichen Methoden nicht mehr zu beruhigen ist, kann es durchaus sinnvoll sein, bestimmte Medikamente in Betracht zu ziehen. Die meisten hier verwendeten Beruhigungsmedikamente sind Benzodiazepine. Diese sollen die Angst Deines Hundes nehmen, können aber auch enthemmend wirken.</p>
<p>Bei starken Beruhigungsmedikamenten musst Du unbedingt mit Deinem Tierarzt Rücksprache halten. Nur dieser kann genau sagen, welche Medikamente sich bei Deinem Hund eignen können und wie genau Du diese dosieren musst. Auch weiß dieser genau welche Nebenwirkungen auftreten können und kann Dich darauf vorbereiten. Ohne den Rat Deines Arztes ist strengstens von der Verwendung starker Medikamente abzuraten.</p>
<p>Falls Du Dich zu dem Thema Medizin für Hunde an Silvester noch genauer informieren möchtest, befindet sich in den <a href="#Weiterfuehrende_Quellen">weiterführenden Quellen</a> ein interessanter Link für Dich.</p>
<div class="su-note achtung"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Achtung:</strong> Keineswegs darfst Du Acepromazin bei Deinem Hund benutzen. Dieses Medikament sorgt für keine Angstminderung bei Deinem Hund, sondern lässt seine Muskelfunktion erschlaffen. Dies kann zu einer weiteren Verschlimmerung der Angst führen und muss deswegen unter allen Umständen vermieden werden.</div></div>
<h4 id="Pheromone">Pheromone</h4>
<p>Wenn Dein Hund an Silvester zwar durchaus ängstlich ist, und Du das Gefühl hast, dass kleine Anpassungen bereits viel weiterhelfen können, dann solltest Du die Nutzung von Pheromonen in Betracht ziehen. Vorreiter der Phermonprodukte für Hunde ist die Firma ADAPTIL®. Denn diese können das &#8222;Dog Appeasing Pheromone&#8220;, kurz DAP, künstlich herstellen.</p>
<p>Dieses Pheromon imitiert die Pheromone die Mutterhunde entwickeln und ihren Welpen weitergeben, welche diese beruhigt und besänftigt. ADAPTIL®-Produkte gibt es in Form von Halsbändern, Sprays oder aber auch Steckern.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Gut zu wissen:</strong> Zwar handelt es sich bei Melatonin um kein Pheromon, sondern um ein natürliches Hormon, welches den Tag-Nacht-Zyklus regelt. Jedoch kann die Verwendung von Melatonin ebenfalls auf Hunde beruhigend wirken.</div></div>
<h4 id="Nahrungsergaenzungsmittel">Nahrungsergänzungsmittel</h4>
<p>Gerade mit den eben erwähnten Pheromonen geht oft auch die Verabreichung von Nahrungsergänzungsmitteln einher. Diese werden teilweise auch von der Firma ADAPTIL® produziert und eine Einnahme der Tabletten kurz vor Silvester wird hier empfohlen. Diese Mittel beinhalten L-Tryptophan, welches die Serotonin-Produktion beschleunigt und verstärkt.</p>
<p>Du kannst aber auch andere Nahrungsergänzungsmittel für Deinen Hund in Betracht ziehen. Hierbei werden meist Zylkene- oder Calmex-Kapseln empfohlen, welche ebenso eine beruhigende Wirkung auf Hunde haben können.</p>
<h4 id="Alternative-Methoden">Alternative Methoden/Medizin</h4>
<p>Viele Hundehalter wollen gerne auf natürliche, homöopathische Produkte zurückgreifen, um ihre Hunde zu entspannen. Wenn auch Du Wert auf solche Produkte legst, solltest Du die Verwendung von Bachblüten oder Schüssler Salzen in Betracht ziehen.</p>
<p>Diese Produkte können eine beruhigende Wirkung auf manche Hunde haben, jedoch gilt hier genauso wie bei den anderen Hilfsmitteln, dass die Wirkung von Hund zu Hund verschieden ist.</p>
<h4 id="Hanf">Hanf</h4>
<p>Auch die beruhigende und entspannende Wirkung von Hanf vor allem auf den Menschen ist mittlerweile bekannt. Aber auch für Deinen Hund kannst Du mittlerweile CBD-Tropfen erwerben, die diesen besänftigen können. Auch hier solltest Du dies zuvor mit Deinem Tierarzt besprechen.</p>
<h4 id="Urlaub">Letzter Ausweg: Urlaub</h4>
<figure id="attachment_4095" aria-describedby="caption-attachment-4095" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4095 size-full" title="Hund-Urlaub" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/hund-urlaub.jpg" alt="Hund im Urlaub" width="800" height="560" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/hund-urlaub.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/hund-urlaub-300x210.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/hund-urlaub-768x538.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-4095" class="wp-caption-text">Wenn Dein Hund sich nicht beruhigen lässt und Du bereits alles probiert hast, hilft meist nur noch der Weg in den Urlaub ohne Knallerei.</figcaption></figure>
<p>Falls Du bereits alles probiert hast und Dein Hund einfach nicht von seiner Angst befreit werden kann, solltest Du in Betracht ziehen, zu Silvester mit Deinem Hund in den Urlaub zu fahren. Denn es gibt durchaus Orte und Gegenden in denen an Silvester nicht geknallt wird.</p>
<p>Für weitere ausführliche Tipps und Tricks zum Reisen mit Hunden an Silvester kannst Du gerne in Unseren <a href="#Weiterfuehrende_Quellen">weiterführenden Quellen</a> nachschauen.</p>
<h2>Trivia</h2>
<h3>Wohin soll man mit Hunden an Silvester?</h3>
<p>Am besten bleibst Du mit Deinem Hund zu Hause. Dort befindet er sich in einer gewohnten Umgebung und kann sich einen geeigneten Rückzugsort suchen, falls er diesen benötigt. Zusätzlich hilft die Nähe zu Dir als Besitzer zusätzlich bei der Beruhigung.</p>
<p>Falls jedoch keine Methoden, die Wir Dir bereits vorgeschlagen haben helfen, kannst Du immer noch mit Deinem Hund in Urlaub fahren. Am besten in eine Umgebung, in der Silvester gar nicht oder nur vereinzelt gefeiert wird. Alles Wichtige dazu kannst Du hier noch mal nachlesen. Weitere Tipps haben wir für Dich in den weiterführenden Quellen.</p>
<h3>Haben alle Hunde an Silvester Angst?</h3>
<p>Genau wie bei Menschen ist auch bei Hunden die Angst von Hund zu Hund verschieden stark vorhanden. Nicht jeder Hund reagiert gleich auf starke Geräusche oder die Sinnesüberflutung an Silvester.</p>
<p>Hunde entwickeln durch falsches Training oder fehlende Geräusch-Sensibilisierung in der Welpenzeit oft Angst vor Silvester. Aber auch mit dem richtigen Training, ist nicht gesagt, dass Dein Hund für immer angstfrei bleibt. Gerade alte Hunde entwickeln häufig wieder verstärkte Angstsymptome. Hier hilft dann auch keine Therapie mehr.</p>
<h3>Müssen Welpen an Silvester besonders geschützt werden?</h3>
<p>Besonderen Schutz brauchen Welpen an Silvester nicht unbedingt. Wichtig ist nur, dass Du erkennst, dass Du einen Welpen anders auf die Silvesternacht vorbereiten solltest bzw. kannst als erwachsene Hunde.</p>
<p>Welpen werden sehr schnell müde. Wenn Du mittags vor den ersten Knallerein einen langen, ausgiebigen, mit vielen Spielen gespickten Spaziergang machst, kann Dein Welpe abends bereits so müde sein, dass er die Silvesternacht verschläft oder kaum mehr mitbekommt.</p>
<p>Bleibe während der Nacht jedoch bei Deinem Hund und lasse ihn nicht nach draußen, damit er durch plötzliche Knaller, die sehr nah sein können, nicht traumatisiert wird.</p>
<p>Welpen können sogar besonders trainiert und gegen Silvestergeräusche desensibilisiert werden. Wenn Du, am besten mit professioneller Unterstützung, ein ordentliches Training aufbauen kannst, welches Deinem Welpen bspw. durch Belohnungen nach jedem Knall, die Angst vor der Silvesternacht nimmt, kann dies nur empfohlen werden.</p>
<h3>Welche Folgen kann Silvester für Hunde haben?</h3>
<p>Die Silvesternacht bedeutet für einen Großteil aller Hunde enormen Stress und eine langanhaltende, starke Angstsituation, der sie ohne Hilfe nicht entkommen können. Dies kann Deinen Hund traumatisierten und teils schwerwiegende Folgen haben, die nicht zu unterschätzen sind.</p>
<p>Zum einen kann es sein, dass Dein Hund nach Silvester für einen längeren Zeitraum das Gassi-Gehen verweigert oder nicht mehr fressen möchte. Auch kann es zu Problemen beim Wasserlassen kommen oder Dein Hund hat nach Silvester ständig Durchfall. Zusätzlich kann Dein Hund das Vertrauen zu Dir verlieren, wenn er merkt, dass Du während Silvester keine Hilfe bereitgestellt hast oder nicht für ihn da warst.</p>
<h3>Können Hunde gegen die Angst vor Silvester trainiert oder desensibilisiert werden?</h3>
<p>Du kannst Deinen Hund durchaus gegenüber Silvester desensibilisieren bzw. trainieren. Dazu kannst Du bestimmte Geräusche-CDs verwenden, die Silvester-Laute enthalten und Deinem Hund immer wieder mit steigender Tonintensität vorspielen. Wenn Dein Hund dabei stets ruhig bleiben kann, solltest Du positive Konnotationen zu diesem Geräusch schaffen. Bei Anzeichen von Stress oder Angst sollte er dann ignoriert werden. Dadurch erfolgt eine Desensibilisierung.</p>
<h3>Gibt es Therapien, die Hunden die Angst vor Silvester nehmen können?</h3>
<p>Natürlich gibt es für Hunde auch Therapien, um mit der Silvester-Angst besser umgehen zu können. Dabei wird nicht nur die Angst vor diesem spezifischen Ereignis therapiert, sondern meist ein Ansatz zu Bekämpfung der Angst vor allgemein lauten Geräuschen in Angriff genommen. Somit können diese Therapien auch für im Alltag besonders ängstliche Hunde sinnvoll sein.</p>
<h2>Weiterführende Quellen</h2>
<p><a href="https://www.easy-dogs.net/medizin-silvesterangst/" target="_blank" rel="noopener">Welche Medizin bei Silvesterangst von Hunden infrage kommt</a></p>
<p><a href="https://www.easy-dogs.net/angstverhalten/" target="_blank" rel="noopener">Woran man Angst bei Hunden erkennt und wie sie das Training beeinflusst</a></p>
<p><a href="https://www.fressnapf.de/magazin/hund/reisen/reisen-mit-hund/" target="_blank" rel="noopener">Tipps und Tricks zum Urlaub mit Hund</a></p>
<p><a href="https://www.travanto.de/urlaubsmagazin/silvester-mit-hund/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen zum Reisen mit Hund an Silvester</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hund.tips/hund-silvester-beruhigen/">Entspanntes Silvester mit Hund: So bleibt Dein Hund ruhig</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hund.tips">Hund.Tips</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Entwicklungsphasen beim Hund: vom Welpen zum Hund</title>
		<link>https://www.hund.tips/entwicklungsphasen-hund/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=entwicklungsphasen-hund</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hundekiste.com Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2021 20:50:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
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		<category><![CDATA[Übergangsphase]]></category>
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		<category><![CDATA[Wurfgeschwister]]></category>
		<category><![CDATA[Zahnwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie beim Menschen auch durchlaufen Hunde verschiedene Phasen ihrer Entwicklung. Dabei unterscheidet sich jede Entwicklungsstufe von der anderen und es kann von Phase zu Phase zu verschiedenen Verhaltensveränderungen kommen. Dies kann sehr verwirrend sein für Besitzer:innen, die erstmals sowas miterleben. In diesem Beitrag möchten wir Dir also die Entwicklungsstadien genauer vorstellen und Deine Fragen beantworten,&#8230;&#160;<a href="https://www.hund.tips/entwicklungsphasen-hund/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Entwicklungsphasen beim Hund: vom Welpen zum Hund</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hund.tips/entwicklungsphasen-hund/">Entwicklungsphasen beim Hund: vom Welpen zum Hund</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hund.tips">Hund.Tips</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie beim Menschen auch durchlaufen Hunde verschiedene Phasen ihrer Entwicklung. Dabei unterscheidet sich jede Entwicklungsstufe von der anderen und es kann von Phase zu Phase zu verschiedenen Verhaltensveränderungen kommen. Dies kann sehr verwirrend sein für Besitzer:innen, die erstmals sowas miterleben.</p>
<p>In diesem Beitrag möchten wir Dir also die Entwicklungsstadien genauer vorstellen und Deine Fragen beantworten, damit Du weißt, was genau grade bei Deinem Welpen los ist!</p>

<h2>Das Wichtigste in Kürze</h2>
<ul>
<li>Zuerst stellen wir Dir alle Entwicklungsstadien genauer vor und erklären Dir, was Du alles zu beachten hast! Darauf folgt eine Übersicht, wo die alle Kerninformationen nochmal zusammengefasst hast.</li>
<li>Danach sprechen wir einige Sachen an mit welchen Du Deinen Welpen bei diesen Lebensabschnitten unterstützen kannst.</li>
<li>Tipps zu Welpenerziehung gibt es auch: Die 5 wichtigsten Regeln bekommst Du von uns!</li>
<li>In einer Triviarunde beantworten wir Deine wichtigsten Fragen.</li>
<li>Mit einem kurzen Fazit und den weiterführenden Quellen schließen wir ab.</li>
</ul>
<h2>Hintergrund: Die Entwicklungsstadien vorgestellt!</h2>
<p>Die Entwicklung von einem Welpen zu einem ausgewachsenen Hund kann in verschiedene Phasen eingeteilt werden. In diesem Beitrag werden wir uns diese genauer anschauen:</p>
<ul>
<li><a href="#P1">Neonatale Phase  (1. &#8211; 2. Lebenswoche)</a></li>
<li><a href="#P2">Übergangsphasen (3. Lebenswoche)</a></li>
<li><a href="#P3">Prägungsphase (4. &#8211; 7. Lebenswoche)</a></li>
<li><a href="#P4">Sozialisationsphase (8. &#8211; 12. Lebenswoche)</a></li>
<li><a href="#P5">Rangordnungsphase (13. &#8211; 20. Lebenswoche)</a></li>
<li><a href="#P6">Pubertät (ab 5 Monaten)</a></li>
</ul>
<p>In jeder Phase ist etwas anderes zu beachten und jeder Lebensabschnitt ist besonders.</p>
<p>Außerdem ist es wichtig zu berücksichtigen, dass verschiedene Hunderassen zu etwas unterschiedlichen Zeiten in diese Entwicklungsstadien kommen. Das bedeutet, dass man die zeitlichen Angaben in diesem Beitrag nicht genau jeder Rasse zuordnen kann: Die eine Phase dauert bei einem Hund halt länger, als beim anderen, und bei manchen Hunden merkt man auch keine so starken Veränderungen, wie bei anderen.</p>
<p>Aber lass uns jetzt zu den einzelnen Entwicklungsstadien kommen, wo wir uns von Stufe zu Stufe die Reifung eines Welpen im Detail anschauen:</p>
<h3 id="P1">Neonatale Phase  (1. &#8211; 2. Lebenswoche)</h3>
<p>Die ersten zwei Lebenswochen eines Welpen bezeichnet man als <em>“neonatale Phase”</em>. In dieser Phase konzentriert sich Dein Welpen auf zwei Sachen: <strong>Schlafen</strong> und <strong>Muttermilch trinken</strong>. Nach der Geburt sind Welpen in ihren ersten zwei Wochen auch völlig auf ihre Mütter angewiesen. Diese kümmert sich nämlich durchgehend um ihr Baby, versorgt es und beschützt es vor Gefahren.</p>
<figure id="attachment_5473" aria-describedby="caption-attachment-5473" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5473 size-full" title="Welpen mit Mutter" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/welpen-mit-mutter.jpg" alt="Neugeborene Welpen an der Gesäugeleiste der Mutter" width="800" height="533" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/welpen-mit-mutter.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/welpen-mit-mutter-300x200.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/welpen-mit-mutter-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-5473" class="wp-caption-text">Welpen sind in ihren ersten Wochen sehr abhängig von ihrer Mutter. Die Mutter ernährt die tauben und blinden Neugeborenen mit ihrer Gesäugeleiste.</figcaption></figure>
<p>Es ist auch wichtig auch zu wissen, dass bei der Geburt Welpen <strong>blind</strong> und <strong>taub</strong> sind. Sie können eigentlich nichts ohne ihre Mutter: nicht Kot ausscheiden, nicht die eigene Körpertemperatur halten, nicht von alleine bewegen. Alles ist neu für sie, weshalb Du auf keinen Fall die Mutter von Ihren Welpen trennen darfst! Ohne sie würden ihre Babys nicht überleben. Deshalb verlassen Welpen auch an keinem Augenblick in dieser Phase die Hundemutter.</p>
<p>Die einzigen bereits ausgebildeten Sinne, die ein Neugeborenes hat, sind der <strong>Geschmackssinn</strong> und der <strong>Geruchssinn</strong>. Dadurch können Welpen die Gesäugeleiste seiner Mutter leichter auffinden und so sich ernähren.</p>
<h3 id="P2">Übergangsphase (3. bis 4. Lebenswoche)</h3>
<p>In der <em>&#8222;Übergangsphase&#8220;</em>, welche von der 3. bis 4. Lebenswoche andauert, <strong>entwickeln sich die Sinne der Welpen rasant</strong>: Die Augen öffnen sich (am 10. bis 16. Lebenstag), die Ohrenkanäle öffnen sich (am 13. bis 14. Lebenstag), es kann seine Körpertemperatur von alleine regulieren und man kann sich von seiner Mutter etwas trennen.</p>
<p>Die Welpen interagieren jetzt auch gerne miteinander <strong>spielerisch</strong>. Sie lernen in dieser Phase von alleine zu laufen, sitzen und springen. Durchs gegenseitige Ablecken knüpfen die Geschwister untereinander Kontakte und lernen die<strong> ersten Hunderegeln</strong>. Mit allen Sinnen reagieren sie nun auf die spannende Umwelt.</p>
<figure id="attachment_5475" aria-describedby="caption-attachment-5475" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5475 size-full" title="Zwei neugeborene Welpen" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/welpen-neugeborene.jpg" alt="Zwei Welpen in einer Schale" width="800" height="533" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/welpen-neugeborene.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/welpen-neugeborene-300x200.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/welpen-neugeborene-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-5475" class="wp-caption-text">Das Verhältnis zwischen Wurfgeschwistern ist sehr vertraut. Eine Beziehung, die einmalig ist.</figcaption></figure>
<p>In diesem Lebensabschnitt lernen Welpen auch <strong>eigenständig zu essen</strong>. An dieser Stelle wäre es sinnvoll dem Jüngling auch andere Nahrung als die Muttermilch anzubieten. Jedoch ist zu beachten, dass sie noch nicht kauen können: <strong>Die ersten Milchzähne</strong> fangen jetzt erst an langsam durchzubrechen und bis es so weit ist, wird es noch einige Wochen dauern.</p>
<p>Es wäre sehr sinnvoll den Welpen in diesem Zeitraum vom <strong>Arzt</strong> untersuchen zu lassen, zum Beispiel für eine Entwurmung.</p>
<p id="P3">Prägungsphase (4. &#8211; 7. Lebenswoche)</p>
<p>In der <em>&#8222;Prägungsphase&#8220;</em>, die die 4. bis 7. Lebenswoche umfasst, sind alle Sinnesorgane des Welpen vollständig entwickelt. Der Welpe wäre hier eigentlich schon in der Lage sich selber zu versorgen, aber stattdessen folgt es der Mutter immer noch überallhin.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">
<p><strong>Schon gewusst?</strong></p>
<p>Hunde riechen viel besser als der Mensch. Während ein Mensch nämlich um die 5 Millionen Riechzellen hat, besitz ein Hund mehr als 100 Millionen. In der Prägungsphase entwickelt sich die Nase des Hundes vollständig, was bedeutet, dass so ein kleiner Welpe, der erst einige Wochen am Leben ist, besser riecht, als wir jemals könnten! Verrückt!</p>
</div></div>
<p>Die Mutterhündin produziert ab dieser Phase auch durchaus nicht mehr so viel Milch, wie vorher. Das bedeutet, dass die Welpen anderweitige Ernährung benötigen. Die Welpen sollte hier auch anfangen sich an festes Hundefutter zu gewöhnen. Geeignet dafür wäre warmer Welpenfutterbrei. Es ist ab der 6. Lebenswoche der Welpen zu erwarten, dass sie komplett abgesetzt werden von ihrer Muttermilch.</p>
<p>Interessant zu wissen ist, dass in der Muttermilch bestimmte Antikörper vorhanden sind, die den Welpen vor Krankheiten schützt. Dieser Schutz hört hier langsam auf zu wirken, weshalb man beim Arzt Impfungen verabreicht bekommen muss. Vereinbare also auf jeden Fall einen Termin beim Tierarzt, damit sein Immunsystem gut geschützt bleibt durch die schlichen Impfungen.</p>
<p>Welpen sind in diesem Teil ihres Lebens auch durchaus egoistisch. Sie stellen sich selber an erste Stelle und machen nur das, was ihnen selber zunutze kommt. Mit den Geschwistern wird weiterhin gerne gespielt, aber jetzt wirds etwas ernster: die ersten Machtkämpfe. Hunde sind Tiere, die vom Wolf abstammen, und deshalb auch meistens von Natur aus in einem Rudel leben. Rudel bringen einfach im Allgemeinen viele Vorteile mit sich, wie beispielsweise die Tatsache, dass man sich zusammen viel besser vor Gefahren schützen kann. Rudel haben aber nun mal auch immer die Rolle als Rudelführer:in. In diesem Fall ist die Person, welche die kleinen Welpen täglich betreut, Anführer:in über den Rudel. Diese kleinen Machtkämpfe sollen einfach die Führungsqualitäten testen und sind daher ganz normal. Wenn Du einen Welpen übrigens bald schon ab der 8. Lebenswoche adoptieren kannst, dann wirst Du prinzipiell Anführer:in und Beschützer:in des einzelnen Welpen.</p>
<h3 id="P4">Sozialisationsphase (2. bis 3. Lebensmonat)</h3>
<p>Im Zeitraum von 2 bis 3 Monaten nach der Geburt der Welpen findet die <em>&#8222;Sozialisationsphase&#8220;</em> statt. Der Welpen hat ja bereits die Möglichkeiten alle Außenreize wahrzunehmen und offen auf die Außenwelt zu reagieren. Sie sind sehr neugierig und spielen sehr viel!</p>
<p>Einerseits möchte der Welpe sich in einem Rudel jetzt unterordnen, was bedeutet, dass dies der perfekte Zeitraum ist, um den Welpen zu adoptieren. Welpen können sich so besser an ihre neuen Besitzer:innen gewöhnen und jemanden aus der Familie als Rudelanführer:in akzeptieren.</p>
<figure id="attachment_5476" aria-describedby="caption-attachment-5476" style="width: 800px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5476 size-full" title="Welpe mit Mensch" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/welpe-mensch.jpg" alt="Welpe, der in den Handflächen eines Menschen liegt" width="800" height="450" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/welpe-mensch.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/welpe-mensch-300x169.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/welpe-mensch-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-5476" class="wp-caption-text">Gute Besitzer:innen schaffen es ein vertrautes Verhältnis mit ihren Welpen aufzubauen. Dennoch sollte man dem Welpen klare Regeln aufstellen und gute Disziplin dadurch aufbauen.</figcaption></figure>
<p>Andererseits müssen diese neuen Besitzer:innen auch letztlich viel mit dem Welpen spielen. Welpen sind seit ihrer Geburt nämlich mit Mutter und Geschwistern groß geworden. Ohne viel Interaktion fühlt sich der Welpen etwas verloren und wird wahrscheinlich ein falsches Verhalten annehmen. In dieser Phase ist das Antrainieren von richtigen Manieren nämlich von größer Bedeutung: Alles, was ein Welpe in seinen anfänglichen Entwicklungsstadien lernt, behält er für den Rest seines Lebens in seinem Kopf. Die Grundlagen für eine gute Erziehung werden gelegt.</p>
<p>Man kann also ab der 8. Lebenswoche den Welpen schon von seiner Mutter trennen, aber wenn er noch etwas bei seiner Familie verweilen darf, dann wird er dort auch lehrreiche Sachen beigebracht bekommen und kann mit seinen Geschwistern trainieren. Beachte also unbedingt, dass Du, wenn Du einen achtwöchigen Welpen adoptieren möchtest, Du die volle Verantwortung hast ihm das alles beizubringen.</p>
<p>Man muss auch beachten, dass Welpen genau deshalb in diesem Lebensabschnitt änglicher sind. Bitte pass auf, dass Du ihn nicht erschreckst! Er kann sich ein Leben lang daran erinnern und es kann ihm wie ein Trauma vorkommen, was Eurer Beziehung echt schaden kann. Er ist letztlich erst 2 Monate als und kennt nur einen kleinen Teil dieser Welt.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Zusammengefasst!</strong></p>
<p>Dein Welpe geht durch eine höchst sensible Phase und Du musst drauf achten, dass er sich nicht erschrickt. Gleichzeitig braucht er viel Aufmerksamkeit. Wenn Du das nicht gewährleisten kannst, dann wird ihm in Zukunft das in Erinnerung bleiben und so fehlen ihm die wichtigsten Grundlagen für eine gute Erziehung.</p>
</div></div>
<h3 id="P5">Rangordnungsphase (3. bis 5. Lebensmonat)</h3>
<p>Welpen befinden sich in der <em>&#8222;Rangordnungsphase&#8220;</em> (3. bis 5. Monat) immer noch in einer Lernphase. Spiele als auch mit ihm weiter, aber lehre ihm auch das Wichtigste. Welpen können in dieser Phase erfassen, wer Anführer:in des Rudels ist, was bei Deinem Hund als Haustier, einer von den Besitzer:innen der Familie bedeutet.</p>
<div class="su-note achtung"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">
<p><strong>Anmerkung!</strong></p>
<p>Es können nicht mehrere Mitglieder einer Famile Rudelführer:in sein! Der Welpen wird sich ab dem 5. Lebensmonat nämlich eine bestimmte Person aus der Familie aussuchen und diese als Anführer:in akzeptieren. Wählt der Welpe Dich aus, so lässt er Dich das auch wissen. Lass ihn danach nicht links liegen&#8230; er muss sich bestätigt fühlen und vertraut Dir damit am meisten!</p>
</div></div>
<p>Er wird Dich in dieser Phase auch sehr auf Trap halten, denn er möchte testen, ob Du auch als Anführer:in geeignet bist. Wenn er also mal nicht auf Dich hört, dann ist er kein schlechter Hund, ganz im Gegenteil: Er ist nur neugierig, wie Du reagieren wirst! Um das zu prüfen, ist er in diesen paar Wochen besonders trotzig und lässt einen echt an die Grenzen kommen.</p>
<p>Wenn Du also hier stark nachgibst und er machen darf, was er möchte macht, wird er auch in Zukunft so ungehorsam bleiben, da er weiß, dass Du Dich eh nicht durchsetzten kannst. Stelle ihm also unbedingt klare Regeln auf und warte geduldig, bis er wieder Dir gehorcht. Wir reden hier nicht von Geduld für drei Tage, sondern schon mehrere Wochen! Ausdauer muss man haben!</p>
<p>Dies ist übrigens auch eine gute Zeit um mit den ersten Tricks anzufangen: Kommandos, wie “Sitz!” und “Spring!” wird er mit viel Geduld in den nächsten Wochen lernen können. So kannst Du auch ihm antrainieren, dass er schneller auf Dich hört und Dir vertraut.</p>
<h3 id="P6">Pubertät (ab ca. 5. Lebensmonat)</h3>
<p>In einer Sekunde am Herumspringen und Spielen, wie verrückt, und in der Nächsten total zerstört und ungehorsam… Was ist denn da los?</p>
<p>Dein Hund ist vermutlich nun <em>pubertär</em>. Wie bei Menschen auch kann das sehr stressig werden… Aber letztlich ist es auch nur eine Phase, welche Du wieder mit viel Geduld meistern kannst.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">
<p><strong>Anmerkung!</strong></p>
<p>Diese Phase wird beim Hund nicht immer <em>&#8222;Pubertät&#8220;</em> genannt. Auch die Begriffe Flegeljahre oder Reifezeit beschreiben dieselbe Phase.</div></div>
<p>An sich kann man mit dem Beginn dieser Lebensphase ab dem 5. Lebensmonat Deines Haustieres rechnen. Bei Hündinnen fängt es öfters etwas früher an, als bei Rüden. Die Pubertät kann schon 2 bis 3 Jahre dauern.</p>
<p>Es gibt hier viel zu wissen, weshalb wir dieses Thema in drei Unterkategorien seperat ansprechen werden:</p>
<ul>
<li><a href="#Eins">Anzeichen</a></li>
<li><a href="#Zwei">Stimmungsschwankungen und Verhaltensveränderungen</a></li>
<li><a href="#Drei">Sexualtrieb</a></li>
</ul>
<h4 id="Eins">Anzeichen</h4>
<p>Es gibt nicht immer einen klaren Übergang in die Phase der &#8222;<em>Pubertät&#8220;</em>. Irgendwann ist Dein Hund einfach mittendrin und es fällt Dir auf. Sobald der Hund in die <em>&#8222;Pubertät&#8220;</em> kommt, gilt er als erwachsen.</p>
<p>Bei Rüden merkt man den Anfang beim Pinkeln. Da fängt er nämlich an sein Bein zu heben, um sein Revier zu markieren.</p>
<figure id="attachment_5477" aria-describedby="caption-attachment-5477" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5477 size-full" title="Welpe beim Pinkeln" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/welpe-pinkelt.jpg" alt="Welpe hebt das Bein beim Pinkeln im Winder" width="800" height="533" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/welpe-pinkelt.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/welpe-pinkelt-300x200.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/welpe-pinkelt-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-5477" class="wp-caption-text">Bei Rüden merkt man durch das Heben des Beines beim Pinkeln, dass sie erwachsen sind. Die <em>&#8222;Pubertät&#8220;</em> hat begonnen.</figcaption></figure>
<p>Bei Hündinnen hat man es etwas klarer erkennbar. Die erste Läufigkeit macht sich bemerkbar. Das passiert normalerweise bei Hündinnen zweimal im Jahr und ist vergleichbar mit einer Menstruation. Diese kann aber manchmal eine Woche, manchmal auch vier Wochen dauern.</p>
<p>Es gibt vieles zu berücksichtigen bei der ersten Läufigkeit. Wenn Ihr also mehr Information dazu haben wollt, so schaut mal hier vorbei: <a href="https://www.hundeschule-am-schwanheimer-wald.de/wissenswertes/tipps-zur-l%C3%A4ufigkeit/" target="_blank" rel="noopener">Weiterführende Infos zur erste Läufigkeit bei Hündinnen</a></p>
<p>In der Pubertät erweiter sich auch im Allgemeinen der Radius von Hunden: Noch mehr soll entdeckt werden. Das bedeutet, dass er Dir beim Spazieren ohne Leine auch einfach weglaufen kann! Auf seinen Namen reagiert er vielleicht auch nicht mehr, also pass bitte sehr gut auf!</p>
<h4 id="Zwei">Stimmungsschwankungen und Verhaltensveränderungen</h4>
<p>Der Welpe ist jetzt schon groß geworden und hat einige Zeit schon gelebt und Erfahrungen gesammelt. Die beigebrachten Kunststücke, die Hunderegeln, die ganzen Angewohnheiten sind aber jetzt einfach weg! Es scheint so, als hätte der Hund alles verlernt. Das kann sehr frustrierend sein für Besitzer:innen.</p>
<p>Jetzt braucht man nochmal ganz viel Geduld:  Man sollte konsequent, wie bisher auch, darauf bestehen, dass der Hund horcht. Das kann sehr schwer sein, da man den Hund letztlich in Zwischenzeit ins Herz geschlossen hat, aber man muss echt unbedingt drauf beharren, sonst kann der Hund den Respekt für einen schnell wieder verlieren. Er hat das Gelernte nicht vergessen, er geht einfach nur durch eine sehr emotionale Phase.</p>
<p>Sei auch nicht überrascht, wenn der Hund Sachen macht, die Du ihm klar verboten hattest. In Dein Bett springen, verbotene Räume betreten, und so weiter&#8230; Dein Haustier kennt keine Grenzen mehr! Man erkennt den Welpen in manchen Momenten kaum wieder. Er ist unberechenbar. Nicht nur bei Regeln, aber auch in seinen Emotionen: Sachen, die dem Welpen bisher Spaß gemacht haben, fühlen sich nun komisch an. Für ihn ist dieser Lebensabschnitt genauso verwirrend, wie für Dich auch.</p>
<p>Doch woran liegt das genau? Naja, in der <em>&#8222;Pubertät&#8220;</em> tut sich viel: Im Gehirn kommt es zu starken Veränderungen (zum Beispiel wächst der Hirnbereich Mandelkern stark) und Dein Hund untergeht Stimmungsschwankungen wegen Hormonen. Mnachmal reagiert er aggressiv, manchmal kommt er einem auch sehr depressiv vor. Genau deshalb scheint er nicht mehr so sein, wie früher, obwohl er eigentlich doch das gleich, alte Haustier ist.</p>
<p>Es wichtig dem Hund wieder viel Aufmerksamkeit zu schenken, da hier die Beziehung von Hund zu Besitzer:innen nochmals verstärkt wird. Die Bindung festigt sich endgültig hier. Wenn Du außerdem ein klares Muster von durchgehendem aggressiven Verhalten erkennst, dann darfst Du das auch nicht einfach so hinnehmen. Versuche ihm selber beizubringen, dass das so nicht geht, ohne ihn spüren zu lassen, dass Dich das einschüchtert. Wenn es überhaupt nicht geht, dann muss schlimmstenfalls halt Hundetrainer:in eingreifen.</p>
<h4 id="Drei">Sexualtrieb</h4>
<p>In der Pubertät wird der Sexualtrieb von Hunden geweckt. Das bedeutet, dass sie ab jetzt Welpen zeugen können.<br />
Bei Hündinnen äußert sich der Anfang der Pubertät durch die erste Läufigkeit. Theoretisch können sie dann sofort Babys zeugen. Es gilt aber zu bedenken, dass nur, weil sie physisch in der Lage sind, dass noch lange nicht bedeutet, dass sie mental bereit wären Mutterhündin zu werden. Deshalb sollte man also so gut es geht probieren, sie von Rüden fernzuhalten, um eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern.</p>
<p>Bei Rüden ist es nämlich so, dass sie, sobald sie sich einer Hündin hingezogen fühlen, sie nicht mehr nachgeben. Sie nehmen den Geruch von einer potenziellen Partneren wahr, können jetzt sich sogar von der Leine losreißen und einfach versuchen sie irgendwo mitten im Wald aufzufinden. Es kann sehr anstrengend sein solch eine Rüde wieder unter Kontrolle zu bekommen. Manchmal bewachten Rüden auch das Haus der Hündin und warten einfach nur auf sie. Sie sind quasi wie bessessen und lassen sich echt schwer wieder beruhigen, also passen sie genau auf beim Gassi gehen!</p>
<h2>Übersichtstabelle zur Welpenentwicklung</h2>
<p>Hier möchten wir Dir oben angesprochenen Phase nochmals kurz zusammenfassen, damit Du ganz schnell einen Überblick hast:</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Phase</th>
<th>Was passiert beim Hund?</th>
<th>Beziehung zum Menschen /</p>
<p>Deine Aufgaben</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Neonatale Phase</strong></p>
<p><em>(1.-2. Lebenswoche)</em></td>
<td>
<ul>
<li>isst und schälft nur</li>
<li>sehr abhängig von Mutter, welche sich um alles kümmert</li>
<li>nur Geruchs- und Geschmackssinn</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Noch absolut keine Beziehung zum Menschen</li>
<li>Die Mutter ist das Wichtigste im Moment</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Übergangsphase</strong></p>
<p><em>(3.-4. Lebenswoche)</em></td>
<td>
<ul>
<li>Augen und Ohrenkanäle öffnen sich</li>
<li>Nicht mehr so sehr abhängig von Mutter, wie vorher, aber folgt ihr trotzdem größtenteils</li>
<li>Fängt an mit Geschwistern zu spielen und Kontakte zu knüpfen</li>
<li>Lernt ersten Verhaltensregeln</li>
<li>Ersten Milchzähne brechen durch</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Ist nicht scheu, aber braucht etwas, um mit allen Sinnen zu erkennen</li>
<li>Man kann versuchen ihm etwas anderes, als Muttermilch anzubieten</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Prägungsphase</strong></p>
<p><em>(4.-7. Lebenswoche)</em></td>
<td>
<ul>
<li>Sinnesorgange vollständig entwickelt</li>
<li>Wird von Mutter abgesetzt und muss anderweitig sich ernähren</li>
<li>Spielt viel</li>
<li>Sehr egoistisch</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Man kann dem Welpen Brei geben, um sich an anderes Essen zu gewöhnen (aber kauen kann er noch nicht ohne Zähne, also nur weiche Nahrung!)</li>
<li>Kann Züchter vollkommen erkennen und spielt gerne</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Sozialisationsphase</strong></p>
<p><em>(2.-3. Lebensmonat)</em></td>
<td>
<ul>
<li>Kann von Mutter getrennt werden</li>
<li>Braucht viel Aufmerksamkeit von Dir</li>
<li>Eigenständiger, aber sehr ängstlich</li>
<li>Grundlagen werden erlernt</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li><b>Idealer Zeitpunkt Welpe zu adoptieren</b></li>
<li>Grundlagen und wichtigsten Regeln müssen dem Welpen beigebracht werden</li>
<li>Pass auf, dass sich der Welpe nicht erschreckt</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Rangordnungsphase</strong></p>
<p><em>(3.-5. Lebensmonat)</em></td>
<td>
<ul>
<li>Testet Besitzer:in und beobachtet, wie konsequent Anführer:in die Regeln durchsetzt</li>
<li>Sucht sich eine Person aus, die Rudelführer:in ist</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Eine einzige Person wird zu Rudelführer:in für den Hund</li>
<li>Nicht nachgeben und viel Geduld haben</li>
<li>Kann anfangen Tricks zu lernen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Pubertät</strong></p>
<p><em>(unterschiedlich, ab 5. Lebensmonat zu erwarten)</em></td>
<td>
<ul>
<li>Sehr trotzig und scheint alles Gelehrte vergessen zu haben</li>
<li>Unterschiedliche Anzeichen bei Rüden und Hündinnen</li>
<li>Starke Stimmungsschwankungen</li>
<li>Können selber Welpen zeugen</li>
<li>Gesteigerter Sexualtrieb</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Ab 5. Lebensmonat gut Ausschau nach Anzeichen halten</li>
<li>Bei Fehlverhalten nicht nachgeben und viel Geduld haben</li>
<li>Versuchen sich konsequent durchzusetzen</li>
<li>Bei Angstphasen dem Hund entgegenkommen und fürsorglich sein</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Wie Du Deinen Hund gut unterstützen kannst</h2>
<p>Es gibt viele Arten Deinen Hund zu unterstützen während diesen Entwicklungsstadien. Diese Punkte möchten wir uns nun genauer anschauen:</p>
<ul>
<li><a href="#U1">Die richtige Ernährung!</a></li>
<li><a href="#U2">Der Zahnwechsel beim Hund!</a></li>
<li><a href="#U3">Die Umgebung und das soziale Umfeld!</a></li>
<li><a href="#U4">Warum es so wichtig ist, dass Dein Welpe nicht gestresst ist!</a></li>
</ul>
<h3 id="U1">Die richtige Ernährung!</h3>
<p>Die richtige Ernährung ist immer sehr wichtig bei Haustieren. Schließlich sind wir allein dafür verantwortlich, dass alle Bedürfnisse unserer Haustiere gestillt sind.</p>
<p>Bei einem Hund kommt es auf das Alter an, wenn die richtige Ernährung bieten möchte.</p>
<p>Wie bereits erwähnt, bekommt ein Welpe von Geburt bis zur Prägungsphase Muttermilch von der Mutterhündin. Man kann schon ab der 2. Lebenswoche auch probieren einem Welpen Milch aus der Flasche trinken zu lassen. Wenn das nicht klappen sollte, ist das auch nicht schlimm.</p>
<p>In der 6. Lebenswoche aber werden die Welpen schließlich komplett abgesetzt von der Muttermilch und müssen sich anderweitig Nahrung suchen. Da aber Welpen in solch einem jungen Alter noch keine ausgebildeten Zähne haben, außer die kleinen Milchzähne, die jetzt erst langsam anfangen durchzubrechen, muss man sich dem Welpen anpassen. So wäre es jetzt gut, wenn Welpen nur Brei oder gemahlenes Futter, welches mit etwas Wasser vermischt wird, bekommen. Auf diese Art können die Welpen in Ruhe essen und sie sehen, dass sie sich keine Sorgen machen müssen, da sie Dich haben.</p>
<p>Für den restlichen Verlauf des Lebens Deines Welpen solltest Du Dir mal diesen Kaufratgeber für Welpenfutter ansehen: <a href="https://hund.tips/welpenfutter-test/">Hier geht es zu unserem Welpenfutter Test</a></p>
<h3 id="U2">Der Zahnwechsel beim Hund!</h3>
<p>Irgendwann müssen auch die Milchzähne Deinem Hund ausfallen. Um das zu unterstützen, lohnt es sich Spielsachen, die man gut kauen kann, dem Hund zum Spielen zu geben, wie Bälle und Knochen. Ohne diese Spielsachen kann es nämlich gut passieren, dass er einfach anfängt die Wohnzimmermöbel anzukauen.</p>
<figure id="attachment_5481" aria-describedby="caption-attachment-5481" style="width: 800px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5481 size-full" title="Hunde und ihre Zähne" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/hund-zaehne.jpg" alt="Hund mit Gummiball im Maul" width="800" height="533" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/hund-zaehne.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/hund-zaehne-300x200.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/hund-zaehne-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-5481" class="wp-caption-text">Gummibälle, Gummiknochen, Gummipuppen&#8230; Man sollte reichliche Spielsachen zum Kauen kaufen, bevor es den Kleinen an Eure Wohnzimmercouch verschlägt!</figcaption></figure>
<p style="text-align: left;"><strong>Der </strong>Zahnwechsel fängt etwa mit der 4. Lebensmonat an und geht oft etwa 3 bis 4 Monate. Spätestens mit 8 Monaten sollten alle Zähne Deinem Hund ausgefallen sein. Wenn nicht: ab zum Tierarzt!</p>
<h3 id="U3">Die Umgebung und das soziale Umfeld!</h3>
<p>Es ist von höchster Bedeutung, dass ein Hund in einem sicheren Umfeld aufwächst. Einerseits muss man ihm die richtige Nahrung, wie vorhin angesprochen, zur Verfügung stellen und auch Spielsachen und ein Bett sind wichtig.</p>
<p>Andererseits braucht ein Hund auch ein gutes soziales Umfeld. Das bedeutet, dass Du auf jeden Fall oft genug mit ihm Gassi gehen sollst, ihm Aufmerksamkeit schenkst und ihn auch respektiert, wie er Dich auch respektiert. Du solltest eine gute Beziehung zu ihm pflegen. Hunde sind schließlich die besten Freunde des Menschen!</p>
<h3 id="U4">Warum es so wichtig ist, dass Dein Welpe nicht gestresst ist!</h3>
<p>Welpen kommen auf die Welt, ohne überhaupt etwas richtig zu sehen oder zu hören. Sie vertrauen ihrer Mutter, welche sich um sie kümmert. Nach 8 Wochen aber hat der Welpe gut dazugelernt und kann von seiner Mutter getrennt werden. Bisher hat der Welpe nur Zeit mit Züchter:in, Mutter und Geschwistern verbracht, aber jetzt kreuzt eine neue Person (Du) auf.</p>
<p>Das kann durchaus stressig sein für den Welpen. Das ist viel Neues auf einmal, viel Tapetenwechsel. Obwohl er schon eigenständig ist, reagiert er sehr ängstlich auf einige Reize, besonders während der <em>&#8222;Sozialisationsphase&#8220;</em>. Der Welpe braucht einerseits viel Aufmerksamkeit, aber andererseits auch Schutz vor einem möglichen Trauma. Kümmer Dich also gut um ihn, damit er nicht gestresst ist.</p>
<p>Denn alles, was ein Welpe in den ersten paar Wochen seines Lebens, während diesen Entwicklungsstadien lernt, bleibt für den Rest seines Lebens in Erinnerung! Achte also unbedingt darauf, dass der Kleine sich bei Euch Wohl fühlt.</p>
<h2>Nützliche Tipps zur Welpenerziehung</h2>
<p>Welpenerziehung kann sehr anstrengend sein. Es gibt vieles zu beachten und manchmal verliert man schon die Motivation zum Trainieren des jungen Hundes, besonders wenn der Welpe einfach nicht horchen will.</p>
<div class="su-note achtung"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Hier bekommst Du 5 goldene Regeln zu Hundeerziehung!</strong></p>
<ol>
<li><b>Viel Geduld</b>: Dein Welpe entwickelt sich noch und gewöhnt sich auch am Anfang noch an Dich. Er wird nicht sofort alles auf die Reihe bekommen, also musst Du mit viel Geduld und Motivation an die Sache rangehen.</li>
<li><b>Zeit</b>: Verbringe viel Zeit mit ihm und geht regelmäßig Spazieren. Du bist für ihn Chef:in und sollst immer bei seiner Seite stehen.</li>
<li><b>Setze Grenzen</b>: Du wirst in Deinem Haus, die ein oder andere Tabuzone haben, wo Du Deinen Hund nicht haben möchtest. Sei es die teurere Couch oder das Arbeitszimmer&#8230; Stelle klare Regeln auf und gib nicht sofort auf, wenn er nicht horcht. Sowas muss man konsequent durchziehen.</li>
<li><b>Viel Liebe und Respekt</b>: Gutes Verhalten gehört sich belohnt! Frustration bei schlechtem Verhalten sollte man auch nicht am Hund auslassen. Respektiere Dein Hund immer und lass ihn nicht im Stich.</li>
<li><b>Kommunikation</b>: Es ist nicht so, als könnten Hunde reden. Es gibt aber bestimmte Bewegungen, die sie machen, die einem Menschen zeigen, wie sich sein Haustier fühlt. Achte also genau auf seine Körpersprache und sein Auftreten, um zu verstehen, wie er sich fühlt. Wenn Du ihn nicht verstehst, so wird er Dich auch nicht verstehen.</li>
</ol>
</div></div>
<p>Der <strong>populäre Youtubekanal &#8222;<a class="yt-simple-endpoint style-scope yt-formatted-string" dir="auto" spellcheck="false" href="https://www.youtube.com/channel/UCp8pRjFCezzjySZAzqTwHWA" target="_blank" rel="noopener">Hundeerziehung Hundepension Salostowitz</a>&#8222;</strong> stellt in den Videos viele hilfreiche Tipps und professionelle Methoden vor, wie man seinen Welpen am besten großzieht. Hier ist zum Beispiel ein Video zum Thema Hundeerziehung:<br />
<iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/IHqow-4MROs" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Trivia: Was Du noch über dieses Thema wissen solltest</h2>
<p>Nun möchten wir in unserer Triviarunde noch einige interessante Fragen klären:</p>
<h3>Gibt es Unterschiede in den Entwicklungsphasen zwischen Rüden und Hündinnen?</h3>
<p>An sich gibt es schon einige Unterschiede zwischen einem Rüden und einer Hündin. Man muss aber sagen, dass die Unterschiede erst in der Pubertät zum Vorschein kommen.</p>
<p>Von der <em>&#8222;neonatalen Phase&#8220;</em> bis zur <em>&#8222;Rangordnungsphase&#8220;</em> gibt es eigentlich keine großen Unterschiede, da sich alle Welpen auf die Grundlagen fokussieren. Das bedeutet, unabhängig vom Geschlecht Deines Welpen, muss er erstmal seine Sinne entwickeln und Regeln lernen. Das ist alles, was sie machen.</p>
<p>In der <em>&#8222;Pubertät&#8220;</em> fangen sie sich an sich mehr zu unterscheiden. Ein Indiz, das Dein Rüde in der Pubertät ist, ist, dass er sein Bein hebt, wenn er sein Gericht verrichtet. Hündinnen machen das nicht. Bei ihnen merkt man das durch die erste Läufigkeit. Außerdem tritt auch oft bei Hündinnen dieser Lebensabschnitt etwas früher ein, als bei Rüden und der Sexualtrieb äußert sich verschieden zwischen den Geschlechtern.</p>
<h3>In welchem Stadium ist die Adoption eines Welpen sinnvoll?</h3>
<p>Ab der <em>&#8222;Sozialisationsphase&#8220;</em> (also ab 8 Wochen) kannst Du eigentlich schon einen Welpen adoptieren. Da darf er in Deutschland von seiner Mutter getrennt werden, da er auch keine Muttermilch mehr bekommen kann und seine Sinne eigentlich schon vollkommen entwickelt sind.</p>
<p>Ob Du also die Adoption dann oder einige Wochen später durchziehst, liegt ganz bei Dir. Es gibt einige Experten, die Dir sagen werden, dass es optimal ist einen Welpen mit 8 Wochen abzunehmen. Andere werden behaupten, dass es dem Welpen nicht schaden würde etwas länger mit seinen Wurfgeschwistern dort zu bleiben. Bei einem Mindestalter von 8 Wochen, liegt der Rest der Entscheidung also ganz in Euren Händen.</p>
<p>Man muss auch nicht immer einen Neugeborenen adoptieren&#8230; vielleicht habt ihr ja Interesse an einem ausgewachsenen Hund.</p>
<h3>Wie alt werden Hunde?</h3>
<p>Die Lebenserwartung eines Hundes ist abhängig von der Rasse und der Größe. Oft ist es nämlich so, dass kleinere Hunde älter werden können als Größere. Wenn man von einem Höchstalter jeglicher Hunde redet, dann würde man 13-14 Jahre als ältestes Alter ansehen.</p>
<p>Dennoch kommt es ganz darauf an, ob Dein Hund vielleicht einen Unfall oder einen Krankheitsfall hat… Manche Hunde sind halt mit 10 Jahren noch kerngesund, andere versterben leider mit 8 Jahren.</p>
<p>Zu Vorsorge sollte man Hunde immer regelmäßig zum Tierarzt bringen, damit regelmäßige Check-ups gemacht werden können. Man sollte auch sich um Impfungen kümmern, die Zähne regelmäßig kontrollieren, auf die richtige Ernährung achten, viel Aufmerksamkeit dem Hund schenken, also im Allgemeinen einfach sich gut um ihn kümmern. So können Verhaltensänderungen oder physikalische Veränderungen besser erkannt werden und man kann es schneller abklären lassen. Als Vorsorge für Krankheiten ist das wichtig.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Wie man sieht, ist der Weg vom Welpen zum pubertierenden Hund sehr lang. Es gibt vieles, was man beachten muss und alles in einem kann es auch ganz schön anstrengend werden. Aber Kopf hoch: Mit etwas Geduld und der richtigen Motivation klappt das alles!</p>
<h2>Weiterführende Links und Recherchequellen</h2>
<p><a href="https://hund.tips/welpengeschirr-test/">Welpengeschirr im Test</a></p>
<p><a href="https://www.aerztefuertiere.de/welpen-impfen-das-gilt-es-zu-beachten/" target="_blank" rel="noopener">Was gibt es beim Impfen von Welpen zu beachten?</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hund.tips/entwicklungsphasen-hund/">Entwicklungsphasen beim Hund: vom Welpen zum Hund</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hund.tips">Hund.Tips</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ängstlicher Hund: So kannst Du wieder Vertrauen aufbauen</title>
		<link>https://www.hund.tips/aengstlicher-hund/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=aengstlicher-hund</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hundekiste.com Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2021 22:02:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Angsthund]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hund Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Hundetraining]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbewusstsein Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Spazieren gehen]]></category>
		<category><![CDATA[Tierpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Traumata Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen Hund]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einige Hunde leiden unter Angst, oftmals aufgrund von zurückliegenden traumatischen Erfahrungen. Um wieder eine Vertrauensbasis zum Tier zu schaffen, erfordert es Liebe, Geduld und Zeit. Wir wollen Dir mit diesem Ratgeber helfen, die Angst Deines Hundes besser zu verstehen und Dir Tipps für den richtigen Umgang mit einem Angsthund geben. Das Wichtigste in Kürze Nehme&#8230;&#160;<a href="https://www.hund.tips/aengstlicher-hund/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Ängstlicher Hund: So kannst Du wieder Vertrauen aufbauen</span></a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Einige Hunde leiden unter Angst, oftmals aufgrund von zurückliegenden traumatischen Erfahrungen. Um wieder eine Vertrauensbasis zum Tier zu schaffen, erfordert es Liebe, Geduld und Zeit.<br />
Wir wollen Dir mit diesem Ratgeber helfen, die Angst Deines Hundes besser zu verstehen und Dir Tipps für den richtigen Umgang mit einem Angsthund geben.</p>
<h2>Das Wichtigste in Kürze</h2>
<ul>
<li>Nehme Anzeichen für Angst bei Deinem Hund wahr</li>
<li>Geduld und Gelassenheit werden von Dir erwartet</li>
<li>Überflute Deinen Hund nicht mit Reizen</li>
<li>Vertrauen entsteht nicht von heute auf morgen</li>
<li>Ängstliche Hunde kommen oft aus schlechten Verhältnissen und haben schon viel erlebt</li>
</ul>
<h2>Hintergründe: Was Du über ängstliche Hunde wissen solltest</h2>
<figure id="attachment_3808" aria-describedby="caption-attachment-3808" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3808 size-full" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2020/12/hund-eingesperrt-angst.jpg" alt="Hund, der eingesperrt hinter Gittern ist" width="800" height="533" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2020/12/hund-eingesperrt-angst.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2020/12/hund-eingesperrt-angst-300x200.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2020/12/hund-eingesperrt-angst-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-3808" class="wp-caption-text">Viele Hunde werden in Käfige eingesperrt und auf engstem Raum gehalten, wodurch sie Angst entwickeln.</figcaption></figure>
<p>Wie entsteht überhaupt Angst bei Hunden und wie äußert sie sich? Diese Fragen beantworten wir im Folgenden, damit Du Verhaltensweisen Deines Hundes besser deuten und auch nachvollziehen kannst.</p>
<h3>Wie entsteht Angst bei Hunden?</h3>
<p>Jeder Hund kann Angst entwickeln. Für die Entstehung dieser Angst gibt es oft konkrete Gründe, wie psychische und körperliche Misshandlungen des Hundes. Angst kann aber auch ohne ersichtlichen Grund auftreten. Drei Formen der Angstentstehung sind hier für Dich aufgelistet.</p>
<p><strong>Traumatisches Ereignis mit Auslöser</strong></p>
<p>Hierbei wirkt sich eine Situation, die der Hund in der Vergangenheit erlebt hat, auf die Gegenwart aus.</p>
<p><strong>Traumatisches Ereignis nicht durch den Auslöser</strong></p>
<p>Der Hund erlebt ebenfalls ein traumatisches Ereignis und hat deshalb Angst, aber bezieht diese Angst auf etwas Unbeteiligtes.</p>
<p><strong>Kein traumatisches Ereignis</strong></p>
<p>Wie oben beschrieben, kann Angst auch ohne Grund auftreten. Das heißt aber nicht, dass man die Angst nicht behandeln kann.</p>
<h3>Wie äußert sich Angst bei Hunden?</h3>
<p>Es gibt viele unterschiedliche Anzeichen, die darauf hindeuten, dass ein Hund Angst hat.</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Verhalten</th>
<th>Bedeutung</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Bellen</td>
<td>Hunde bellen aus Angst, damit sie Aufmerksamkeit bekommen oder weil sie etwas vertreiben möchten, das ihnen Angst bereitet</td>
</tr>
<tr>
<td>Aufmerksam sein</td>
<td>Dazu gehört hektisches rumlaufen und sich vermehrt umgucken, um mögliche Gefahren zu erkennen</td>
</tr>
<tr>
<td>Zittern</td>
<td>Genau wie Menschen können Hunde vor Angst zittern. Oft zittern Hunde aber nur, weil ihnen kalt ist</td>
</tr>
<tr>
<td>Schwanz einklemmen</td>
<td>Der Hund legt den Schwanz hierbei an die Hinterbeine oder bis an den Bauch an</td>
</tr>
<tr>
<td>Essverhalten</td>
<td>Der Hund frisst oft weniger, wenn er Angst hat und verliert an Gewicht</td>
</tr>
<tr>
<td>Flucht</td>
<td>Hunde fliehen, wenn sie viel Angst verspüren</td>
</tr>
<tr>
<td>Zerstörung</td>
<td>Aus Angst werden Gegenstände, wie Möbel zerstört. Kauen an Gegenständen eine beruhigende Wirkung auf Hunde.</td>
</tr>
<tr>
<td>Im Kreis gehen</td>
<td>Diese Verhaltensweise sollte ebenfalls beachtet werden, da im Kreis gehen Angst signalisiert</td>
</tr>
<tr>
<td>Geschäft im Haus erledigen</td>
<td>Auch stubenreine Hunde machen ihr Geschäft aus Angst oft in den vier Wänden, oft machen sie dies versteckt, damit es keiner mitbekommt</td>
</tr>
<tr>
<td>Beschwichtigung</td>
<td>Hierbei wendet der Hund sich beispielsweise ab, erstarrt oder hebt das Bein. Durch dieses Verhalten versucht der Hund Gefahren abzuwenden</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Weißt Du ab und zu nicht so recht was Dein Hund Dir mit seinem Verhalten mitteilen möchte? Dann schau Dir dieses kurze Video an. Es hilft Dir dabei die Körpersprache Deines Hundes besser zu verstehen und darauf einzugehen.</p>
<p><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/3rrolYx-eBk" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Was tun gegen Ängstlichkeit bei Hunden: Tipps, die funktionieren</h2>
<p>Um der Angst die Stirn zu bieten sind von Dir vor allem Ruhe und Geduld gefragt. Was Du sonst noch wissen solltest, erfährst Du jetzt.</p>
<h3>Wie kann ich ein erstes Vertrauen zum Angsthund aufbauen?</h3>
<p>Manchmal haben Hunde Angst vor ihrem neuen Besitzer, vor allem wenn es sich um ein Tier handelt, welches aus schlechten Verhältnissen kommt.<br />
Wenn das bei Dir der Fall ist, ist es wichtig die Zuwendung, die Du Deinem Hund gibst mehr und mehr zu steigern, um ein Vertrauen aufzubauen. Zuerst kannst Du versuchen, dass der Hund etwas Futter aus Deiner Hand frisst. Zudem solltest Du Dich am Anfang für ein paar Minuten einfach zu ihm setzen und versuchen, ob er es mag gestreichelt zu werden. Später könnt ihr dann Zerr- und Beißspiele spielen, dabei solltest Du ihn gewinnen lassen. Wichtig bei all dem ist, dass Du stets geduldig bleibst.</p>
<h3>Umgang mit ängstlichen Hunden</h3>
<p>Vor allem in der ersten Zeit ist es wichtig auf einige Punkte zu achten. Die Wichtigsten sind hier für Dich zusammengestellt:</p>
<h4>Sicherheit</h4>
<p>Ängstliche Hunde entwischen sehr schnell. Selbst wenn Du Deinen Hund in der ersten Zeit nur in den Garten lässt, solltest Du ihm eine Schleppleine anlegen. Wenn es dann zum Gassi gehen übergeht, sind Geschirr, Leine, Halsband und Schleppleine unumgänglich.</p>
<div class="su-note achtung"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">Hinweis: Auf dem Halsband sollten Deine Kontaktdaten stehen, damit der Hund zugeordnet werden kann, wenn er wegläuft.</div></div>
<h4>Ruheplatz</h4>
<p>Vor allem Tiere, die schon viel erlebt haben müssen sich erst mal an die Ruhe gewöhnen. Dafür solltest Du dem Hund einen schönen Platz einrichten. Dafür eignet sich ein Hundekissen oder einige Decken. Folgendes solltest Du dabei beachten: Der Liegeplatz sollte so platziert werden, dass sich zur Rückenseite des Hundes hin niemand nähern kann. Das ist für den Hund angenehmer. Außerdem sollte der Hund von seinem Platz aus alles überblicken können.<br />
Um eine Vertrauensbasis zu schaffen, bietet es sich an die erste Zeit im gleichen Raum wie der Hund zu schlafen.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">Tipp: Falls der Hund sich immer wieder an einen anderen Platz legt, richtest Du ihm seinen Platz am besten dort ein.</div></div>
<h4>Ignoranz</h4>
<p>Das bedeutet nicht den Hund links liegenzulassen, sondern ihn in der ersten Zeit nicht zu viel zuzumuten. Damit ist gemeint ihn nicht zu viel zu streicheln und Ähnliches, dadurch kann er dann selbst das Tempo bestimmen. Außerdem beobachten Hunde viel, auch wenn Du denkst sie schlafen, nehmen sie ihr Umfeld gut wahr. Das führt dazu, dass der Hund seine Ängste reduziert. Wichtig ist auch, dass erstmal Ruhe einkehrt, das heißt keine Besucher oder zu viel Aufregung.</p>
<h4>Knurren</h4>
<p>Was viele nicht wissen: Knurren drückt grundsätzlich keine Aggression des Hundes aus, sondern will der Hund vielmehr etwas wie &#8222;Bitte gib mir Abstand&#8220; oder &#8222;Ich bin unsicher und fühle mich bedroht&#8220; oder auch sowas wie &#8222;Ich vertraue dir noch nicht&#8220; vermitteln. Du kannst dann aus etwas Entfernung versuchen ihn zu beruhigen.</p>
<h4>Das Geschäft in den vier Wänden machen</h4>
<p>Jetzt bitte nicht schimpfen, sondern die Situation ignorieren. Der Hund macht der aus Angst.</p>
<h4>Spaziergänge</h4>
<p>Such Dir am Anfang ruhige Orte, ohne viel Lärm und viele Menschen. Nach und nach kannst Du dem Hund dann mehr zumuten.</p>
<p>Dieses kurze Video zeigt Dir ein Hundetraining mit einem sehr ängstlichen Hund. Vielleicht kannst Du das ein oder andere mitnehmen und selbst ausprobieren.</p>
<p><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/FjnIKwUbWOk" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Wie kann ich das Selbstbewusstsein meines Hundes  stärken?</h2>
<p>Um das Selbstbewusstsein Deines Hundes zu stärken, haben wir 3 Tipps für Dich:</p>
<h3>Lasse Deinen Hund selbst entscheiden</h3>
<p>Durch Erfahrungen werden auch Hunde schlauer, deshalb solltest Du ihn in Situationen, in denen das möglich ist auch mal selbst entscheiden lassen. Bei einer guten Entscheidung ist eine Belohnung gut, hingegen bei einer schlechten Entscheidung ist Bestrafung fehl am Platz. Lass ihn für den Anfang beispielsweise mal entscheiden in welche Richtung ihr heute spazieren geht.</p>
<h3>Lasse Deinen Hund Denken</h3>
<p>Mit Intelligenzspielen förderst Du nicht nur das Selbstbewusstsein, sondern auch die Kreativität Deines Hundes. Du kannst einige Leckerlies verpacken, welche Dein Hund wieder befreien muss, dabei entwickelt der Hund Lösungsstrategien und das ist sehr effektiv. Als Verpackung kannst Du alles Mögliche nehmen. Beispiele für geeignete Verpackungen sind ein leerer Eierkarton, Kreppband oder ein leerer Schuhkarton. Wie Du siehst, ist dafür gar nicht viel Aufwand nötig, aber die Wirkung ist umso größer.</p>
<h3>Gebe Deinem Hund Sicherheit</h3>
<p>Dein Hund sollte wissen, dass Du immer für ihn da bist und Hilfe bietest. Was dabei gar nicht geht ist, wenn Du Deinen Hund verletzt, ängstigt oder erschrickst.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">Gut zu wissen: Homöopathische Mittel, wie Bachblüten sind gut geeignet, um den Hund etwas zu beruhigen.</div></div>
<h2>Weitere Tipps bei ängstlichen Hunden</h2>
<h3>Pheromone</h3>
<p id="p">Pheromone können gegen Angst und Stress bei Hunden eingesetzt werden. Es handelt sich dabei um chemische Botenstoffe, welche zur Übertragung von Informationen dienen und eine Reaktion beim Tier auslösen.</p>
<h3>Tierpsychologie</h3>
<p>Auch ein Tierpsychologe kann eine große Stütze bei einem Angsthund sein. Zu Beginn der Beratung wird zuerst ein Anamnesegespräch stattfinden, danach wird ein Therapieplan erstellt und dieser wird dann gemeinsam mit dem Tierpsychologen abgearbeitet.</p>
<h2>Was Du sonst noch über ängstliche Hunde wissen solltest</h2>
<p>Hier findest Du weitere nützliche Informationen zum Thema.</p>
<h3>Weitere typische Auslöser für Angst beim Hund</h3>
<p>Die Tabelle zeigt einige typische Angstquellen von Hunden.</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Auslöser</th>
<th></th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Angst vor Trennung</td>
<td>Das tritt auf, wenn der Hund alleine ist oder das Herrchen (Bezugsperson) nicht da ist</td>
</tr>
<tr>
<td>Angst vor Gegenständen</td>
<td>Hunde können so gut wie vor jedem Gegenstand Angst haben, aber häufig sind es sehr laute Gegenstände, wie der Staubsauger</td>
</tr>
<tr>
<td>Angst vor anderen Hunden</td>
<td>Diese Art von Angst kann durch ein traumatisches Ereignis auftreten, aber auch ohne erkennbaren Grund</td>
</tr>
<tr>
<td>Angst vor dem Autofahren</td>
<td>Hierbei wehrt sich der Hund oft gegen das Einsteigen, bei manchen Hunden kann selbst der Anblick eines Autos Panik auslösen</td>
</tr>
<tr>
<td>Angst vor Geräuschen</td>
<td>Sehr laute Geräusche, wie das Feuerwerk an Silvester, der Staubsauger oder Ähnliches lösen bei vielen Hunden Angst aus</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Was kann ich tun, wenn der Hund sich nicht anleinen lässt?</h3>
<p>Versuch, dass Dein Hund etwas Positives mit der Leine verbindet. Das kannst du erreichen, indem Du das Anleinen mit positiven Reizen koppelst. Beispielsweise kannst Du direkt nach dem Anleinen mit Deinem Hund spielen oder ihm ein Leckerchen geben, was er besonders gerne mag.</p>
<h3>Was kann ich tun, wenn mein Hund entläuft?</h3>
<p>Jetzt ist erst mal Ruhe bewahren angesagt. Am besten ist, den Ort an dem der Hund weggelaufen ist nicht zu verlassen, denn oft kehren sie an diesen Ort zurück. Planloses Nachlaufen ist eher weniger erfolgreich, denn dadurch kann der Hund noch mehr Angst bekommen .</p>
<p>Wenn die Suche erst mal erfolglos ist, solltest Du Deinen Hund bei einigen Ansprechpartnern als vermisst melden. Dazu gehören: Polizei, Tierheime/ Tierschutzvereine, Tierärzte und die Stadt/ Gemeinde.</p>
<div class="su-note achtung"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">Wichtig: Wenn Du die Polizei informierst bitte nicht die 110 anrufen, sondern die Nummer der örtlichen Polizeistelle.</div></div>
<p>Bei Sichtung des Hundes ist es wichtig, dass Du nicht panisch reagierst, das heißt Du solltest nicht weinen oder schreien, sondern die  Gefühle für Dich behalten. Wichtig ist sich ruhig zu verhalten, am besten kniet man sich hin und versucht den Hund vorsichtig zu locken.</p>
<h3>Was kann ich tun, wenn mein Hund Angst an Silvester hat?</h3>
<p>Damit die Knallgeräusche etwas abgedämpft werden, kannst Du Musik anmachen. Am besten klassische Musik, das entspannt Hunde nachweislich. Wenn Dein Hund Nähe sucht, lass das zu und vermittle, dass Du ruhig und gelassen bist. Zudem solltest Du Deinen Hund tagsüber auslasten und beschäftigen, damit er abends müde ist und sich nicht so viel mit der Angst beschäftigt. Pheromone sind auch hier geeignet um Stress zu reduzieren.</p>
<h2>Fazit</h2>
<figure id="attachment_3809" aria-describedby="caption-attachment-3809" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3809" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2020/12/mensch-hund-vertrauen.jpg" alt="Hund und Mensch kuscheln" width="800" height="600" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2020/12/mensch-hund-vertrauen.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2020/12/mensch-hund-vertrauen-300x225.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2020/12/mensch-hund-vertrauen-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-3809" class="wp-caption-text">Findest Du den Gedanken nicht auch schön einem Hund das Zuhause gegeben zu haben, dass er gebraucht hat?</figcaption></figure>
<p>Wer einen ängstlichen Hund bei sich aufnimmt oder bereits besitzt, muss damit rechnen, dass es einige Zeit dauert, bis das Tier wieder eine Vertrauensbasis aufbaut. Meist haben die Tiere viel Schlechtes erlebt und sind traumatisiert, es kann aber auch sein, dass die Angst ohne jegliches Trauma entstanden ist. Fest steht, es ist ein langer Prozess, aber schlussendlich werden sich Deine Mühe und Geduld auszahlen und Du bekommst die doppelte Menge an Liebe und Treue von einem Hund zurück.<br />
Wir wünschen Dir und Deinem Vierbeiner weiterhin viel Glück.</p>
<h2>Weiterführende Quellen</h2>
<p><a href="https://www.martinruetter.com/wien/so-isser-brav/trainingstipps/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Trainingstipps vom Profi</a><br />
<a href="https://hundeschule-teamwork.com/angebote/info/mehr-wissen-ueber-hunde/umgang-mit-sogenannten-angsthunden/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen zum Umgang mit Angsthunden</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hund.tips/aengstlicher-hund/">Ängstlicher Hund: So kannst Du wieder Vertrauen aufbauen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hund.tips">Hund.Tips</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Katze und Hund: Wie funktioniert das Zusammenleben?</title>
		<link>https://www.hund.tips/katze-und-hund-zusammenleben/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=katze-und-hund-zusammenleben</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hundekiste.com Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2021 21:46:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hund Sozialleben]]></category>
		<category><![CDATA[Hund und Katze]]></category>
		<category><![CDATA[Hund und Katze Zusammenführung]]></category>
		<category><![CDATA[Hund und Katze Zusammenleben]]></category>
		<category><![CDATA[Katze]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammenleben mit anderen Tieren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hund.tips/?p=2927</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Haustier kommt selten allein- rund 22 % der deutschen Haushalte haben zwei oder mehr Haustiere, laut einer repräsentativen Erhebung, die der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e.V. und der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF) beim Marktforschungsinstitut Skopos in Auftrag gegeben haben. Vor allem Katzen und Hunde sind die Spitzenreiter, doch kann ein Zusammenleben der beiden&#8230;&#160;<a href="https://www.hund.tips/katze-und-hund-zusammenleben/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Katze und Hund: Wie funktioniert das Zusammenleben?</span></a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Haustier kommt selten allein- rund 22 % der deutschen Haushalte haben zwei oder mehr Haustiere, laut einer repräsentativen Erhebung, die der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e.V. und der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF) beim Marktforschungsinstitut Skopos in Auftrag gegeben haben.</p>
<p>Vor allem Katzen und Hunde sind die Spitzenreiter, doch kann ein Zusammenleben der beiden überhaupt funktionieren, und wie sollte die Zusammenführung ablaufen? Diese Fragen und noch mehr beantworten wir Dir in unserem Ratgeber.</p>

<h2>Das Wichtigste in Kürze</h2>
<ul>
<li>Grundlegend solltest Du Dich am Anfang fragen, ob nur Du Dir ein weiteren tierischen Mitbewohner wünschst, oder ob auch Dein Liebling sich einen neuen Mitbewohner vorstellen kann</li>
<li>Nicht jede Katze passt zu jedem Hund, achte hier auf die Charaktere und das Alter</li>
<li>Die Vorbereitungen sind essenziell, bereite Katze und Hund auf Gerüche und Geräusche vor Schaffe Rückzugsorte, Privatsphäre und getrennte Futterplätze</li>
<li>Sei bei der Zusammenführung entspannt. Achte darauf, dass die Tiere davor ausgelastet und gefüttert wurden. Es sollten zwei Personen anwesend sein denen die Tiere vertrauen</li>
<li>Nun gilt es geduldig und konsequent zu sein. Das Zusammengewöhnen kann andauern, belohne mit Leckerlis bei gutem Verhalten, zeige aber auch, dass Aggressionen dem anderen Tier gegenüber nicht toleriert werden</li>
</ul>
<h2>Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Katze und Hund artgerecht halten</h2>
<p>Wichtig ist die Frage, ob Du Dir einen Hund oder eine Katze wünschst. Noch wichtiger ist jedoch die Frage, ob Dein Hund oder Deine Katze sich das Zusammenleben mit einem solchen Mitbewohner vorstellen kann oder nicht. Natürlich kannst Du Deinen Hund oder Deine Katze nicht nach seiner Meinung und seinem Empfinden fragen.</p>
<p>Du kannst jedoch die Charakterzüge Deines Tieres beobachten und solltest sie einigermaßen kennen. Falls Du unsicher bist, kannst Du auch mal beim Spazieren gehen oder wenn Ihr Besuch habt schauen wie Dein Liebling auf Hunde und Katzen reagiert. Oftmals gibt dies einen ersten Orientierungspunkt um das Verhalten des Tieres einschätzen zu können, zumindest etwas.</p>
<p>Wichtig ist auch die Vorgeschichte Deines Haustieres und die des neuen Mitbewohners. Gab es schlechte Erfahrungen mit der anderen Tierart? Hatte Dein potenzieller neuer Mitbewohner schlechte Erfahrungen mit der anderen Tierart? Wurde er gejagt oder gebissen, gekratzt? Falls dies der Fall ist, ist ein Zusammenleben nicht unmöglich, es macht aber das Eingewöhnen um einiges schwieriger und langwieriger.</p>
<p>Falls Du also das Gefühl hast, es könnte in irgendeiner Art und Weise Probleme geben mit Deinem jetzigen Tier, dann solltest Du Dich vermutlich gegen eine Neuanschaffung entscheiden. Auch falls es nur ein leises Bauchgefühl ist, in diesem Fall darfst Du nicht egoistisch sein.</p>
<div class="su-note achtung"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">Wichtig: Auch ein sogenannter &#8222;Katzentest&#8220; der manchmal mit Hunde im Tierheim gemacht wird, ist kein absoluter Garant für eine Verträglichkeit von Hunden und Katzen. Hunde sind im Tierheim oftmals verängstigt und ordnen sich unter. In einem Zuhause in dem sie sich wohlfühlen kann das ganz anders sein.</div></div>
<h2>Verschiedene Sprachen</h2>
<p>Hunde haben Herrchen und Frauchen, Katzen haben Dosenöffner. Natürlich ist das überspitzt dargestellt, es gibt aber definitiv charakterliche Unterschiede zwischen Katzen und Hunden. Neben den Unterschieden im Charakter sprechen Katzen und Hunde aber auch nicht die gleiche Sprache.</p>
<p>Mit das einfachste und bekannteste Beispiel ist folgendes: wedelt ein Hund mit dem Schwanz ist er aufgeregt und erfreut, zuckt jedoch der Schwanz einer Katze hin und her, ist sie verärgert oder wütend. Es ist also logisch und nachvollziehbar, dass eine Zusammenführung Zeit benötigt, alleine das Erlernen der neuen Sprache des fremden Mitbewohners geht nicht innerhalb weniger Stunden.</p>
<p>Es kann sogar Monate dauern bis sie sich absolut verstehen, ein Mensch lernt grundsätzlich eine Sprache auch nicht in ein paar Tagen. Gib also Deinen Lieblingen genug Zeit und sei nicht ungeduldig, Du setzt Ihnen ja praktisch ungefragt einen neuen Mitbewohner vor die Nase, mit dem er sein Revier teilen muss.</p>
<h2>Wer passt zu wem? Welche Hunde und Katzen passen zusammen?</h2>
<p>Nicht jede Katze passt zu jedem Hund und umgekehrt. Hier findest Du hilfreiche Tipps, wie Du deinen idealen neuen Mitbewohner findest.</p>
<h3>Charakter</h3>
<p>Ob, wie gut und wie schnell sich Hund und Katze verstehen hängt auch vom jeweiligem Charakter ab. Grundsätzlich gilt: Gleich und gleich gesellt sich gerne. Wenn Dein Hund oder Deine Katze einen ruhigen Charakter hat, sollte auch der oder die neue Mitbewohnerin ruhig und ausgeglichen sein.</p>
<p>Wenn Dein Hund oder Deine Katze jedoch verspielt sind, dann wäre womöglich ein neuer Mitbewohner, der ruhig ist und vielleicht etwas schüchtern noch mehr überfordert und verängstigt.</p>
<h3>Alter</h3>
<figure id="attachment_2965" aria-describedby="caption-attachment-2965" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2965 size-full" title="Kitten trifft auf Hund" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2020/12/kleine-Katze-grosser-Hund.jpg" alt="kleine verängstigte Katze und großer Hund" width="800" height="531" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2020/12/kleine-Katze-grosser-Hund.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2020/12/kleine-Katze-grosser-Hund-300x199.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2020/12/kleine-Katze-grosser-Hund-768x510.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-2965" class="wp-caption-text">Auch wenn sich Kitten besser anpassen können als ausgewachsene Katzen, Wenn du einen erwachsenen Hund hast, sollte das Kätzchen beim Einzug nie jünger als 4 Monate sein.</figcaption></figure>
<p>Auch solltest Du auf das Alter achten. Grundsätzlich können sich Kitten und Welpen besser auf neue Umgebungen einlassen und anpassen als ausgewachsene Tiere, denn die Jungtiere müssen sich noch sozialisieren. Ungezwungenes Spielen miteinander, in dem es noch nicht um das zeigen und angeben von Dominanz geht, legt den Grundstein einer lebenslangen Freundschaft.</p>
<p>Jedoch kann ein junger Hund bei einer alten Katze ein noch höherer Stressfaktor sein, genauso wie eine junge Katze bei einem alten Hund. Man sollte die Tiere also auch immer dem Alter nach anpassen, um eine möglichst hohe Toleranz zu erzielen.</p>
<div class="su-note achtung"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">Wichtig: Das Alter spielt eine entscheidende Rolle. Junge Katzen und Hunde können sich besser anpassen als erwachsene Tiere.</div></div>
<h2>Das Kennenlernen von Hund und Katze will geplant sein</h2>
<p>Die beiden Tiere einfach aufeinander loszulassen ist natürlich möglich, sollte aber nicht gemacht werden, den beiden Tieren und Dir zu liebe. Vor dem ersten Aufeinandertreffen sollten daher einige Dinge beachtet werden.</p>
<h3>Wer war zuerst da? Vorbereitung des ersten Kontakts</h3>
<p>Eine auf keinen Fall zu vernachlässigende Frage ist, wer den zuerst da war. Gab es zuerst einen Hund und anschließend eine Katze oder war es genau umgekehrt?</p>
<h4>Ein Hund zieht ins Katzenparadies ein</h4>
<p>Das ist die etwas schwierigere Variante. Eine Katze ist generell misstrauischer als ein Hund, sie brauchen also länger vertrauen aufzubauen und den Hund als Freund und nicht als potenziellen Jäger anzusehen und zu akzeptieren.</p>
<p>Für Katzen zieht durch den Einzug eines Hundes eine Bedrohung in ihr Territorium ein, diese muss erstmal genau unter die Lupe genommen werden. Gib Deiner Samtpfote also genügend Zeit sich an den neuen Mitbewohner zu gewöhnen.</p>
<h4>Eine Katze betritt das Reich eines Hundes</h4>
<p>Etwas unkomplizierter als Katzen sind Hunde. Hunde nehmen neu Ankömmlinge oftmals schneller in ihr Rudel auf. Das liegt möglicherweise daran, dass Hunde Katzen nicht als allzu große, lebensbedrohliche Gefahr wahrnehmen.</p>
<p>Du solltest aber Katzen nicht unterschätzen, auch diese können sich wehren und dem Hund Verletzungen zufügen. Gehe also auch hier langsam und mit viel Geduld an das Werk.</p>
<h4>Gewöhnt die Tiere an den Geruch des anderen</h4>
<p>Um Dein Haustier  an den neuen Mitbewohner zu gewöhnen, ist es eine gute Möglichkeit sie zumindest mit dem Geruch vertraut zu machen. Hierzu empfiehlt es sich, eine Decke in das Körbchen des Hundes und eine Decke in das Körbchen oder auf dem Schlafplatz der Katze zu platzieren.</p>
<p>In einem Abstand von drei Tagen kann dann immer die Decke aus dem Hunde- in das Katzenkörbchen und anders herum. So können sie sich schonmal mit der Nase vertraut machen und kennen dann bei der ersten Begegnung schonmal den Geruch voneinander.</p>
<h4>Gewöhne die Tiere an die Geräusche des anderen</h4>
<p>Vor allem für Katzen kann es ungemein Stress reduzierend und deswegen hilfreich sein, wenn sie das Bellen eines Hundes kennen. Sollte Dein Hund oder der neue Bewohner öfter laut Bellen, kannst Du die Katze schon im vorne herein an das Bellen gewöhnen.</p>
<p>Dafür musst Du das Bellen Deines Hundes aufnehmen und es ihr zuerst leise, und mit der Zeit immer lauter vorspielen, bis es an den Lärmpegel des echten Bellens reicht. Natürlich kannst Du hierfür auch einfach Hundegebell von YouTube verwenden.</p>
<p>Besonders erfolgreich kann es sein, wenn Du jedes Mal beim Abspielen des Hundebellens oder des Maunzens ein Leckerli bereithältst. So verknüpft Dein Haustier mit den neuen Geräuschen gleich positive Erfahrungen.</p>
<h2>Die Wohnung für das zweite Haustier anpassen- Vorkehrungen für Zuhause</h2>
<p>Eine bedeutende Rolle für das zukünftige Zusammenleben spielen gewisse Voraussetzungen des Zuhauses. Du solltest mit wenigen Handgriffen Deinen Haustieren ein Zuhause schaffen, in dem sie beide vor allem anfangs friedlich nebeneinander koexistieren können, wir zeigen Dir wie das geht.</p>
<h3>Separate Schlafplätze und Futternäpfe</h3>
<p>Am wichtigsten ist, dass die beiden getrennte Futternäpfe und Schlafplätze haben. Um Futterneid zu vermeiden, sollten die Futternäpfe in verschiedenen Räumen sein, auch verhindert das, dass Deine Katze und Dein Hund Futternapf tauschen.</p>
<p>Auch sollten die Schlafplätze getrennt sein. Katzen schlafen gerne etwas erhöht, um alles unter Kontrolle zu haben, auch im Schlaf. Je nach Charakter des Hundes schläft er gerne in der Nähe seines Herrchens oder aber zumindest etwas abgeschirmt in einem kuschligen Körbchen.</p>
<h3>Richtet ein Katzenzimmer ein/ Rückzugsmöglichkeiten schaffen</h3>
<p>Katzen- und Hundeschlafplatz sollten nicht im gleichen Raum sein. Am besten ist es Du bietest ihnen verschiedene Möglichkeiten an, so können sie sich einen Lieblingsplatz an dem sie sich am wohlsten und sichersten fühlen aussuchen. Es sollten also ausreichend Rückzugsmöglichkeiten für beide geben, besonders aber für die Katze.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">Interessant<strong>:</strong> Katzen retten sich vor potenziellen Angreifern gerne in der Höhe, im Haus bedeutet das auf Regalen, Schränken und Fensterbrettern.</div></div>
<p>Es sollte einen Raum geben, welcher ausschließlich der Katze zugänglich ist, in dem kann dann auch ein Körbchen, die Futternäpfe und das Katzenklo stehen. Eine Katze muss sich zurückziehen können, um Stress abzubauen und vor allem um das Katzenklo zu benutzen. Falls das nicht gewährleistet ist, kann es sein das die Katze anfängt ihr Geschäft in der Wohnung zu verrichten.</p>
<div class="su-note achtung"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">Wichtig<strong>:</strong> Hunde sollten keinen Zugang zum Katzenklo haben, zum einen um die Katze nicht zu stören, zum anderen, weil sie oftmals die Exkremente der Katzen ausbuddeln und essen.</div></div>
<h2>Zeitpunkt der Zusammenführung</h2>
<p>Wähle den richtigen Zeitpunkt zur Zusammenführung. Nimm Dir, wenn möglich, ein paar Tage frei, so kannst Du immer ein Auge auf die beiden haben und dazu können sie sich an Dich gewöhnen. Dein Hund und Deine Katze sollten ausgelastet sein.</p>
<p>Gehe also davor noch einmal mit Deinem Hund spazieren und spiele ausgiebig mit Deiner Katze, in der zwischen Zeit kann neue Mitbewohner schonmal sein neues Zuhause begutachten.</p>
<h2>Das neue Haustier zieht ein, wie läuft die erste Begegnung ab?</h2>
<p>Es gibt ein paar grundlegende Regeln, welche Du bei der Zusammenführung beachten solltest.</p>
<figure id="attachment_3181" aria-describedby="caption-attachment-3181" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3181 size-full" title="Wenn ein Hund ungeplant auf iene Katze trifft" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2020/12/Katze-trifft-auf-Hund.jpg" alt="Huskey trifft auf verängstigten Kater" width="800" height="474" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2020/12/Katze-trifft-auf-Hund.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2020/12/Katze-trifft-auf-Hund-300x178.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2020/12/Katze-trifft-auf-Hund-768x455.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-3181" class="wp-caption-text">Wenn ein Hund unbeabsichtigt auf eine Katze trifft, können Aggressionen und Missverständnisse auf beiden Seiten entstehen. wichtige ist Ruhe und Rückzugsmöglichkeiten für beide.</figcaption></figure>
<h3>Der erste Kontakt</h3>
<p>Zum einem ist es wichtig, dass keines der beiden Tiere in einer Transportbox oder ähnlichem ist, es muss immer die Möglichkeit zur Flucht bestehen. Zum anderen sollte der Hund unbedingt angeleint sein oder zumindest von Dir gehalten werden. Die beiden sollten unbedingt selbst entscheiden wie nah sie sich kommen wollen.</p>
<p>Wenn jemand neues in das eigene Revier eintrifft ist das mit Angst, Stress und Nervosität verbunden, Katzen retten sich in die Höhe, sie suchen sich einen geeigneten Platz zum Beobachten auf Regalen, Schränken, Tischen und Fensterbrettern. Am besten ist es, wenn eine zweite Person anwesend ist der die Tiere vertrauen oder mit der sie später auch Zusammenleben wird.</p>
<p>So kann sich eine Person um den Hund und eine um die Katze kümmern, beide haben dadurch einen &#8222;Ansprechpartner&#8220;. Sollten Aggressionen bei einer Seite aufkommen, trenne die Tiere sofort voneinander und verlasse mit einer Partei den Raum.</p>
<h3>Wie verhalte ich mich während des Zusammentreffens?</h3>
<p>Du bist für beide Tiere ein Anker, Dich kennen sie bestenfalls beide. Deshalb ist es wichtig, dass Du Ruhe und Gelassenheit ausstrahlst, auch wenn es für Dich natürlich auch ein aufregender Moment ist.</p>
<p>Streichle keinen der beiden und rede auch nicht beruhigend auf sie ein, falls sie sich anfauchen oder knurren. Es gibt ihnen das Signal, dass sie etwas richtig machen, belohne stattdessen positives Verhalten mit Leckerlis.</p>
<h2>Nach dem ersten Kontakt</h2>
<p>Gönne den beiden eine Auszeit. Halte sie in getrennten Räumen, 5 bis 15 Minuten am ersten Tag zusammen reichen völlig aus. Dadurch gibst Du dem neuen Mitbewohner erstmal die Möglichkeit in Ruhe anzukommen und alles genauer zu inspizieren, außerdem wird das Interesse und Neugierde des einen Tieres auf das andere geweckt.</p>
<div class="su-note achtung"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">Wichtig: Achte auch darauf, dass Du keinen der Beiden bevorzugst oder vernachlässigst.</div></div>
<p>In den folgenden Tagen kannst Du langsam die gemeinsame Zeit immer erhöhen. Die Tiere sollten am Anfang nicht zusammen alleine gelassen werden, Du solltest immer parat stehen, wenn nötig einzugreifen. Trotzdem solltest Du aber auch vermitteln, dass das der neue Alltag ist. Schreibe also ruhig Nachrichten auf Deinem Handy oder räume die Geschirrspülmaschine aus.</p>
<h3>Wie lange dauert es, Hund und Katze aneinander zu gewöhnen?</h3>
<p>Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten. Abhängig vom Charakter, Alter und der Vorgeschichte der beiden Tiere kann es zwei bis drei Wochen oder auch bis zu einem halben Jahr dauern bis sie sich aneinander gewöhnt haben, sie sich respektieren und Du sie alleine lassen kannst.</p>
<h4>Nach der ersten Begegnung, der Weg zu einem eingespielten Team- Geduld haben und üben</h4>
<p>Am wichtigsten beim Zusammenführen von Hund und Katze ist Geduld. Sehr, sehr viel Geduld und Ausdauer. Es wird auch viele Schritte in die falsche Richtung geben, schließlich sind auch Tiere nicht jeden Tag gleich gut gelaunt, an manchen Tagen haben sie mehr, an anderen Tagen wieder weniger Lust. Lass Dich davon aber nicht irritieren, irgendwann ist auch dieser Schritt geschafft.</p>
<p>Helfen kann tatsächlich, dass Du das jeweils andere Tier mit Leckerlis verbindest. Also immer, wenn sich die Tiere gut verhalten in der Anwesenheit des anderen, gibst du ihnen ein Leckerli. Andererseits muss auch deutlich gemacht werden, dass Aggressionen gegenüber des anderen auf alle Fälle nicht in Ordnung ist und toleriert wird, Du musst also unbedingt konsequent bleiben.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">Tipp: Gegen den Frust- Pausen voneinander.</div></div>
<h2>Wenn Hund und Katze Futter teilen- dürfen Hunde Katzenfutter essen und umgekehrt?</h2>
<figure id="attachment_3179" aria-describedby="caption-attachment-3179" style="width: 800px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3179 size-full" title="Futter-Hund-Katze" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2020/12/Katzen-oder-Hundefutter.jpg" alt="" width="800" height="533" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2020/12/Katzen-oder-Hundefutter.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2020/12/Katzen-oder-Hundefutter-300x200.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2020/12/Katzen-oder-Hundefutter-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-3179" class="wp-caption-text">Ob es sich um Hunde- oder Katzenfutter handelt, lässt sich vom rein Optischen nicht sagen. Die Inhaltsstoffe unterscheiden sich aber umso mehr, teils mit verheerenden Folgen, sollte das Futter vom falschen Tier zu oft gegessen werden.</figcaption></figure>
<p>Sollte einer Deiner Lieblinge mal am Napf des anderen genascht haben, stellt dies kein Problem dar, es soll und darf aber auf keinem Fall zum Dauerzustand werden. Auch wenn optisch kein großer Unterschied besteht, das Futter ist genauso unterschiedlich wie die beiden Tierarten. Katzen und Hunde haben ganz andere Bedürfnisse.</p>
<div class="su-note achtung"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">Wichtig: Während Hunde viele Kohlenhydrate brauchen, müssen Katzen vor allem Proteine, also Eiweiß, zu sich nehmen und Taurin.</div></div>
<p>Fehlt Taurin in ihrer Ernährung, leidet ihr Herz, Stoffwechsel und im schlimmsten Fall können sie sogar erblinden. Auch Hunde können die Eiweißmengen in Katzenfutter nicht entsprechend verarbeiten, Durchfall und Blähungen sind oftmals die Folge.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Wenn Du die Tipps beachtest und mit Überlegung, Ruhe und Geduld vorgehst, sollte die Zusammenführung und euer gemeinsames Leben ohne größere Hindernisse ablaufen. Achte auf die unterschiedlichen Charaktere und Signale Deiner Tiere. Denke daran, dass Du als Vermittler und Dolmetscher fungierst. Berichte uns gerne von Deinen Erfahrungen und Erlebnissen.</p>
<h2><span id="Weiterfuehrende_Links_und_Recherchequellen">Weiterführende Links und Recherchequellen</span></h2>
<p><a href="https://wamiz.de/hund/ratgeber/9713/hund-und-katze-eine-ganz-besondere-beziehung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hunde und Katzen Sprache</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hund.tips/katze-und-hund-zusammenleben/">Katze und Hund: Wie funktioniert das Zusammenleben?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hund.tips">Hund.Tips</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>So wird Dein Hund endlich stubenrein: Tipps und Tricks!</title>
		<link>https://www.hund.tips/stubenreiner-hund-tipps/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=stubenreiner-hund-tipps</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hundekiste.com Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2021 20:31:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Befehl beibringen]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung von Welpen]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde stubenrein bekommen]]></category>
		<category><![CDATA[Inkontinenz]]></category>
		<category><![CDATA[Kommando]]></category>
		<category><![CDATA[stubenrein]]></category>
		<category><![CDATA[Stubenreinheit Hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Welpe]]></category>
		<category><![CDATA[Welpen stubenrein bekommen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine der viele Herausforderungen, denen sich neue Hundebesitzer:innen stellen müssen ist es, das neue Haustier stubenrein zu bekommen. Man hört immer von den verschiedensten Methoden und Ticks… aber was funktioniert wirklich? Unser Team von Hund.Tips möchte Dir heute die wichtigsten Tipps mit auf den Weg geben, damit Dein Haustier so schnell und einfach wie möglich&#8230;&#160;<a href="https://www.hund.tips/stubenreiner-hund-tipps/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">So wird Dein Hund endlich stubenrein: Tipps und Tricks!</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hund.tips/stubenreiner-hund-tipps/">So wird Dein Hund endlich stubenrein: Tipps und Tricks!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hund.tips">Hund.Tips</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine der viele Herausforderungen, denen sich neue Hundebesitzer:innen stellen müssen ist es, das neue Haustier stubenrein zu bekommen. Man hört immer von den verschiedensten Methoden und Ticks… aber was funktioniert wirklich?<br />
Unser Team von Hund.Tips möchte Dir heute die wichtigsten Tipps mit auf den Weg geben, damit Dein Haustier so schnell und einfach wie möglich stubenrein wird! Alles wichtige, was Du dazu wissen musst, erfährst Du in diesem Ratgeber.</p>

<h2>Das Wichtigste in Kürze</h2>
<ul>
<li>Zuerst möchten wir Dir etwas Hintergrundwissen zu Welpen vermitteln, damit Du Dein kleines Haustier auch verstehst und nachvollziehen kannst, warum es zuerst so schwer sein kann ihn stubenrein zu bekommen.</li>
<li>Anschließend bekommst Du Methoden von uns, welche Dir helfen diese Herausforderungen zu meistern.</li>
<li>Was ist, wenn Dein ausgewachsener Hund wieder anfängt in der Wohnung zu machen? Kein Problem, das klären wir hier auch!</li>
</ul>
<h2>Wie bekommt man einen Welpen stubenrein</h2>
<p>Wenn man über die Stubenreinheit von Welpen spricht, so gibt es verschiedene Aspekte, die Du bedenken musst. In zwei Unterkategorien möchten wir dieses Thema einteilen:</p>
<ul>
<li><a href="#H">Hintergrund: Das neue Haustier verstehen</a></li>
<li><a href="#M">Methoden, damit Dein Welpe schnell stubenrein wird</a></li>
</ul>
<h3 id="H">Hintergrund: Das neue Haustier verstehen</h3>
<p>Zuerst möchten wir ansprechen, was Du bei einem Welpen bei diesem Thema zu berücksichtigen hast. Hierzu gehört das Grundwissen, damit Du verstehst, in was für einem Zustand sich Dein Welpe bezüglich dieser Thematik befindet: Was muss er noch lernen? Warum fällt es ihm schwer draußen auf Toilette zu gehen? Wie ist die Gefühlslage?</p>
<p>Wir werden das ebenfalls in zwei Kategorien aufteilen:</p>
<ul>
<li><a href="#P1">Die Welpengeburt</a></li>
<li><a href="#P2">Die Adoption und der Umzug ins neue Heim</a></li>
</ul>
<p>Im Folgenden wirst Du also zuerst die Hintergründe seiner Entwicklung und seines Verhaltens kennenlernen.</p>
<h4 id="P1">Die Welpengeburt</h4>
<p>Um zu verstehen, wie und wann man einen Welpen stubenrein bekommen kann, muss man erstmal seine Lage nach der Geburt betrachten: Ein Welpe kommt blind und taub auf die Welt. In seinen ersten Wochen schläft er 90 % seiner Tage durch. Die restliche Zeit futtert er von der Gesäugeleiste seiner Mutter. Er ist total abhängig von der Mutterhündin, denn seine Mutter kümmert sich um ihn rund um die Uhr. Diese kümmert sich auch um die Hygiene: Sie leckt ihre Welpen regelmäßig ab, um sie sauber zu halten. Beim Ablecken nimmt sie nämlich auch Kot und Urin ihrer Welpen mit.</p>
<figure id="attachment_3375" aria-describedby="caption-attachment-3375" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3375 size-full" title="Hundewelpen nach Geburt" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2020/12/puppies-2985944_1280-1.jpg" alt="Hundewelpen nicht stubenrein" width="800" height="532" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2020/12/puppies-2985944_1280-1.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2020/12/puppies-2985944_1280-1-300x200.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2020/12/puppies-2985944_1280-1-768x511.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-3375" class="wp-caption-text">Welpen sind anfangs von ihrer Mutter abhängig. Diese kümmert sich um alles.</figcaption></figure>
<p>Von Natur aus sind alle Hunde nämlich sehr saubere Haustiere. Ausgewachsene Hunde beschmutzen normalerweise niemals ihr Zuhause, weshalb es der Mutter auch wichtig ist, dass das Hundenest nicht beschmutzt wird. Deshalb kümmert sich die Hündin am Anfang so gut um die angemessene Sauberkeit im Hundenest, aber nach einigen Wochen, wenn die Welpen schon laufen können, lässt das immer mehr nach. Dann können diese nämlich selber außerhalb des Hundenestes ihr Geschäft erledigen oder suchen sich zumindest eine kleine Ecke im Hunderest aus. Stubenrein sind sie hier also de facto noch nicht.</p>
<h4 id="P2">Die Adoption und der Umzug ins neue Heim</h4>
<p>Wenn Du den Welpen dann ab seiner 8. Lebenswoche adoptieren kannst, musst Du Dich der Herausforderung stellen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass den Jünglingen mehrere kleine Unfälle passiert, sei es im Wohnzimmer oder in der Küche.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"> <strong>Wusstest Du schon: </strong>Beim Reinigen eines Unglückes solltest Du spezielles Reinigungsmittel benutzen. Nur weil wir es weggewischt haben, heißt das nicht, dass der Geruch weg ist. Hunde besitzen nämlich mehr als 100 Millionen Riechzellen. Beim Menschen sind es nur 5 Millionen!</div></div>
<p>Man muss hierbei die Emotionen der Welpen bedenken: Man wurde geboren mit einer Mutter und Geschwistern bei seiner Seite. Bisher hatte man immer nur diese um sich herum. Aber jetzt wird man adoptiert und der Tapetenwechsel kann einem zu schaffen machen. Kurz gesagt: Er ist nervös. Die noch nicht ganz ausgebildete Blase hilft da ganz und gar nicht. Man sagt nämlich, dass die Blase eines Welpen erst frühstens ab der 12. Lebenswoche total vom Welpen allein kontrolliert werden kann. Man sollte sich aber dennoch darauf einstellen, dass das Ganze bis zur 18. Lebenswochen noch dauern kann.</p>
<p>Von der 8. bis zur 12. Lebenswoche befindet sich ein Welpe in der sogenannten Sozialisationsphase. Hier müssen die wichtigsten Grundlagen für sein restliches Leben gelegt werden. Das bedeutet, dass man einerseits aktiv versuchen sollte, den Jünglingen die Regeln klar zu machen, andererseits auch, dass man sie nicht zu sehr belasten sollte, da sie sehr ängstlich reagieren können. Was Welpen in dieser Phase lernen, bleibt ihnen das ganze Leben lang im Gedächtnis! Deshalb vorsichtig anfangen ihn zu trainieren, sodass er in den nächsten Wochen vollkommen stubenrein sein kann. Wenn man ihn im Prinzip zwingt sein Gericht zu verrichten, so wird er eine schlechte Assoziation dazu aufbauen. Also immer mit <strong>viel Geduld</strong> und <strong>ohne Gewalt</strong>!</p>
<h3 id="M">Methoden, damit Dein Welpe schnell stubenrein wird</h3>
<p>Jetzt, wo Du Informationen zu seiner Entwicklung und seinem Verhalten bekommen hast, möchten wir Dir beibringen, was Du beim Training beachten solltest:</p>
<h4>Viel Geduld und immer respektvoll bleiben</h4>
<p>Wie bereits erwähnt, ist die Blase von Welpen noch nicht stark ausgeprägt, also wird es auf jeden Fall zu einigen Missgeschicken kommen. Das Wichtigste hierbei ist Deine Reaktion: Reagiere bei einem jungen Welpen nie aggressiv oder laut. Besonders im 2. bis 3. Lebensmonat des Welpen, auch Sozialisationsphase genannt, ist der Welpe recht schreckhaft. Die Sozialisationsphase ist ein sehr wichtiger Lebensabschnitt, da hier der Welpe das meiste für sein zukünftiges Leben erlernt. Die Grundlagen für eine gute Erziehung sollen hier gelegt werden. Wenn man ihn hier aber stark verschreckt oder schlecht behandelt, so behält er das für den Rest seines Lebens im Kopf. Dies kann sogar zu einem Trauma führen!<br />
Also: immer Ruhe bewahren, versuchen die Situation des Welpen zu verstehen und es einfach aufwischen. Es ist verständlich, wenn Besitzer:innen frustriert sind über das Verhalten, aber man sollte das auf keinen Fall an den Kleinen auslassen.</p>
<h4>Teppiche wegräumen</h4>
<p>Es gibt auch einige „Lifehacks”, die man in Bezug auf dieses Thema der Welpenerziehung hört. Sowas wie ein Extrateppich, auf welchen der Welpe immer pinkeln kann in der Wohnung, wenn er muss. Das Problem hierbei ist aber, dass man den Welpen an die falsche Situation gewöhnt: Man kann ja nicht dem Haustier beibringen, dass es vollkommen in Ordnung ist auf diesen Teppich zu pinkeln, aber dann frustriert sein, wenn er auch mal auf einen anderen pinkelt.</p>
<figure id="attachment_5937" aria-describedby="caption-attachment-5937" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5937 size-full" title="Welpe auf Teppich" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/welpe-teppich.jpg" alt="Welpe auf Teppich stubenrein bekommen" width="800" height="533" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/welpe-teppich.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/welpe-teppich-300x200.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/welpe-teppich-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-5937" class="wp-caption-text">Neuer Welpe im Haus? Am besten alle Teppiche wegräumen!</figcaption></figure>
<p>Bei manchen Besitzer:innen möge das zwar klappen, aber so ist das nicht immer und im Allgemeinen würde man diese Erziehungstechnik auch nicht grade als effektiv ansehen. Es wäre viel besser, wenn man von Anfang an die Teppiche alle erstmal wegräumt. So ist das Reinigen einer Pfütze nach einem Missgeschick auch viel leichter. Außerdem sollte man beim Gassi gehen darauf achten, dass man nur weiche Flächen, wie auf einer Wiese, dem Welpen zum Pipi machen anbietet. So wissen die Kleinen, dass sie nicht auf harten Oberflächen, wie jetzt grade der Wohnzimmerboden, später mal der Gehweg, machen sollen. Ohne Teppiche im Haus wird es schwer eine weiche Oberfläche zu finden: Dann möchte er unbedingt raus.</p>
<h4>Genug mit dem Welpen herausgehen</h4>
<p>Zudem sollte man alle 2 Stunden mit dem Hund herausgehen. Besonders immer nach dem Fressen, Trinken, Aufwachen (oder nach längerer Ruhepause) und Spielen muss man mal mit dem Hund raus. Das sind die wahrscheinlichsten Zeiten, wo ihm ein Missgeschick unterlaufen könnte. Alternativ kann man sich auch ein <strong>Hundeklo</strong> anschaffen und den Welpen daran gewöhnen. Von Tag zu Tag immer mehr Richtung Haustür oder Garten ziehen. Nach etwa 2 Wochen sollte es dann vor der Haustür stehen und dem Welpen kommt das ganz natürlich vor. Dies wäre ein Lösungsansatz für Familien, die in höheren Stockwerken leben. Ideal wäre es aber trotzdem mit den Kleinen, wie erwähnt, alle 2 Stunden herauszugehen.</p>
<figure id="attachment_5936" aria-describedby="caption-attachment-5936" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5936 size-full" title="Besitzer:innen gehen mit Welpen Gassi" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/welpe-gassi-besitzerinnen.jpg" alt="Training stubenreiner Hund" width="800" height="533" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/welpe-gassi-besitzerinnen.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/welpe-gassi-besitzerinnen-300x200.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/welpe-gassi-besitzerinnen-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-5936" class="wp-caption-text">Man muss mit dem Welpen so oft wie möglich herausgehen. Alle 2, höchstens 3, Stunden!</figcaption></figure>
<h4>Pipi auf Kommando</h4>
<p>Es lohnt sich auch dem Welpen einen bestimmten Befehl oder ein Kennwort beizubringen, bei welchem er machen soll. Beispielsweise „Pipi machen!”, „Mach fein” oder „Geh Töpfchen!” machen sich gut. Es ist jedoch nicht wirklich von großer Bedeutung, welchen Befehl oder welches Kennwort Du benutzt, solange Du es konsequent durchziehst und bei Gelingen den Kleinen auf jeden Fall lobst!</p>
<h4>Loben im Training</h4>
<p>Das eigentliche Potty Training findet beim Gassigang statt: Besuche mit dem Welpen einen Ort mit weichem Untergrund, wie eine grüne Wiese, und sage ihm, dass er hier sein Geschäft machen kann. Probiere es auch mit den vorhin genannten Kennwörtern, um ihm die Situation leichter zu machen. Wenn er letztlich sein Geschäft erledigt hat, so gehört sich das gute Gelingen gelobt! Das bedeutet, dass sich der Jüngling ein Leckerli verdient hat.</p>
<p>Das wiederholst Du dann täglich. Versuche auch, wenn Du an dem Platz bist, wo er Pipi machen soll, nicht aufdringlich zu sein. Bleibe ganz gelassen und lass ihn sein Ding machen. Sonst assoziiert er irgendwann diesen Ort nicht mehr mit dem Stuhlgang, sondern damit, dass Ihr da gemeinsam spielt. Bleibt also fokussiert und spiele nicht an diesem bestimmten Ort die ganze Zeit mit ihm.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"> <strong>Das Wichtigste im Überblick:</strong><br />
1. Viel Geduld haben, wenn es zu Missgeschicken kommt. Nie Welpen gegenüber aggressiv auftreten, das kann sie ein Leben lang verfolgen!</p>
<p>2. Eventuell Teppiche wegräumen und aufpassen, dass Dein Hund draußen nur auf weiche Oberflächen macht. So lernt er, dass harte Oberflächen, wie der Wohnungsboden, nicht geeignet für das Pinkeln sind.</p>
<p>3. Gehe auf jeden Fall alle 2 Stunden mit Deinem Hund raus. Deinen Welpen immer nach dem Fressen, Trinken, Aufwachen (oder nach längerer Ruhepause) und Spielen nach draußen bringen.</p>
<p>4. Such Dir ein bestimmtes Kommando oder Kennwort aus und wende es konsequent beim Pinkeln an. Beispielsweise „Pipi machen!”, „Mach fein” oder „Geh Töpfchen!” machen sich gut.</p>
<p>5. Nach dem Training während dem Gassi gehen solltest Du nie vergessen ihn zu loben! Leckerlis und gute Worte sind erwünscht!</div></div>
<h2>Erwachsene Hunde, die plötzlich wieder eine schwache Blase haben &#8211; was tun?</h2>
<p>Wenn ältere Hunde wieder anfangen in der Wohnung machen, so kann das verschiedene Gründe haben. Das Wichtigste ist aber, dass man das auf jeden Fall beim Tierarzt abchecken lässt.</p>
<p>Sowas könnte nämlich auch ein Anzeichen für eine Krankheit, wie beispielsweise eine Blasenentzündung, sein. Da muss man schnell handeln. Es kann auch sein, dass der ältere Hund durch eine bestimmte Krankheit Blaseninkontinenzprobleme bekommt. Das ist sehr verbreitet und beschreibt einen unkontrollierbaren Kotabsatz. In der Regel bekommt man dafür vom Tierarzt Medikamente verschreiben und der Hund trägt eine Windel.</p>
<p>Was wenn beim Arzt nichts rauskam? Möglicherweise kann es auch im Zusammenhang mit dem neuen Futter stehen, welches er nicht gut verdauen kann und dadurch Verdauungsprobleme hat. Manche Hunde bekommen das nur, wenn sie Fertigfutter bekommen. Stattdessen einfach mal öfter Rohfutter dem Haustier servieren und beobachten, ob sich da was unterscheidet.</p>
<h2>Trivia: Was Du noch über dieses Thema wissen solltest</h2>
<p>Mit einer Triviarunde möchten wir abschließend noch mal wichtige Fragen beantworten, damit Du auch über alles aufgeklärt bist!</p>
<h3>Muss ich mir Sorgen machen, wenn mein 13 Wochen altes Haustier nicht stubenrein ist?</h3>
<p>Eigentlich nicht. <strong>Bei jedem Hund ist es anders</strong>: Die einen verstehen die Regeln mit der 12. Lebenswoche, die anderen brauchen einen längeren Anlauf bis es klappt. Man muss viel Geduld haben und lange den Hund trainieren bis man das Ziel erreicht hat. Das kann echt schon auf die Nerven gehen, das verstehen wir. Aber Sorgen? Die müsst Ihr nicht haben. Frühstens mit der 12. Lebenswoche kann ein Welpe seine Blase kontrollieren. Es ist sehr wahrscheinlich, dass er sich auch einfach etwas Zeit lässt, aber bis zu seiner 18. Lebenswoche alles versteht.</p>
<div class="su-note achtung"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Hinweis!</strong><br />
Hunde sind ganz individuell und manche brauchen halt länger Regeln zu erlernen, als andere. Das ist auch vollkommen in Ordnung so, also sollte man bei unter 18 Lebenswochen in keine Panik verfallen.</div></div>
<p>Wenn Dein Hund aber mit über 18 Lebenswochen noch immer nicht stubenrein wird, so kann das auch gesundheitliche Ursachen haben. Am besten vereinbart man also sicherheitshalber einen Termin beim Tierarzt. Wenn da nichts herauskommt, so kann man sich auch an einen professionellen Hundetrainer wenden. Spätestens dann sollte alles klappen.</p>
<h3>Stimmt es, dass Welpen, die im Frühling oder Sommer geboren sind, schneller stubenrein werden?</h3>
<p>Diese Annahme ist wahr: Welpen, die im Frühling oder Sommer geboren werden, werden auch öfter auf große Wiesen gelassen. Von Geburt an ist ihnen bewusst, dass es einen Innenbereich und einen Außenbereich gibt.</p>
<figure id="attachment_5948" aria-describedby="caption-attachment-5948" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5948 size-full" title="Zwei angeleinte Hunde auf der Wiese " src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/zwei-welpen-gras-sommer.jpg" alt="Zwei Welpen werden stubenrein" width="800" height="532" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/zwei-welpen-gras-sommer.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/zwei-welpen-gras-sommer-300x200.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/02/zwei-welpen-gras-sommer-768x511.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-5948" class="wp-caption-text">Welpen, die zu wärmere Jahreszeiten geboren werden, haben den Vorteil, dass sie öfter herausgelassen werden. Sie verstehen schneller den Unterschied zwischen Zuhause und Natur und können so bewusst anfangen zu lernen, wo man gehen darf und wo nicht.</figcaption></figure>
<p>Im Herbst und Winter hingegen hat man nicht so viele Möglichkeiten draußen rumzurennen. Sie verstehen also nicht sofort, welchen Unterschied diese zwei Kulissen haben und denkt so, dass sie eigentlich überall sich entlassen dürfen.</p>
<p>Man muss aber schon sagen, dass es eigentlich egal ist, ob ein Hund im Frühling oder Winter geboren wird: Am Ende werden alle Welpen trotzdem stubenrein. Bei der Aussage, dass Welpen, die zu wärmere Zeiten geboren werden, schneller stubenrein werden, ist nämlich nur gemeint, dass man so im Schnitt es etwas leichter hat mit der Thematik. Man muss trotzdem beachten, dass jeder Vierbeiner individuell ist und man dem Potty Training so oder so nicht aus dem Weg gehen kann. Sowas gehört einfach mit dazu.</p>
<h3>Woran kann ich erkennen, dass mein Hund mal aufs Töpfchen muss? Wie oft muss er gehen?</h3>
<p>Bei jedem Welpen drückt sich das anders aus, also solltest Du das genau bei Deiner Situation beobachten. Grundsätzlich solltest Du aber Deinen Welpen immer nach dem Fressen, Trinken, Aufwachen (oder nach längerer Ruhepause) und Spielen nach draußen bringen.</p>
<p>Welpen, welche grade mal 2 Monate alt sind, können in der Regel höchstens 2 Stunden ihr Geschäft einhalten. Man kann aber auch damit rechnen, dass nach einer Stunde der Jüngling sehr stark muss und dementsprechend einfach auf den Teppich macht. Man kann deshalb die Frage, wie oft ein Welpe so genau muss, nicht wirklich im Allgemeinen beantworten. Das ist immer ganz individuell. Deshalb: Sicherheitshalber oft genug herausgehen! Alle 2, höchstens 3, Stunden!</p>
<h2>Weiterführende Quellen</h2>
<p><a href="https://hund.tips/hund-adoptieren/">Tipps zur Adoption von Hunden</a></p>
<p><a href="https://hund.tips/hundeleine-test/">Die besten Hundeleihnen fürs Gassi gehen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hund.tips/stubenreiner-hund-tipps/">So wird Dein Hund endlich stubenrein: Tipps und Tricks!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hund.tips">Hund.Tips</a>.</p>
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		<title>Pubertät beim Hund: Das kann sich jetzt verändern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hundekiste.com Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2021 20:17:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch ein Hund kommt in die Pubertät, genau wie es beim Menschen der Fall ist. Dies bedeutet, dass es zu Problemen und Herausforderungen für den Hundebesitzer kommen kann, da der Junghund in dieser Phase seine Grenzen austestet, sich auch rüpelhaft benimmt, indem er nicht mehr hört, aggressiv wird und beißt oder anderweitig auffällig wird. Diese&#8230;&#160;<a href="https://www.hund.tips/pubertaet-hund/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Pubertät beim Hund: Das kann sich jetzt verändern</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch ein Hund kommt in die Pubertät, genau wie es beim Menschen der Fall ist. Dies bedeutet, dass es zu Problemen und Herausforderungen für den Hundebesitzer kommen kann, da der Junghund in dieser Phase seine Grenzen austestet, sich auch rüpelhaft benimmt, indem er nicht mehr hört, aggressiv wird und beißt oder anderweitig auffällig wird. Diese wichtige Lebensphase erfüllt eine biologische Funktion für den Hund und bereitet ihn auf zwei zukünftige Möglichkeiten vor. Entweder bleibt er im Rudel, fügt sich in diese ein oder verlässt sie, um seine eigene Gruppe zu gründen. Demzufolge finden wichtige geistige und körperliche Veränderungen statt, für die der Hund nichts kann, aber der Halter viel Geduld aufbringen muss.</p>
<p>In diesem Ratgeber werden typische Verhaltensweisen eines Hundes in seiner Pubertät aufgeführt und erläutert, wie sie zum Ausdruck kommen können. Des Weiteren findest Du eine Zusammenstellung von Tipps, die Dir dabei helfen, verständnisvoll mit problematischem Verhalten des Hundes umzuspringen.</p>

<h2>Das Wichtigste in Kürze</h2>
<ul>
<li>Entwicklungsphasen beim Hund bestehen aus der vegetativen oder neonatalen Phase, der Übergangsphase, der Sozialisierungsphase, der Pubertätsphase, der Reifephase sowie dem Erwachsenenalter.</li>
<li>Besonderen Augenmerk in diesem Ratgeber legen wir auf die Phase der Pubertät, welche Herausforderungen und Probleme für den Hundebesitzer bedeuten können.</li>
<li>Während dieser finden wichtige Umbauten im Gehirn des Hundes statt und es kommt es in der Regel auch zu Veränderungen im Verhalten.</li>
<li>Dies hat eine biologisch begründete Funktion: Sich in die Gruppe einordnen oder diese verlassen und eine eigene Familie gründen.</li>
<li>Dein Hund kann folglich seine Grenzen austesten, indem er nicht hört, sich rüpelhaft benimmt, zu Aggressionen neigt und beißt u. a.</li>
<li>Unser Ratgeber hilft Dir dabei, Verständnis für das Verhalten des Hundes zu zeigen, die dazugehörigen Tipps helfen außerdem im Umgang.</li>
</ul>
<figure id="attachment_4553" aria-describedby="caption-attachment-4553" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4553 size-full" title="zwei Rottweiler Welpen am Zaun" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/rottweiler-welpen-entwicklung.jpg" alt="Rottweiler Welpen und ihre Entwicklung" width="800" height="533" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/rottweiler-welpen-entwicklung.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/rottweiler-welpen-entwicklung-300x200.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/rottweiler-welpen-entwicklung-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-4553" class="wp-caption-text">Diese Rottweiler Welpen werden bis zur Pubertät und auch danach noch weitere Entwicklungsstufen durchlaufen.</figcaption></figure>
<h2>Entwicklungsphasen beim Hund</h2>
<p>Bevor ein Hund als erwachsen gilt, durchläuft er zunächst mehrere sich voneinander unterscheidenden Entwicklungsphasen. Die Geschwindigkeit und Dauer, mit welcher die Phasen erlebt werden, ist hierbei von individuellen sowie rassetypischen Merkmalen abhängig. Die Entwicklungsphasen lassen sich dabei wie folgt untergliedern.</p>
<h3>Die vegetative oder neonatale Phase: 1. bis 2. Lebenswoche</h3>
<p>Die vegetative oder neonatale Phase vollzieht sich zwischen der 1. bis 2. Lebenswoche des Welpen. In dieser Zeit benötigen sie besonderen Schutz und Fürsorge durch die Mutter, da sie taub und blind auf die Welt kommen, auch der Geruchssinn entwickelt sich noch. Seine Körperwärme kann er außerdem noch nicht selbst regulieren.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">Des Weiteren sorgt die Mutter durch Ablecken ihrer Welpen dazu, dass ihr Kreislauf stimuliert wird. Hierbei wird auch ihr Urin- und der Kotabsatz angeregt, welche die Welpen zunächst noch nicht selbst kontrollieren können.</div></div>
<h3>Die Übergangsphase: 3. Lebenswoche</h3>
<p>Die Übergangsphase findet in der Regel mit dem Öffnen der Augen des Welpen in der 3. Lebenswoche statt. Hierbei öffnen sich außerdem die Gehörgänge. Die Seh- und Hörfähigkeit entwickelt sich zwischen dem 16. bis zum 18. Tag nach Geburt. Dies hängt ebenfalls von der Rasse ab. Der Welpe ist nun außerdem überwiegend in der Lage, seine Körperwärme zu regulieren sowie eigenständig Kot und Urin abzusetzen.</p>
<h3>Die Sozialisierungsphase: 4. bis 12./14. Lebenswoche</h3>
<p>In der Sozialisierungsphase beginnt der Welpe, sich intensiv mit seiner Umwelt auseinanderzusetzen, eignet sich Verhaltensmuster und Präferenzen an, aber lernt auch den Umgang mit Artgenossen und Menschen.</p>
<h3>Die Reifephase</h3>
<p>Die Reifephase besteht zum einen aus der Pubertät sowie aus der Adoleszenz. Es ist die wichtige Phase vor dem Erwachsenenalter, in welcher der Hund die Geschlechtsreife entwickelt und sich vollständig geistig und körperlich entwickelt.</p>
<h4>Die Jugend- und Pubertätsphase: Beginn zwischen 6. und 12. Monat</h4>
<p>Die pubertäre Phase (juvenile Phase) gleicht der Teenagerzeit eines Menschen. Hierbei erreichen Hunde ihrer Geschlechtsreife. Sie testen zudem ihre Grenzen gegenüber ihrem Herrchen aus und benehmen sich häufig rüpelhaft.</p>
<h4>Die Adoleszenz: ab dem ersten oder 2. Lebensjahr</h4>
<p>Nach der Geschlechtsreife pendelt sich der Hormonspiegel von Hunden nach und nach ein. Die Zeit der Adoleszenz beginnt, die auch als ,,zweite Pubertät“ bekannt ist. Je nach Rasse kann sie bis zu zwei oder vier Jahre benötigen und ist von einem starken Wachstum geprägt. In dieser entwickeln sich die sekundären Geschlechtsmerkmale vollständig und auch der Charakter und das Verhalten des Hundes festigen sich zusehends.</p>
<h3>Das Erwachsenenalter: ab etwa 3 Jahren</h3>
<p>Mit dem Abschließen der Adoleszenz ist der Hund erst körperlich und geistig voll entwickelt. Demzufolge konnte sich seine Persönlichkeit und sein typisches Verhalten festigen. Es gilt zu beachten, dass größere Rassen mehr Zeit benötigen, bis sie vollständig erwachsen sind.</p>
<p><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/gHs70fMERmE" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Wichtige Fragen</h2>
<p>Nachdem im vorherigen Abschnitt die einzelnen Entwicklungsabschnitte des Hundes aufgeführt wurden, möchten wir im Folgenden näher auf die Phase der Pubertät eingehen. Hierzu klären wir zunächst verschiedene Fragen und führen anschließend Tipps auf, die Dir im Umgang mit Deinem pubertierenden Hund helfen werden.</p>
<h3>Wann kommt ein Junghund in die Pubertät?</h3>
<p>Die Entwicklungsphasen von Hunden unterscheiden sich je nach Rasse, worunter auch der Beginn und die Dauer seiner Teenagerzeit fällt. Sie beginnt meist zwischen dem sechsten und zwölften Lebensmonat. Es ist jedoch zu beachten, dass kleine Hunderassen ihre Pubertät vornehmlich früher durchleben, als es vergleichsweise bei größeren Rassen der Fall ist.</p>
<p>Ein weiterer Einflussfaktor geht vom Stress und dem Ernährungszustand des Hundes aus, wodurch die Pubertät verzögert oder beschleunigt eintritt. Die Pubertät gehört strenggenommen mit der Adoleszenz zur Reifephase. Diese wichtige Entwicklungsstufe ist der Übergang zur vollständigen geistigen und körperlichen Entwicklung des Hundes.</p>
<h3>Wie lange ist ein Hund in der Pubertät?</h3>
<p id="">Die Pubertät einer kleineren Rasse endet oftmals, wenn der Hund ein Jahr alt ist, wohingegen die Entwicklung bei größeren Rassen langsamer vonstattengeht. Es kann also sein, dass ihre Pubertät erst mit seinem zweiten Lebensjahr abgeschlossen sein wird. Zudem entwickeln sich Hündinnen in der Regel schneller als Rüden, da die Entwicklung des Gehirns bei männlichen Säugetieren mehr Zeit benötigt. Auf die Pubertät folgt die Reifephase und mit Abschluss dieser gilt der Hund als erwachsen.</p>
<h3>Wie verhalten sich Hunde in der Pubertät?</h3>
<p id="hund-flege-phase">Das Verhalten von Hunden in der Pubertät kann sich unterschiedlich äußern und an folgenden Merkmalen und typischen Verhaltensweisen festgemacht werden. Bei der Hündin beginnt sie mit der Läufigkeit und bei Rüden zeigt sie sich eindeutig am Markierverhalten d. h. er hebt häufig das Bein und markiert sein Revier.</p>
<p>Folgende weitere Anführungen zeigen mögliche Probleme und Herausforderungen auf, denen der Besitzer mit der Flegelphase des Hundes konfrontiert werden kann: Aggressivität und Beißen, rüpelhaftes Verhalten und das Austesten von Grenzen, nicht mehr hören, vermehrte Angst u. a.</p>
<h3>Was sollte man beachten bei der Phase der Adoleszenz?</h3>
<p id="hund-adoles-zenz">Die Pubertät gehört zur Reifephase des Hundes, welche mit der Geschlechtsreife endet. Anschließend folgt die Adoleszenz, die Übergangsphase vom Junghund zum erwachsenen Hund. Hierbei wird der Hund unabhängiger, erkundet seine Umwelt, indem er sich weiter vom Halter entfernt, zeigt häufiger Jagd- und Sexualverhalten, vermehrte Angst und Aggressionen können gegenüber bereits bekannter Reize gezeigt werden und auch Gewohnheiten im Spiel können sich ändern.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">Der Abschnitt der Adoleszenz wird häufig auch als zweite Pubertät verstanden.</div></div>
<h3>Welche Tipps helfen im Umgang mit dem Junghund?</h3>
<p>Das wichtigste ist, Verständnis und Geduld für die möglichen nervenaufreibenden Verhaltensweisen des Hundes aufzubringen. Du musst bedenken, dass der Hund sich nicht nur äußerlich verändert, sondern in seinem Innenleben gravierende Umbauten herrschen, wodurch sein Stresslevel erhöht ist. Diese Veränderungen beruhen also auf der Wirkung der Hormone und stellen einen normalen physiologischen Ablauf dar.</p>
<p>Zudem ist es wichtig, dem Verhalten des Hundes mit Konsequenz gegenzusteuern, aber auch Sicherheit, Ordnung und Führung zu bieten, die er in dieser Phase besonders benötigt, um sich gesund entwickeln zu können. Ermögliche Deinem Hund außerdem, in einem sicheren Rahmen seine eigenen Interessen zu verfolgen und selbstständig zu handeln.<br />
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">
<h4>Weitere Tipps für das Zusammenleben, welche an die Entwicklung des Hundes angepasst sind:</h4>
<ul>
<li>Regeln konsequent einfordern/erneut üben.</li>
<li>Grundkommandos (z.B. Sitz) trainieren und festigen.</li>
<li>Schutz bieten, bei potenzieller Gefahr.</li>
<li>Bei Angst, beruhigend auf den Hund einwirken.</li>
<li>Üben der Impulskontrolle und Frustrationstoleranz.</li>
<li>Gemeinsame Unternehmungen ausbauen.</li>
<li>Sichern des Hundes an der langen Leine, um schnell handeln zu können.</li>
</ul>
</div></div>
<h2>Weiterführende Quellen</h2>
<ul>
<li><a href="http://www.tierklinik-melle.de/kastration-wenn-die-hormone-verrueckt-spielen/" target="_blank" rel="noopener">Weiterführende Informationen zum Zeitpunkt der Kastration und seinem Einfluss auf die Entwicklung des Hundes</a></li>
<li><a href="https://wamiz.de/hund/ratgeber/7863/laeufigkeit-bei-huendin-pubertaet-dauer-phasen" target="_blank" rel="noopener">Wissenswertes über die Pubertät, speziell bei Hündinnen</a></li>
<li><a href="https://trainieren-statt-dominieren.de/blog/welpen/adoleszenz-jugendentwicklung-des-hundes" target="_blank" rel="noopener">Wenn Du noch mehr über die Jungentwicklung Deines Hundes erfahren möchtest</a></li>
</ul>
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		<title>Mein Hund zieht an der Leine: Vermeide diese 7 Fehler!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hundekiste.com Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2021 20:05:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[be a tree]]></category>
		<category><![CDATA[gassi gehen]]></category>
		<category><![CDATA[Gassi ghehen]]></category>
		<category><![CDATA[Gassigehen]]></category>
		<category><![CDATA[Halsband]]></category>
		<category><![CDATA[Halti]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[hund lange leine]]></category>
		<category><![CDATA[Hund schleppleine]]></category>
		<category><![CDATA[Hund zieht]]></category>
		<category><![CDATA[Hund zieht an Leine]]></category>
		<category><![CDATA[Hundegeschirr]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeleine]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeleine Spaziergang]]></category>
		<category><![CDATA[Leinen Führigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Leinenführigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Spazieren geheen]]></category>
		<category><![CDATA[Spazierengehen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Spaziergang sollte eigentlich zur Regeneration hilfreich sein, wenn dein Hund aber nicht folgt und nicht auf Deine Kommandos hört und dazu noch an der Leine zieht, bedeutet das nur eins: Stress, Frust und schlechte Stimmung. Wir haben Dir in unserem Ratgeber alles, was Du rund ums Thema Leinenführigkeit wissen musst zusammengeschrieben und helfen Dir mit&#8230;&#160;<a href="https://www.hund.tips/hund-zieht-an-leine/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Mein Hund zieht an der Leine: Vermeide diese 7 Fehler!</span></a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Spaziergang sollte eigentlich zur Regeneration hilfreich sein, wenn dein Hund aber nicht folgt und nicht auf Deine Kommandos hört und dazu noch an der Leine zieht, bedeutet das nur eins: Stress, Frust und schlechte Stimmung. Wir haben Dir in unserem Ratgeber alles, was Du rund ums Thema Leinenführigkeit wissen musst zusammengeschrieben und helfen Dir mit den besten Tipps, Strategien und nötigen Wissen zu einem stressfreien und erholsamen Spaziergang, für beide Enden der Leine.</p>

<h2>Das Wichtigste in Kürze</h2>
<ul>
<li>Das ”an-der-Leine-gehen” ist für Hunde grundsätzlich ein unnatürlicher Vorgang. In der Natur will ein Hund seinen natürlichen Trieben nachgehen, die Leine ist dafür ein Störfaktor.</li>
<li>Es gibt viele banale, aber auch verborgene Fehler, die man macht, wenn man seinem Hund Leinenführigkeit beibringen will.</li>
<li>Am wichtigsten ist, das der Hund lernt, seine Aufmerksam voll und ganz auf sein Herrchen zu legen, sobald er an der Leine läuft.</li>
<li>Es gibt drei effektive Methoden, um die Leinenführigkeit zu erlernen.</li>
</ul>
<h2>Hund zieht an der Leine- die Probleme</h2>
<p>Dass ein Hund an der Leine zieht, kann zwar sehr nervig sein, oftmals liegen die Voraussetzungen dafür aber nicht nur an Deinem Hund, die Wahrheit ist oftmals: Auch Du trägst dazu bei.</p>
<h2>Warum zieht ein Hund an der Leine?</h2>
<p>Es gibt viele Gründe, warum Dein Hund an der Leine ziehen könnte. Das Gehen an der Leine ist für Deinen Hund ein unnatürlicher Vorgang, bei dem er seine Aufmerksamkeit voll und ganz auf Dich richten muss. Grundsätzlich ist ein Spaziergang dafür da, den Hund geistig und  physisch auszulasten. Nicht umsonst heißt es,”ein Hund liest beim Spazierengehen Zeitung”, er riecht die Fährten anderer Hunde, wittert Wildtiere, trifft vielleicht sogar andere Hunde oder Tiere und riecht und sieht ganz viel andere interessante Dinge, die wir Menschen zwar oft nicht sehen können, die bei einem Hund aber einfach dazu gehören.</p>
<p>Wenn Du also spazieren gehst, prasseln ganz viele Sinneswahrnehmungen auf Deinen Vierbeiner ein- welche es natürlich möglichst schnell zu erreichen und erkunden gilt. Die Motivationen Deines Hundes sind unterschiedlich, es kann Interesse, der Sexual- oder der Jagdtrieb sein. Und um diesen natürlichen Trieben nachzugehen, ist für ihn der einfachste Weg, zu den Duftspuren oder Kameraden hinzulaufen, egal ob dein Vierpfoter an der Leine ist oder nicht. Dein Hund übernimmt die Führung, seine Aufmerksamkeit liegt ganz auf seiner Umwelt und überall anders nur nicht auf Dir und der Leine.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Wissenswert:</strong> Die Gehgeschwindigkeit eines Hundes ist grundsätzlich höher als bei einem Menschen. Ein Hund geht also schneller als ein, Mensch, ein weiterer Grund warum das Gehen an der Leine unnatürlich ist.</div></div>
<h2>Darum klappts nicht mit der Leinenführigkeit</h2>
<p>Nachdem wir geklärt hätten, warum ein Hund grundsätzlich an der Leine gehen nicht sonderlich toll findet, gehen wir jetzt den Fehlern auf den Grund, warum es bei Euch beiden nicht so recht klappen könnte.</p>
<h3>Der Hund kennt es nicht anders, die Macht der Gewohnheit</h3>
<p>Falls Du es irgendwann einfach satthaben solltest, das Dein Liebling beim Spazierengehen immer an der Leine zieht und er nun brav an der Leine bei Fuß gehen soll, er dies aber nicht macht, darfst Du Dich nicht wundern: Dein Hund kennt es nicht anders.</p>
<p>Für ihn ist es bereits zur Normalität geworden, dass er bestimmt, wo es lang geht und wo genau er jetzt überall hingehen darf und wo nicht. Er hat auch gelernt, dass das Ziehen an der Leine ein notwendiges Übel ist, um an sein Ziel zu kommen.</p>
<p>Wenn sich Gewohnheiten erst einmal gefestigt haben, vielleicht sogar bereits über Jahre, dann braucht es seine Zeit bis die alte Gewohnheit mit einer neuen ausgetauscht wurde, da sind sich Hunde und Menschen gleich.</p>
<h3>Der Hund führt Dich spazieren, nicht Du den Hund</h3>
<p>Eng verbunden mit dem 1. Fehler ist der 2. Fehler. Der Hund entscheidet, wo er spazieren gehen möchte, also den konkreten Weg und Du schreitest nicht ein. Du lässt also zu, dass Dein Vierpfoter die Orte und Stellen erreicht, die er unbedingt erreichen will, weil es dort besonders interessante Fährten gibt oder vielleicht sogar ein Freund von ihm ist.</p>
<p>Seine Aufmerksamkeit, die eigentlich auf Dir liegen sollte, Du solltest schließlich das Tempo vorgeben, ist überall, nur nicht dort wo sie eigentlich liegen sollte. Denn wenn Dein Hund weiß, dass Du zulässt, dass er die Führung übernimmt, oder sogar meint, dass er die Führung übernehmen soll, ist das Ziehen an der Leine vorprogrammiert.</p>
<h3>Die Leine ist zu kurz</h3>
<p>Ein absoluter banaler aber wichtiger Fehler ist es, wenn die Leine einfach zu kurz ist. Dann kann Dein Hund nicht einmal groß etwas dafür, die Leine spannt zu schnell. Wechsle also zunächst mal auf eine längere Leine, falls Du den Verdacht hast, dass dieser Fehler zutreffen könnte.</p>
<h3>Die Leine wird nur mit Negativem assoziiert</h3>
<p>Wenn die Leine das Symbol für Langeweile, Freizeit beendet oder einfach “Spaßbremse” ist, ist es kein Wunder, dass irgendwann weder Du noch Dein Hund Lust auf das Gehen an der Leine haben. Verknüpfe also die Leine mit positiven Erlebnissen. Leine Deinen Hund an bevor er Futter bekommt, wenn Ihr spielt oder ähnliches.</p>
<p>Dadurch wird die Leine zu etwas positiven, was zwei Vorteile hat. Zum einen ist seine Aufmerksamkeit bei Dir, schließlich könnte es ja Futter oder ein Leckerli geben. Zum anderen ist die Bereitschaft einfach größer sich überhaupt anleinen zulassen, es könnte ja auch etwas Schönes passieren.</p>
<h3>Nicht nur Dein Hund, auch Du ziehst an der Leine</h3>
<p>Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass es irgendetwas nützen würde, dass wenn Dein Vierbeiner an der Leine zieht, es sinnvoll ist, dass auch Du an der Leine ziehst.</p>
<p>Dein Hund kann dies nicht einordnen und versteht nicht wirklich was Du von ihm willst und zieht noch heftiger an der Leine. Im schlimmsten Falle verletzt Du ihm im äußerst empfindlichem Halsbereich, dies könnte fatale Folgen haben.</p>
<h3>Zu viele Kommandos</h3>
<p>“Bei Fuß”, “Leine”, “Fuß”, “geh bei mir”, “look”. Zu viele Kommandos. Dein Hund ist verwirrt, weiß nicht, was er machen soll, und wenn er nicht weiß was genau von ihm verlangt wird, dann macht er halt gar nichts.</p>
<h3>Inkonsequenz</h3>
<p>Der üblichste Fehler, gegen den man auch am schwersten ankommt, ist die Inkonsequenz. Wenn Du mit Deinem Hund das Gehen an der Leine trainierst, es aber noch immer nicht klappt, dann solltest Du Dich fragen, ob Du zu Inkonsequent bist. Das kann schon beim 2 Minütigen Gang zum Bäcker scheitern.</p>
<p>Wenn Du früh am morgen noch keine Diskussion mit Deinem Hund haben willst und er beim Kommandowort nicht auf Dich hört, und Du das auch zulässt, dann kann der hart erarbeite Trainingserfolg ganz schnell wieder weg sein.</p>
<p>Also wichtig ist: Wenn Du Deinem Liebling die Leinenführigkeit antrainieren willst, dann musst Du dafür auch immer konsequent sein. Falls dies ein Problem von Dir ist, beachte besonders unseren Tipp <a href="#Lenke_saemtliche_Aufmerksamkeit_auf_Dich">Erziehung von Freizeit trennen</a>.</p>
<h2>Leinenführigkeit- die besten Tipps</h2>
<p>Was genau ist aber jetzt wichtig zum Erlernen des entspannten Spazierengehens? Wir haben Dir die besten Tipps und Tricks zusammengefasst, so klappt es auch bei Euch!</p>
<figure id="attachment_4138" aria-describedby="caption-attachment-4138" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4138 size-full" title="Huskey zieht wiederwillig an der Leine" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/Husky-zieht.jpg" alt="Das Ziehen an der Leine, oftmals ist es Gewohnheit." width="800" height="533" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/Husky-zieht.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/Husky-zieht-300x200.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/Husky-zieht-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-4138" class="wp-caption-text">Das mit der Leinenführigkeit will noch nicht so recht bei Euch klappen? Wichtig ist Konsequenz und Ausdauer.</figcaption></figure>
<h3>Lenke sämtliche Aufmerksamkeit auf Dich</h3>
<p>Dein Hund muss lernen, dass seine Aufmerksamkeit, sobald Du das Kommando zum bei Fuß gehen gibst, auf Dir und wirklich nur auf Dir liegen muss. Das ist tatsächlich das A und O beim Erlernen der Leinenführigkeit.</p>
<p>Für den Moment kannst Du versuchen mit einem Leckerli, einem Quietsch-Spielzeug oder mit einem Clicker sein Interesse auf Dich zu ziehen, nun liegt es aber an Dir, dass er lernt, seine Aufmerksamkeit auf Dich zu lassen.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Wichtig:</strong> Das “Bei-Fuß-Gehen” erfordert höchste Konzentration von Deinem Hund. Man kann also nicht erwarten, dass ein Hund eine Stunde lang ununterbrochen bei Fuß geht. Plane Pausen ein und signalisiere sie Deinem Vierpfoter deutlich.</div></div>
<h3>Erziehung von Freizeit trennen</h3>
<p>Mit der wichtigste Tipp zum Frust-freien Lernen ist die “Erziehungszeiten” von den “Freizeiten zu trennen”. Am einfachsten geht dies, wenn Du Deinem Hund sowohl ein Geschirr als auch ein Halsband beim Spazierengehen umlegst und ihn beispielsweise nur am Halsband anleinst, wenn Du mit ihm konkret das Gehen an der Leine üben und trainieren möchtest, und zum entspanntem Gehen dann auf das Geschirr wechselst.</p>
<p>Dein Hund merkt den Unterschied, wo er gerade angeleint ist, und so versteht er auch besser warum er in dem einen Moment ziehen darf und im nächsten nicht mehr. So kannst du beispielsweise erst zwei Laternen lang entspannt mit ihm gehen, wo er auch mal schnuppern darf und ziehen, und dann zwei Laternen lang diszipliniert und konsequent die Leinenführigkeit üben.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Wissenswert:</strong> Große Hunde entwickeln mit einem Geschirr noch mehr Zugkraft, bei kleineren Hunden wird das Führung von diesen deutlich erleichtert.</div></div>
<h3>Starte in einer relativ Ablenkungsarmen Gegend</h3>
<p>Um dafür zu sorgen, dass die Aufmerksamkeit auf Dir liegt und das auch bleibt, ist der Beginn in einer Umgebung wichtig, in der noch nicht allzu viele Reize auf ihn einprasseln. Das kann beispielsweise Deine Wohnung oder Dein Garten sein, einfach irgendein Ort, an dem er alle Gerüche und Geräusche bereits kennt.</p>
<h3>Führe ein konkretes Signal ein</h3>
<p>Um zu vermeiden, dass Dein Liebling keine Ahnung hat, wovon Du denn da gerade sprichst, ist es wichtig genau ein Kommando einzuführen, welches Deinem Hund signalisiert, dass er jetzt ohne zu ziehen an der Leine gehen soll und seine Aufmerksamkeit auf Dir legen muss.</p>
<p>Wichtig ist hierfür auch, dass ein Kommando gewählt wird, welches Dein Hund noch nicht kennt und nicht schon mit anderen Verhaltensweisen verknüpft hat.</p>
<h3>Beende jede Gassirunde mit einem Erfolgserlebnis</h3>
<p>Auch wenn das mit der Leinenführigkeit nicht so gut geklappt hat und die Übungen mehr deprimierend waren, ist es enorm wichtig, alle Gassirunden in denen Ihr gemeinsam geübt habt, mit einem Erfolgserlebnis abzuschließen.</p>
<p>Das Üben und das Spazierengehen wird dadurch positiv verknüpft, so hat Dein Liebling auch nach längerer Zeit noch immer Interesse und Lust darauf mit Dir zu üben. Das Erfolgserlebnis kann unterschiedlich sein, ob es noch einmal besonders intensives Spielen, seine lieblings Leckerlis oder ein neues Spielzeug ist, je nach Charakter kannst Du das am besten entscheiden.</p>
<h2>Leinenführigkeit lernen- die besten Methoden</h2>
<p>Nun aber kommen wir zu der Frage, wie genau man einem Hund die Leinenführigkeit beibringt. In diesem Video wird Dir gezeigt, wie Dein Hund an einer lockeren Leine mit nur einer Methode läuft:</p>
<p><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/NKgp4WuG_r8" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Natürlich gibt es noch mehr Methoden, aber hier werden wir Dir die drei unserer Meinung nach besten vorstellen.</p>
<h3>Be a tree- einfach Stehen Bleiben</h3>
<p>Für diese Methode ist die Konsequenz am wichtigsten. Wenn sie richtig und strikt eingesetzt wird, ist sie äußerst wirkungsvoll. Das Prinzip ist ganz einfach. Sobald Dein Hund beginnt an der Leine zu ziehen, bleibst Du wie versteinert stehen und schaust weg. Erst wenn er zurückkommt und die Leine nicht mehr spannt, gehst Du weiter.</p>
<p>Es kann sein, dass es ein paar Minuten dauert bzw. dass Du 30 oder 40 Mal in einem Spaziergang stehen bleiben musst, aber die Ausdauer macht sich definitiv bezahlt. Ein weiterer wichtiger Schritt ist, dass Du Deinen Hund für jedes auch unabsichtlich positive Verhalten lobst oder ihm ein Leckerli gibst bzw. mit dem Clicker arbeitest.</p>
<p>Er wird merken, dass er etwas gut macht und wird das Verhalten wiederholen, er will ja schließlich mehr Lob und Leckerlis.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Interessant:</strong> Ideal gestaltet sich das Training mit Clicker zum Trainieren der Leinenführigkeit, es geht aber natürlich auch ohne.</div></div>
<h3>Richtungswechsel</h3>
<p>Ähnlich funktioniert auch diese Methode. Hier bleibst Du jedoch nicht stehen, sondern Du machst eine 180 Grad Drehung und gehst dann in die entgegengesetzte Richtung weiter. Dein Hund muss sich sofort umorientieren und wird merken, dass er Dir mehr Aufmerksamkeit schenken musst, Du könntest ja wieder ganz spontan einen Sinneswandel haben.</p>
<p>Denke an die Belohnung, sobald er auch nur ansatzweise so macht wie Du es Dir von ihm wünscht, so weiß er, dass es ein gutes Verhalten ist und wird es positiv verknüpfen. Auch hier muss man Konsequent bleiben, aber die Hartnäckigkeit wird belohnt.</p>
<h3>Slalom</h3>
<p>Wenn die oberen Methoden schon recht gut bei Euch funktionieren, könnt Ihr Euch langsam an dieser Methode versuchen. Ihr könnt sie mit oder ohne Leine versuchen, vor allem am Anfang empfehlen wir sie jedoch mit Leine. Hier geht es darum, dass Dein Hund Dir auf Schritt und Tritt folgt, egal wohin Du gehst.</p>
<p>Du beginnst also mit ein paar Schritten gerade aus, biegst dann plötzlich ab und wiederholst dies. Am Anfang reichen ein paar Meter vollkommen aus, Dein Hund muss sich erst daran Gewöhnen. Um ihm genau zu zeigen, was Du gerade eigentlich von ihm verlangst, kannst Du auch ein Leckerli oder ein Spielzeug in die Hand nehmen und so halten, dass er eng neben Dir herläuft.</p>
<p>Wichtig ist hier natürlich auch, genau wie bei allen anderen Methoden die Bestätigung und das Lob, sobald er etwas richtig macht, auch wenn er dies unabsichtlich macht.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Wichtig:</strong> Falls auch diese Tipps und Methoden zwecklos sind, gehe zu einem Hundetrainer oder in eine Hundeschule. Es handelt sich dort um Profis und für noch mehr Sicherheit kannst Du Deinen Tierarzt nach guten Hundetrainern und Schulen in Deiner Umgebung um Rat bitten.</div></div>
<h2> No Gos- was Du auf keinem Fall versuchen solltest</h2>
<p>Es gibt einige veraltete  Methoden, welche früher gang und gäbe waren, nach heutigen Erkenntnissen aber unbedingt unterlassen werden sollten.</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Methoden</th>
<th>Folgen</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Stachel- und Würgehalsbänder</td>
<td>Können schwere, irreperable physische und psychische Schäden bei Hunden verursachen.</td>
</tr>
<tr>
<td>Halsbänder, die einen hohen Ton oder Wasser absondern, Elektroschocker</td>
<td>Wahre Folterinstrumente für Hunde, führen zu nachweislichen irreparablen psychischen Schäden beim Hund</td>
</tr>
<tr>
<td>Haltis (ohne Anweisung und als Laie)</td>
<td>Können wirksam sein, wenn sie von einem ausgebildeten Person verwendet werden. Bei unsachgemäßer Verwendung können unteranderrem verstörrend auf Hunde wirken, ein Auslöser für Panikattacken sein, zu Haltungsschäden und Verspannungen der Muskulatur führen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mein Hund hört nicht auf Rückruf: Vermeide diese Fehler!</title>
		<link>https://www.hund.tips/hund-hoert-nicht-auf-rueckruf/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=hund-hoert-nicht-auf-rueckruf</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hundekiste.com Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2021 19:53:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[gassi gehen]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeerziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeleine Spaziergang]]></category>
		<category><![CDATA[Hundetraining]]></category>
		<category><![CDATA[Rückruf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einer der größten Erziehungserfolge besteht in dem Zurückrufen des Hundes. Der Nicht-Gehorsam des Vierbeiners kann hierbei schnell zu einer peinlichen, aber auch gefährlichen Situation führen. Wenn auch bei Dir alle Bemühungsversuche Deinen Hund zu Dir zu rufen erfolglos dahin geleiten, lernst Du in diesem Ratgeber, welche Übungen beim Rückruf des Hundes zum Erfolg führen und welche&#8230;&#160;<a href="https://www.hund.tips/hund-hoert-nicht-auf-rueckruf/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Mein Hund hört nicht auf Rückruf: Vermeide diese Fehler!</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Einer der größten Erziehungserfolge besteht in dem Zurückrufen des Hundes. Der Nicht-Gehorsam des Vierbeiners kann hierbei schnell zu einer peinlichen, aber auch gefährlichen Situation führen. Wenn auch bei Dir alle Bemühungsversuche Deinen Hund zu Dir zu rufen erfolglos dahin geleiten, lernst Du in diesem Ratgeber, welche Übungen beim Rückruf des Hundes zum Erfolg führen und welche Fehler Du vermeiden solltest.</p>

<h2>Das Wichtigste in Kürze</h2>
<ul>
<li>Das Zurückrufen des Hundes in freier Wildbahn gilt als eine der wichtigsten und zugleich schwierigsten Trainingsziele.</li>
<li>Grundlegend für vielversprechende Erfolge sind eine korrekte Mensch-Hund-Beziehung, in der der Mensch die Entscheidungsmacht besitzt.</li>
<li>Wichtig für einen guten Rückruf ist ein eindeutiges Kommando, eine freundliche Körperhaltung und Stimme sowie die richtige Belohnung.</li>
<li>Die meisten Hundebesitzer unterlaufen einer Vielzahl an Fehlern beim Rückruf. Zu den häufigsten Fehler beim Rückruftraining zählen falsche Kommandos, mehrfache Wiederholungsrufe und fehlende Konsequenz.</li>
<li>Im Training ist die Belohnung besonders ausschlaggebend. Hier zählt nicht nur die Belohnung an sich, sondern zugleich auch die Höhe der Belohnung und die Spannungsrate. Daher sollten sie diesen Punkt im Besonderen beachten.</li>
</ul>
<h2>Hintergründe: Was Du über den Hunderückruf wissen solltest</h2>
<p>Ein gut erzogener Hund ist wie eine kleine Trophäe und wird unter Hundehaltern immer sehr angesehen. Denn die Schwierigkeit einer konsequenten Erziehung ist jedem Hundebesitzer bekannt. Dabei stellt der Rückruf beim Spaziergang Hundehalter vor das größte Problem. Die Verzweiflung ist hier besonders groß. Dabei ist gerade dieses Kommando der Schlüssel zum Erfolg.<br />
Einem stets rückrufbarem Hund  kann man so viele Freiheiten lassen wie möglich, da der sichere Abruf, jegliche Gefahren ausbremsen würde. Dazu zählt Wild im Wald, als auch andere Spaziergänger mit Hund. Sitzt das Rückrufkommando fest, kannst Du den Hund zu Dir rufen, bevor er auf die Jagd geht.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><b>Merke Dir:</b> Die Erfolgsquote des Rückrufes liegt niemals bei 100 %. Es wird immer Situationen geben, in denen der Hund nicht sofort kommt. Ein nahezu perfektes Rückrufkommando geht mit einer Erfolgsquote ab 95 % einher.</div></div>
<p><b></b>Bei dem sicheren Rückruf geht es vor allem darum, dass sich Dein Hund auch unter jeglichen Ablenkungen, zuverlässig auf Dich zu bewegt, wenn Du ihn rufst. Das heißt Reize wie Futter, Wild, Spielkameraden, etc. müssen ihm beim Rückruf kaltlassen. Hört Dein Hund nur sicher, wenn er keinen anderen Reizen ausgesetzt ist, solltest Du Dein Rückruftraining noch einmal ausbauen.</p>
<h3>Die Ursachen</h3>
<p>Wenn Du Dich fragst, warum Dein Hund nicht hört, wenn Du ihn zurückrufst, solltest Du auch die Gründe für sein Fehlverhalten erkennen. In den meisten Fällen wird Dein Hund Dich ignorieren, weil er das Auskundschaften seiner Umgebung oder das Jagen von Wildtier für interessanter und wichtiger hält. Er beschließt also erst die eine “Aufgabe” zu beenden, bevor er sich daran macht Dein Kommando zu erfüllen.</p>
<figure id="attachment_4849" aria-describedby="caption-attachment-4849" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4849 size-full" title="Person mit Hunden beim Spaziergang im Wald " src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/hund-ungehorsam-erziehung.jpg" alt="Hunde hören nicht auf Rückruf" width="800" height="531" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/hund-ungehorsam-erziehung.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/hund-ungehorsam-erziehung-300x199.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/hund-ungehorsam-erziehung-768x510.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-4849" class="wp-caption-text">Ungehorsam beim Hund liegt in der Regel immer einer falschen Erziehung zugrunde. Widersprüchliche Signale und eine schlechte Kommunikation führt dazu, dass der Hunde die Befehle seines Halters nicht versteht und in Zuge dessen ignoriert.</figcaption></figure>
<p>Grundlegend solltest Du an dieser Stelle auch noch einmal an Deiner Mensch-Hund-Beziehung arbeiten. Schenkst Du Deinem Vierbeiner im Alltag zu viel Freiheit und machst immer das, was er gerade möchte, vermittelst Du ihm den Eindruck, dass er die Entscheidungsmacht besitzt. So hat er schnell das Gefühl, dass er sich aussuchen kann, ob er nun gerade Lust hat zu kommen, wenn Du ihn rufst, oder eben nicht.</p>
<p>Einige Hunde haben auch nie gelernt, was ein Rückruf bedeutet. Bei Anderen wiederum wurde das Training beendet ohne richtigen Trainingserfolg. Aber auch im Nachhinein lohnt es sich Deinem Hund den Rückruf anzueignen.<br />
Nachfolgend möchten wir Dir für Dein Hundetraining einige Schritte vorstellen, wie Du den Rückruf üben kannst und welche Fehler Du unbedingt vermeiden solltest.</p>
<h2>Den Hund zurückrufen: Wie es richtig geht</h2>
<p>Damit Du beim Üben mit Deinem Hund schneller ans Ziel gelangst, folgen nun hilfreiche Lösungsschritte, die den Lernprozess des Rückrufes bei Deinem Hund unterstützen. Dabei kannst Du auf diese Hilfsmittel und Tricks zurückgreifen:</p>
<h3>Eindeutiges Signalwort</h3>
<p>Besonders wichtig ist, dass Du Deinem Hund ein eindeutiges Signalwort gibst. Beschränke Dich hierbei, auf ein einziges Wort wie z.B. “Hier” oder “Komm”. Alternativ kannst Du Dich auch auf einen bestimmten Pfeifton einigen. Verwende den Befehl nur für das Rückrufkommando und nicht zu anderen Zwecken, sonst fällt es Deinem Hund schwer, das Signal richtig einzuordnen.</p>
<p>Wiederhole die Übung des Zurückrufens nun dauerhaft bis der Abruf nahezu perfektioniert ist. Du kannst auch damit beginnen, auf dem eigenen Grundstück zu üben, bevor Du Deinen Hund in die freie Wildbahn entlässt.</p>
<h4>Nach dem Rückruf</h4>
<p>Wichtig beim Rückrufkommando ist ebenso, dass Dein Hund nach dem Abruf und seiner Belohnung nicht einfach wieder davonläuft, sondern Du entscheidest, wann er wieder losziehen darf. Gib ihm auch hierfür ein klares Kommando wie “Lauf” oder “Frei”. Verzichtest Du auf ein Befehl dieser Art, wird der Rückruf Dir nicht viel bringen, wenn Dein Hund kurz danach ohnehin wieder loszieht.</p>
<h3>Üben mit Leine</h3>
<p>Zu Beginn des Rückruftrainings kann es oft helfen den Rückruf mit Leine zu üben. Dazu solltest Du im besten Falle eine Schleppleine verwenden, die in der Regel 10 bis 20 Meter lang ist. Eine zu kurz angebundene Leine ist ungeeignet, da Dein Hund dann nie weiter als ein paar Schritte von Dir entfernt wäre. Die Schleppleine soll ihm ein ähnliches Freiheitsgefühl vermitteln wie der Freigang.</p>
<p>Beim Spaziergang solltest Du Deinen Hund nun zuerst auf ca. 5 Meter Entfernung laufen lassen. Dazu kannst Du auf Wunsch auch eine kürzere Leine verwenden. Kurz bevor die Leine endet, rufst Du Deinen Hund zurück. Kommt er sofort, belohne ihn lautstark und freudig. Hier kannst Du auch gerne mit Leckerli und Spielzeug arbeiten.</p>
<figure id="attachment_4845" aria-describedby="caption-attachment-4845" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4845 size-full" title="Frau mit Hund im Wald" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/hund-rueckruftraining-tipps.jpg" alt="gehorsamer Hund " width="800" height="533" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/hund-rueckruftraining-tipps.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/hund-rueckruftraining-tipps-300x200.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/hund-rueckruftraining-tipps-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-4845" class="wp-caption-text">Zu Beginn des Rückruftrainings solltest Du mit einer langen Leine üben. Mit der Zeit kannst Du die Distanzen ausweiten. Später lässt Du die Leine an Deinem Hund dran, aber los, sodass er frei läuft.</figcaption></figure>
<p>Dein Hund kommt nicht? Dann versuche ihn mit Klatschen und hohen Tönen dazu aufzumuntern. Im Notfall kannst Du auch einen kurzen Leinenzug geben oder Dich entgegengesetzt von ihm wegbewegen, um ihm ein Signal zu senden. Du solltest auf keinen Fall das Rückrufkommando wiederholen, denn Dein Hund soll ja direkt beim ersten Befehl hören. Vermeide es auch ihn über die Leine an Dich heranzuziehen. Wenn Dein Hund dann auf Dich zuläuft, gib ihm auch hier eine dicke Belohnung. Funktioniert das Rückruftraining auf kurzer Distanz einwandfrei, kannst Du nun die Distanz schrittweise auf bis zu 20 Meter ausweiten. Dein Hund wird so auch automatisch mehr Ablenkungen haben. Zudem kannst Du nun die Höhe der Belohnung etwas verringern. Aber verzichte niemals ganz auf eine Belohnung.</p>
<p>Zuletzt übst Du das Rückrufkommando natürlich ohne Leine, hier kannst Du die Distanz auch noch einmal erweitern.<br />
Laut Empfehlung solltest Du die Leine hierzu nach und nach in kleinen Stücken abschneiden, damit Dein Vierbeiner durch das plötzlich fehlende Gewicht am Hals und Rücken nicht alles Gelernte über Board schmeißt. Im besten Fall legst Du Deinem Hund bei Verwendung einer Schleppleine immer ein Brustgeschirr an. Dies ist wesentlich angenehmer für Deinen Hund bei dem höheren Gewicht einer längeren Leine.</p>
<h3>Situationen ausnutzen</h3>
<p>Viele Hundetrainer empfehlen zu Beginn des Rückruftrainings, insbesondere bei Welpen, alle möglichen Situationen für sich zu nutzen, indem sich Dein Hund bereits von ganz alleine auf Dich zubewegt. Das heißt Du wartest bis Dein Hund auf Dich zuläuft, lockst ihn dann gerne mit freudigen Gesten und Tönen weiter an und erst wenn er kurz vor Dir steht, gibst Du das Rückrufkommando. So wird Dein Hund auf Dauer das Kommando mit Deiner Nähe verbinden. Vergiss nicht, Deinen Hund mit Spielzeug oder Leckereien zu belohnen, wenn er bei Dir angekommen ist.</p>
<p>Natürlich kann es vorkommen, dass Dein Hund dermaßen abgelenkt ist, dass er gar nicht mehr daran denkt zu Dir zurückzukehren. Versuche dann mit Klatschen und hohen Tönen seine Aufmerksamkeit zu erregen und bewege Dich von ihm weg. Sobald er Dir nachläuft, kannst Du langsamer werden. Wenn er dann wieder kurz vor Dir ist, bleib stehe und sprich unbedingt das Rückrufkommando aus.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><b>Tipp:</b> Es hilft auch, wenn Du Dich in die Hocke begibst, sobald Dein Hund auf Dich zuläuft. So bist Du auf seiner Höhe und er wird sich nicht eingeschüchtert fühlen.</div></div>
<h3>Die Belohnung nicht vergessen</h3>
<p>Natürlich solltest Du Deinen Hund immer, wenn er sich nach dem Rückruf auf Dich zubewegt eine umfangreiche Belohnung dafür geben. So wird Dein Hund sein Verhalten stets mit etwas Positivem verbinden. Nimm hierzu ausreichend Leckerlis und auch Spielzeug mit. Die Belohnung kannst Du im Laufe des Lernprozesses von Tag zu Tag etwas reduzieren, aber Du solltest niemals auf sie verzichten. Es zählt für Deinen Hund zusätzlich als Belohnung, wenn Du ihn mit offenen Armen empfängst und Dich besonders freust. Dein Hund hat es nämlich meist zum Ziel seinem Herrchen oder Frauchen zu gefallen. So ist Deine Freude auch seine Freude.</p>
<h2>Der Rückruf beim Hund: Die 5 größten Fehler</h2>
<p>Beim Rückruftraining unterlaufen immer wieder eine Vielzahl an Fehlern. Jeder Hundebesitzer wird zugeben müssen, dass ihm mindestens einer der folgenden Fehler bereits untergekommen ist. Um künftig besser mit der Situation umzugehen und keine falschen Signale an Deinen Hund zu senden, haben wir Dir hier noch einmal die 5 größten Fehler, die Du unbedingt vermeiden solltest zusammengefasst und Tipps geliefert, wie Du sie umgehst.</p>
<ol>
<li>Kein eindeutiger Befehl</li>
<li>Zu viele Wiederholungen</li>
<li>Falsche Betonung</li>
<li>Fehlende Konsequenz</li>
<li>Fehlende und falsche Belohnung</li>
</ol>
<h3>1. Kein eindeutiger Befehl</h3>
<p>Viele Hundehalter machen den Fehler, dass sie nicht mit klaren Kommandos arbeiten, sondern dem Hund eine Vielzahl von Befehlen an den Kopf werfen. Wie bereits oben erwähnt, solltest Du Dich während des Rückrufes auf nur ein einziges Kommando beschränken. Viele verschiedene Befehle verwirren Deinen Hund und er wird nicht mehr wissen, was gemeint ist, da er das Signal nicht zuordnen kann.</p>
<h3>2. Zu viele Wiederholungen</h3>
<p>Anschließend an die fehlende Eindeutigkeit in Deinem Befehl liegt ein weiterer Fehler beim Hunderückruf darin, dass Besitzer den Hund nicht nur einmal zurückrufen, sondern mehrfach. Gerade dann, wenn Dein Hund nicht hört, neigen die meisten Hundebesitzer dazu, das Kommando oder gleich mehrere Kommandos hinterherzurufen.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><b>Achte darauf:</b> Selbst wenn Dein Hund nicht zurückkommt, vermeide es den Rückruf zu wiederholen und versuche dann mit anderen Mitteln seine Aufmerksamkeit zu erregen.</div></div>
<p>Dies ist ein fataler Fehler, da Du Deinem Hund so signalisierst, dass der Rückruf nicht so wichtig ist. Dein Hund wird das Interesse am Zurückkommen verlieren und sich denken, dass Du ihn ja ohnehin die ganze Zeit rufst und er zu späterem Zeitpunkt zu Dir kommen kann. Um dieses Fehlverhalten zu reduzieren, versuche den Rückruf erst zu üben mit den Tipps und Tricks, die wir Dir in unserem Ratgeber zu dem Thema vorstellen.</p>
<h3>3. Falsche Betonung</h3>
<p>Stell Dir vor, Du hast gerade etwas super Spannendes entdeckt und wirst dann von einer genervten Stimme gerufen. Da hättest Du auch keine Lust zu kommen. Genauso geht es auch Deinem Hund, der gerade eine Schnüffel Spur aufgenommen hat und dann von Deiner genervten Stimme gerufen wird. Wenn Du jetzt noch zusätzlich den Fehler machst Dein Kommando zu wiederholen, wird Deine Stimme umso genervter klingen. Hunde sind sehr sensibel und reagieren auf den Klang Deiner Stimme. Eine gelangweilte und genervte Betonung wird Deinen Hund also nur abschrecken.</p>
<p>Versuche ihn stattdessen freudig und gut gelaunt zu Dir zu rufen. Dann wird Dein Hund vermuten, dass ihn bei Dir etwas Tolles erwartet. Zusätzlich zu dem Klang Deiner Stimme spielt auch Deine Körperhaltung eine große Rolle und kann Deinen Hund ebenso abschrecken. Stehst Du steif da oder beugst Dich über Deinen Hund, wirkt dies einschüchternd und signalisiert dem Hund eine “Geh Weg” Haltung. Passt Deine Stimme und Deine Haltung nicht zusammen, verwirrt dies Deinen Hund umso mehr.<br />
Versuche stattdessen in die Hocke zu gehen oder leicht nach hinten gebeugt zu stehen.</p>
<h3>4. Fehlende Konsequenz</h3>
<p>Du übst den Rückruf nun schon wochenlang und trotzdem ändert sich nichts, Deine Geduld ist langsam am Ende und Du gibst auf. Das ist der größte Fehler, den Du machen kannst, weil Dein Hund denken wird, dass sein Verhalten in Ordnung sei. Konsequenz ist hier das A und O. Rein Sporadisches Abrufen wäre kein Training, sondern nur ein Ausprobieren nach Lust und Laune. Weiter zählt zur fehlenden Konsequenz auch, dass Du Deinem Hund entgegen oder nachläufst, wenn er nicht auf Dich hört. Dein Hund wird sich keine Mühe machen, Dich ernst zu nehmen und eher denken, Du spielst Fangen mit ihm.</p>
<p>Insgesamt zählt natürlich nur die tägliche Wiederholung. Bist Du an dem einen Tag konsequent und am nächsten lässt Du Deinem Hund alles durchgehen, wirst Du wohl kaum tolle Erfolge erzielen. Daher gilt: Dranbleiben und niemals Aufgeben!<br />
Unsere Autorin Jana Eck hat bei ihrem eigenen Hund ebenso alle Fehler gemacht, die nur möglich waren. Aber mit dem richtigen Know-how und jahrelangem Training, hat auch sie es geschafft den Rückruf bei ihrem Hund Bobbi zu verankern.</p>
<h3>5. Fehlende oder falsche Belohnung</h3>
<p>Zuletzt hatten wir ja bereits erwähnt, dass die Belohnung eine ausschlaggebende Rolle beim Rückruf spielt. Weder Mensch, noch Hund haben Lust eine Aufgabe zu erfüllen, wenn keinerlei Belohnung darauf folgt.</p>
<h4>Die Belohnung ist unpassend</h4>
<p>Oft passiert es, dass die Belohnung nicht hoch genug ist oder zu wenige positive Signale sendet. Also achte darauf, dass Du Deinen Vierbeiner freudig empfängst, gerne kannst Du dabei auch tänzeln, um Freude zu verkörpern. Hab zudem immer ein Leckerbissen parat. Hier ist es auch wichtig, andere höherwertige Belohnungen zu geben, als wie Dein Hund sonst erhält. Ein kleines Leckerli, welches er auch sonst immer bekommt, ist oft nicht lohnenswert.</p>
<p>Nimm stattdessen ein Stück Wurst oder Kauknochen. Hier gilt, die “Super-Belohnung” für den erfolgreichen Rückruf sollte danach gerichtet sein, was Deinem Hund am besten gefällt. Das kann auch ein Spielzeug sein. So gestaltest Du die Belohnung spannend genug, um Deinen Hund zum Rückruf zu motivieren.</p>
<h4>Die Belohnung fehlt</h4>
<p>Leider passiert es immer wieder, dass Herrchen und Frauchen, gerade bei Ungehorsam, dermaßen genervt sind von ihrem vierbeinigen Freund, dass sie mit ihm schimpfen, wenn er dann endlich zu ihnen kommt. Nur leider wird Dein Hund dieses Schimpfen dann damit verbinden, dass er zu Dir gekommen ist und es demnächst noch länger hinauszögern.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><b>Demnach gilt</b>: Egal wie lange Du auf Deinen Hund nach dem Rückruf warten musst, bestrafe ihn niemals, wenn er zu Dir kommt.</div></div>
<p>Ein weiterer Fehler bei der Belohnung liegt darin, dass eine Vielzahl von Hundebesitzern ihren Hund direkt anleinen, sobald er zurückgekommen ist, aus Angst, dass er wieder wegläuft. Das Anleinen stellt natürlich mehr eine Bestrafung dar als alles Andere. Versuche also, wenn möglich, Deinem Hund nach dem Rückruf auch noch Spiel &amp; Spaß zu erlauben, indem er darauf noch freilaufen darf. Nach einigen Wiederholungen kannst Du Dir beim letzten Rückruf mit der Belohnung ausgiebig Zeit lassen und Deinen Hund dann im Anschluss zum Weitergehen anleinen.</p>
<p>Neben den von uns aufgeführten Fehlern, zeigt Dir das obige Video noch einmal zusammenfassend, worauf Du beim Rückruftraining mit Deinem Hund definitiv achten solltest.</p>
<h2>Das Hundetraining sinnvoll ausbauen</h2>
<p>Natürlich sollte Dein Hund neben dem sicheren Rückruf auch weitere Kommandos kennen und Folge leisten. Zu den wichtigsten Kommandos zählen weiterhin “Sitz”, “Platz”, “Aus”, “Fuß” und “Stopp”. Jeden dieser Befehle kannst Du auch wunderbar beim Spaziergang einbinden. Beispielsweise kannst Du Deinen Hund zurückrufen und ihn dann zum Kommando “Sitz” und/oder “Platz” auffordern, bevor Du ihn wieder laufen lässt. Übst Du mit Deinem Hund Apportieren, kannst Du hier auch den Befehl “Aus” miteinbringen.</p>
<figure id="attachment_4846" aria-describedby="caption-attachment-4846" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4846 size-full" title="Hund läuft neben Frauchen her" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/hunde-spaziergang-kommandos.jpg" alt="gehorsamer Hund hoert auf Frauchen " width="800" height="533" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/hunde-spaziergang-kommandos.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/hunde-spaziergang-kommandos-300x200.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/hunde-spaziergang-kommandos-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-4846" class="wp-caption-text">Der Spaziergang ist eine Kombination aus Lernen und Spielen. Eine halbe Stunde kognitives Training fordert Deinen Hund mehr hinaus als zwei Stunden ödes Herumlaufen. Binde also immer ein paar Kommandos und Signale in den Spaziergang ein.</figcaption></figure>
<p>Ebenso lässt sich das Fuß gehen optimal üben nach dem Abruf, wenn Du an anderen Spaziergängern oder einer viel befahrenen Straße vorbeiläufst. Das Kommando “Stopp” ist eine Alternative zum Abruf, wenn Dein Hund nicht weitergehen soll und an Ort und Stelle auf Dich warten sollst bis Du auf seiner Höhe bist.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><b>Denk daran:</b> Natürlich ist ständige Wiederholung enorm wichtig für einen lohnenswerten Trainingserfolg, aber der Ausgang soll Deinem Hund auch Freude bereiten und nicht eine reine Abfolge von Kommandos sein.</div></div>
<p>Bevor Du viele Kommandos auf einmal übst und in Abfolge miteinander verknüpfst, ist es wichtig, dass Dein Hund die Kommandos vorerst alleine geübt und verinnerlicht hat. Du möchtest ihn ja nicht gleich überfordern, indem Du zu viel verlangst.</p>
<h2>Was Du noch über den Spaziergang mit dem Hund wissen solltest</h2>
<p>Der tägliche Spaziergang ist das Highlight für den Hund. Empfohlen wird ein Ausgang zwischen zwei bis dreimal am Tag. Vor allem große Hunde benötigen mehr und längeren Auslauf. Nutzt Du die Zeit beim Spazieren Gehen richtig, so wird es Dir und Deinem Hund eine Menge Freude bereiten. Neben dem Beherrschen von einigen Grundkommandos wie der Rückruf, Fuß, Sitz &amp; Platz spielt auch die Gestaltung des Spazierganges eine große Rolle. Natürlich ist das Befolgen von Kommandos für einen stressfreien und angenehmen Spaziergang grundlegend, aber es geht weit darüber hinaus.</p>
<h3>Tipps für einen tollen Spaziergang</h3>
<p>Um den Spaziergang spannend und angenehm zu gestalten, kannst Du der unten stehenden Aufzählung noch einige hilfreiche Tipps entnehmen.</p>
<ul>
<li>Zuallererst ist es wichtig, dass Du den Zeitpunkt des Spaziergangs bestimmst. Verlangt Dein Hund aufdringlich danach, solltest Du ein wenig warten, bis er sich beruhigt hat. Denn es sollte immer so sein, dass Du entscheidest und nicht Dein Hund.</li>
<li>Abwechslung ist von Bedeutung. Laufe nicht immer die gleiche Route, sondern probiere neue Wege aus. Dein Hund freut sich, wenn er neues Gebiet erkunden kann.</li>
<li>Es bereitet Hund und Herrchen bzw. Frauchen Freude sich in Form von Spielen miteinander zu beschäftigen. Hierzu kannst Du mit Dummys apportieren oder auch zergen. Zu Spielen zählt auch das Verstecken und Auffinden von Gegenständen oder Leckerlis, Parcours beschreiten und Fährtensuche.</li>
<li>Genügend Freilauf bietet Deinem Hund genug Raum, um sich richtig auszupowern. Leine ihn also in passender Umgebung ab. Voraussetzung hierfür ist selbstverständlich der sichere Rückruf.</li>
<li>Soziale Kontakte sind für unsere Vierbeiner ebenso wichtig wie für den Menschen. Achte also darauf, dass Dein Hund mit anderen Hundekameraden spielen kann, aber auch ausreichend Kontakt zu anderen Menschen pflegt.</li>
<li>Bei längeren Spaziergängen lohnt es sich mal eine Pause einzulegen. Hier kann der Hund sich entspannen und die Zweisamkeit stärkt die Bindung zwischen Tier und Halter.</li>
<li>Auf ausgiebiges Füttern solltest Du unmittelbar vor und nach dem Spaziergang verzichten.</li>
<li>Zusammenspiel aus Arbeit und Vergnügen macht einen guten Spaziergang aus. Je mehr Spaß Du verkörperst, desto mehr wird es auch Deinem Vierbeiner gefallen.</li>
</ul>
<p>Sofern Du noch keinen Hund hast und nun über die Anschaffung eines Hundes nachdenkst, informiere Dich sehr gerne <b>hier über die beliebtesten Hunderassen der Welt</b>.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Um schlussendlich das Gelernte noch einmal zu resümieren, möchten wir zunächst die Wichtigkeit des täglichen Spaziergangs und des Abrufs hervorheben. Funktioniert der Rückruf des Hundes einwandfrei, bedeutet dies einen entspannten und spaßigen Auslauf für Hund und Besitzer. Trainiere den Rückruf des Hundes täglich und nutze dafür gerne die oben beschriebenen Tipps. Vermeide Fehler wie das Durcheinander Mischen von Kommandos. Wiederhole das Rückrufsignal nur einmal und gib Deinem Hund immer und in jedem Fall die richtige Belohnung. Dann gelingt Dir ein Rückruf nach ausreichend Training sicher schnell.<br />
Zuletzt bleibt natürlich fortwährend die Motivation und Disziplin zu bewahren und nicht aufzugeben.</p>
<h2>Weiterführende Links und Recherchequellen</h2>
<p><a href="https://www.martinruetter.com/angebot/wissenswertes/expertenbeitraege/dogs-expertenbeitrag/der-perfekte-rueckruf/" target="_blank" rel="noopener">Erfahre mehr über den Rückruf von Martin Rütter</a></p>
<p><a href="https://www.focus.de/wissen/experten/katharina_schlegl-kofler/hilfe-mein-hund-hoert-nicht-das-muessen-sie-beachten-um-ihren-geliebten-vierbeiner-zu-erziehen_id_4715068.html" target="_blank" rel="noopener">Erfahre mehr über die korrekte Hundeerziehung</a></p>
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		<title>Hund Bleib beibringen: Kommando zuverlässig aufbauen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hundekiste.com Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2021 19:48:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Angst Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Belohnung]]></category>
		<category><![CDATA[Bleib]]></category>
		<category><![CDATA[Desensibilisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Gehorsam]]></category>
		<category><![CDATA[Grundkommando]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Hundetraining]]></category>
		<category><![CDATA[Kommando]]></category>
		<category><![CDATA[Platz]]></category>
		<category><![CDATA[Sitz]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Verknüpfungslernen]]></category>
		<category><![CDATA[Verstärkung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Kommando “Bleib” sorgt dafür, dass Dein Hund stehen bleibt und nicht weiterläuft, was in vielen Situationen sehr nützlich sein kann. Wir stellen Dir in diesem Ratgeber in 4 einfachen Schritten vor wie Dein Hund das Kommando “Bleib” perfektioniert und beantworten alle wichtigen Fragen, die damit im Zusammenhang stehen. Das Wichtigste in Kürze Das Kommando “Bleib”&#8230;&#160;<a href="https://www.hund.tips/hund-bleib-beibringen/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Hund Bleib beibringen: Kommando zuverlässig aufbauen</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Kommando “Bleib” sorgt dafür, dass Dein Hund stehen bleibt und nicht weiterläuft, was in vielen Situationen sehr nützlich sein kann. Wir stellen Dir in diesem Ratgeber in 4 einfachen Schritten vor wie Dein Hund das Kommando “Bleib” perfektioniert und beantworten alle wichtigen Fragen, die damit im Zusammenhang stehen.</p>
<p id="a">
<h2>Das Wichtigste in Kürze</h2>
<ul>
<li>Das Kommando “Bleib” sagt dem Hund, dass er in seiner Position (meist Sitzposition) bleiben soll und kann in vielen Situationen nützlich sein. Beispielsweise, wenn Dein Hund kurz vor einem Laden warten soll.</li>
<li>Mit dem Kommando “Bleib” sollte man erst anfangen, wenn die Grundkommandos “Sitz” und “Platz” bereits funktionieren.</li>
<li>Es bedarf einiger Trainingseinheiten bis der Hund ein Kommando wirklich erlernt hat und es sich gefestigt hat. Du solltest Geduld haben und nicht aufgeben, wenn es nicht auf Anhieb funktioniert.</li>
</ul>
<h2>Hintergründe: Was Du über das Kommando &#8222;Bleib&#8220; wissen solltest</h2>
<p>Bevor wir das Kommando in vier einfachen Schritten erklären, beantworten wir erst einmal einige Fragen zum Thema “Bleib”.</p>
<h3>Wofür ist das Kommando “Bleib” gut?</h3>
<p>Das Kommando “Bleib” signalisiert dem Hund, dass er stehenbleiben soll und nicht weitergehen soll. Das ist zum Beispiel von Vorteil, wenn Du die Haustür öffnest und der Hund sofort herauslaufen möchte, weil auf der Straße ein anderer Hund ist oder auch, wenn Dein Hund beim morgendlichen Bäckerbesuch zuverlässig für einige Minuten draußen warten soll.</p>
<figure id="attachment_5322" aria-describedby="caption-attachment-5322" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5322 size-full" title="Hund mit Herrchen vor einem Kaffe" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/kommando-bleib-training.jpg" alt="Hund gehorcht Grundkommando " width="800" height="533" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/kommando-bleib-training.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/kommando-bleib-training-300x200.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/kommando-bleib-training-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-5322" class="wp-caption-text">Hast Du manchmal auch das Problem, dass Du kurz in einen Laden willst, aber Dein Hund nicht mit rein darf? Dabei hilft das &#8222;Bleib&#8220; Kommando. Wenn es erst einmal gelernt wurde, kannst auch Du Dir, wie der Mann auf dem Bild entspannt den nächsten Kaffee im Laden holen!</figcaption></figure>
<h3>Ab wann sollte ich dem Hund das Kommando “Bleib” beibringen?</h3>
<p>Bevor man mit dem Training des Kommandos “Bleib” anfängt, sollte sichergestellt werden, dass der Hund die Kommandos “Sitz” und “Platz” sicher beherrscht. Falls das “Platz” Kommando noch nicht funktioniert, kannst Du die Übung auch vorerst nur mit dem “Sitz” Kommando trainieren. Das Kommando “Platz” ist schwieriger zu trainieren, denn “Platz” bedeutet für den Hund eine Art von Unterwerfung. Das ist vor allem bei dominanten Hunden am Anfang schwieriger.<br />
Wenn Dich dieses Thema mehr interessiert haben wir hier ein kleines Video der DogUniversity zum Thema Unterordnung beim Hundetraining für Dich:</p>
<p><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/orvB7opse7M" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<div class="su-note achtung"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Hinweis:</strong> Einen bestimmten Zeitpunkt, um mit der Hundeerziehung anzufangen, gibt es nicht. Selbst wenn Du einen sehr jungen Welpen hast, kannst Du anfangen mit ihm zu trainieren. Du solltest nur darauf achten, Deinen Hund nicht zu überfordern.</div></div>
<h3>Was sollte ich beim Training vom Kommando “Bleib” beachten?</h3>
<p>Es gibt Fehler, die sehr häufig vorkommen, wenn das Kommando “Bleib” mit dem Hund trainiert wird. Diese Fehler sollten am besten bereits am Anfang des Trainings vermieden werden, damit das Kommando später sicher ausgeführt wird. Hier sind einige Dinge für Dich zusammengefasst, die Du vermeiden solltest:</p>
<ul>
<li>Drehe Deinem Hund beim Training zunächst nicht den Rücken zu, denn vor allem Welpen neigen dazu, ihrem Herrchen sofort zu folgen, wenn es weggeht. Zusätzlich kannst Du schneller eingreifen, wenn Du beobachtest, dass Dein Hund wieder aus dem “Bleib” aufsteht.</li>
<li>Halte die Belohnung also die Leckerlis nicht offen in der Hand. Dein Hund wird Dir folgen wollen. Halte die Belohnung besser hinter Deinem Rücken und forme mit der anderen Hand ein Handzeichen.</li>
<li>Sprich Deinen Hund während der Übung nicht mit Namen an. Er hat seinen Namen vermutlich damit verknüpft zu Dir zu kommen.</li>
</ul>
<h2>Kommando “Bleib” in 4 Schritten beibringen</h2>
<p>Das Training des Kommandos ist nicht schwierig. Halte Dich beim Training einfach an die vier Schritte, die wir Dir nun vorstellen.</p>
<p><strong>Schritt 1</strong></p>
<p>Für den Beginn des Trainings sollte Dein Hund vorzugsweise in der Sitzposition sein. Voraussetzung ist also, dass der Hund bereits auf das Signal “Sitz” hört. Sage nun das Signalwort “Bleib&#8220; und symbolisiere zudem mit der Hand ein Haltesignal. Als Nächstes solltest Du Dich ein paar Schritte von Deinem Hund entfernen. Schaue dabei, ob er gehorcht. Wenn er gehorcht, gebe ihm zur Belohnung ein Leckerli und sage “Fein”. Bei den nächsten Versuchen solltest Du immer ein paar Schritte mehr rückwärts gehen und dabei darauf achten, ob Dein Hund sitzen bleibt.</p>
<p>Falls der Hund sich aus der Sitzposition entfernt, obwohl das nicht gewünscht war und Du nichts gesagt hast, bringe Deinen Hund mit einem klaren “Nein” wieder in die Sitzposition. Dieser erste Schritt muss so lange wiederholt werden, bis der Hund das Kommando ohne Probleme ausführt. Verlängere nach und nach die Zeit, bis Du Deinen Hund aus dem Kommando entlässt. Um zu signalisieren, dass Du ihn aus dem “Bleib” Kommando entlässt, kannst Du beispielsweise “Okay” sagen.</p>
<p><strong>Schritt 2</strong></p>
<p>Ab diesem Schritt geht es darum, das Kommando zu festigen. Dein Hund sollte das Signal bereits verstanden haben und auch dann sitzen bleiben, wenn Du Dich etwas weiter entfernst. Zur Festigung des Kommandos kannst Du Deinen Hund nun ein wenig verwirren. Das erreichst Du, indem Du während des Trainings beispielsweise vor ihm herumhüpfst oder an einem Ort übst, wo fremde Kinder spielen. Das Ziel ist es, dass sich Dein Hund davon nicht verwirren lässt und das Kommando weiterhin richtig ausübt.</p>
<p><strong>Schritt 3</strong></p>
<p>Für den nächsten Schritt begebe Dich mit Deinem Hund auf eine große Wiese und gebe ihm das Kommando “Bleib”. Verstecke Dich dann hinter etwas, beispielsweise hinter einem Baum. Wenn Dein Hund liegen bleibt, ist das Kommando gefestigt.</p>
<p><strong>Schritt 4</strong></p>
<p>Zuletzt ist es von Vorteil die umgekehrte Kommandokette zu üben. Das heißt, Dein Hund sollte es nicht nur beherrschen &#8222;Sitz&#8220; und dann &#8222;Bleib&#8220; auszuführen, sondern auch &#8222;Bleib&#8220; und danach &#8222;Sitz&#8220;.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Tipp</strong>: Übe mit Deinem Hund nicht länger als 10 Minuten am Stück.</div></div>
<h2>Was Du sonst noch über Kommandos wissen solltest</h2>
<p>Zuletzt möchten wir Dir noch ein paar allgemeinere Informationen über Kommandos für den Hund geben. Diese werden Dir sicherlich bei der weiteren Hundeerziehung helfen.</p>
<h3>Welche Kommandos sollte mein Hund noch können?</h3>
<p>Ein Hund sollte auch noch andere Grundkommandos beherrschen. Dazu gehören:</p>
<ul>
<li>Bleib!</li>
<li>Nein!</li>
<li>Aus!</li>
<li>Hier!</li>
<li>Bei Fuß!</li>
<li>Bei Mir!</li>
</ul>
<p>Mehr zu diesen Kommandos kannst Du <a href="https://herz-fuer-tiere.de/haustiere/hunde/hunde-erziehung/die-8-wichtigsten-grund-kommandos-fuer-den-hund" target="_blank" rel="noopener">hier</a> lesen.</p>
<h3>Versteht ein Hund Kommandos?</h3>
<p>Ein Hund versteht in jedem Fall Kommandos. Hunde sind anders als viele denken auf unsere Sichtzeichen und unsere Körpersprache fixiert. Deshalb ist es einfacher sie darauf zu trainieren, anstatt auf Hörsignale. Ein Hund sollte nach ausgiebigem Training aber auch auf Hörzeichen reagieren.</p>
<h3>Wie lernt ein Hund?</h3>
<p>Hunde lernen durch Verknüpfungslernen und durch Verstärkung. Was das heißt erläutern wir nun.</p>
<p><strong>Verknüpfungslernen</strong></p>
<p>Beim Verknüpfungslernen, werden zwei Reize miteinander verknüpft. Voraussetzung dafür ist, dass die Reize in direktem Zusammenhang zueinander stehen. Es kann sich dabei sowohl um angenehme, als auch unangenehme Empfindungen handeln. Damit eine Verknüpfung entsteht, bedarf es meist mehrerer Wiederholungen der Reize. Das Auftreten mehrerer Reize im selben Moment führt dazu, dass der Hund nur auf einen Reiz Acht gibt und die anderen Reize ignoriert oder, dass er die Kombination der Reize als Voraussetzung für ein darauffolgendes Ereignis wahrnimmt. Für das Training mit dem Hund ist das eine wichtige Erkenntnis, um eine Kombination von Sicht- und Hörzeichen herzustellen.</p>
<p><strong>Lernen durch Verstärkung</strong></p>
<p>Hunde lernen durch Erfolg und Misserfolg, wobei Erfolg zum gewünschten Verhalten führt und Misserfolg eben nicht.<br />
Um Dir eine Vorstellung davon zu geben, illustrieren wir das Ganze an einem Beispiel: Wenn ein Hund zur Begrüßung Leute anspringt, kann das Lernen durch Verstärkung genutzt werden. Dafür sollte man ruhiges Verhalten bei einer Begrüßung durch ein Leckerli und Aufmerksamkeit belohnen. Im Gegenteil, wenn der Hund andere anspringt, ist es wichtig, sich abzuwenden. Das wäre dann ein Misserfolg für den Hund.</p>
<h3>Welches Sichtzeichen gebe ich meinem Hund für welches Kommando?</h3>
<p>In dieser Tabelle sind einige wichtige Kommandos und mögliche Sichtzeichen zusammengefasst.</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Hörzeichen</th>
<th>Sichtzeichen</th>
<th>Effekt</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Sitz</td>
<td>Rechten Zeigefinger erheben</td>
<td>Hund setzt sich</td>
</tr>
<tr>
<td>Platz</td>
<td>Flache Hand nach unten halten</td>
<td>Hund legt sich</td>
</tr>
<tr>
<td>Steh</td>
<td>Flache Hand, Finger Richtung Boden</td>
<td>Hund stellt sich</td>
</tr>
<tr>
<td>Gib Pfote</td>
<td>Flache Hand hinhalten</td>
<td>Hund hält Dir seine Pfote hin</td>
</tr>
<tr>
<td>Hopp</td>
<td>Mit der rechten Hand einen Bogen um das Objekt formen</td>
<td>Hund springt</td>
</tr>
<tr>
<td>Lauf/Okay</td>
<td>Hand weg vom Körper</td>
<td>Hund läuft los; anderes Kommando wird aufgelöst</td>
</tr>
<tr>
<td>Dreh dich</td>
<td>Mit dem Zeigefinger kreisen</td>
<td>Hund dreht sich</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>(Quelle: https://www.paradisi.de/tiere/hunde/hoer-sichtzeichen/)</em></p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Beachte:</strong> Die aufgeführten Sichtzeichen sind nur Vorschläge, Du kannst natürlich auch Dein eigenes System entwickeln.</div></div>
<figure id="attachment_5321" aria-describedby="caption-attachment-5321" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5321 size-full" title="Hund gibt Pfote" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/Kommandos-hund.jpg" alt="Hund hört auf Kommando " width="800" height="550" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/Kommandos-hund.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/Kommandos-hund-300x206.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/Kommandos-hund-768x528.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-5321" class="wp-caption-text">Hunde verstehen unsere Hörzeichen und Sichtzeichen. Wusstest Du schon, dass Hunde neue Wörter wie Kleinkinder lernen?</figcaption></figure>
<h3>Was kann ich tun, um ein Verhalten beim Hund zu mindern?</h3>
<p>Beim Training mit dem Hund ist es nicht nur wichtig, bestimmte Verhaltensweisen aufzubauen, so wie in unserem Fall das “Bleib” Kommando, sondern auch unerwünschtes Verhalten abzugewöhnen. Doch wie gewöhnt man Hunden ein Verhalten ab? Wir geben Dir im Folgenden eine kleine Anleitung:</p>
<p>Wenn ein Hund ein unerwünschtes Verhalten zeigt, muss ein anderes Verhalten verstärkt werden, welches er nicht parallel zu dem unerwünschten Verhalten zeigen kann. Wenn Dein Hund beispielsweise dazu neigt immer den Besuch anzuspringen, kann man ihm beibringen das “Sitz” Kommando auszuführen, sobald der Besuch kommt. Eine andere Möglichkeit ist die Desensibilisierung. Dafür ist wichtig zu erwähnen, dass viele Verhaltensweisen des Hundes emotionale Reaktionen auf Reize sind. In diesem Fall sollte die emotionale Reaktion (zum Beispiel Angst) angegangen werden und nicht das Verhalten. Dafür muss die emotionale Reaktion langsam reduziert werden, indem der Reiz, welcher beispielsweise Angst auslöst, erst einmal in sehr abgeschwächter Form gezeigt wird. Schritt für Schritt wird der Auslöser verstärkt und der Effekt ist, dass der Hund sich gewöhnt.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Tipp:</strong> Das Belohnen des Hundes ist kein Teil von der Desensibilisierung.</div></div>
<h2>Fazit</h2>
<p>Hunde lernen Kommandos nicht auf Anhieb, deshalb ist Geduld gefragt und es liegt an Dir das Kommando Stück für Stück zu festigen. Wir hoffen, dass dieser Beitrag Dir gefallen hat und er Dir das weitere Training mit Deinem Hund ein wenig erleichtert. Viel Spaß!</p>
<h2>Weiterführende Links</h2>
<p>Falls Du noch ein wenig weiterlesen möchtest, haben wir hier ein paar interessante Artikel für Dich:</p>
<p><a href="https://herz-fuer-tiere.de/haustiere/hunde/hunde-erziehung/die-8-wichtigsten-grund-kommandos-fuer-den-hund" target="_blank" rel="noopener">Die 8 wichtigsten Grund-Kommandos</a><br />
<a href="https://www.fressnapf.de/magazin/hund/welpen/welpen-kommandos-beibringen/" target="_blank" rel="noopener">Welpen Kommandos beibringen</a><br />
<a href="https://www.diehundezeitung.com/aeltere-hunde-lernen-langsamer-aber-denken-logischer/" target="_blank" rel="noopener">Der Einfluss des Alters von Hunden auf das Lernen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hund.tips/hund-bleib-beibringen/">Hund Bleib beibringen: Kommando zuverlässig aufbauen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hund.tips">Hund.Tips</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Baby und Hund: Diese Regeln sind jetzt wichtig</title>
		<link>https://www.hund.tips/baby-und-hund-regeln/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=baby-und-hund-regeln</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hundekiste.com Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2021 10:45:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hundetraining]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hund.tips/?p=5053</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Veränderungen, die ein Baby im Leben seiner Eltern bewirkt, haben auch Einfluss auf den Hund, wenn es sich um einen Vierbeinerhaushalt handelt. Alte und neue Regeln mit dem Hund einzuüben, gehören hierbei zu den wichtigen Vorbereitungen, die Du noch vor der Ankunft des Säuglings treffen kannst. Schließlich wird der Hund mit dem Einzug des&#8230;&#160;<a href="https://www.hund.tips/baby-und-hund-regeln/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Baby und Hund: Diese Regeln sind jetzt wichtig</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hund.tips/baby-und-hund-regeln/">Baby und Hund: Diese Regeln sind jetzt wichtig</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hund.tips">Hund.Tips</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Veränderungen, die ein Baby im Leben seiner Eltern bewirkt, haben auch Einfluss auf den Hund, wenn es sich um einen Vierbeinerhaushalt handelt. Alte und neue Regeln mit dem Hund einzuüben, gehören hierbei zu den wichtigen Vorbereitungen, die Du noch vor der Ankunft des Säuglings treffen kannst.<br />
Schließlich wird der Hund mit dem Einzug des Neugeborenen nicht nur mit neuen Gerüchen und Geräuschen konfrontiert, sondern er muss auch lernen, weniger Aufmerksamkeit einzufordern und auch, dass das Schlafzimmer des Neugeborenen tabu für ihn ist. All diese Faktoren können gebündelt den unvorbereiteten Hund in Stress versetzen und einem harmonischen Miteinander im Wege stehen. Damit möglichen Problemen jedoch vorgebeugt werden kann, stellen wir Dir in der Folge hilfreiche Tipps zusammen.</p>

<h2>Das Wichtigste in Kürze</h2>
<ul>
<li>Damit der neue Alltag mit Säugling und Hund harmonisch ablaufen kann, gilt es Vorbereitungen vor der Ankunft des Babys zu treffen.</li>
<li>Diese Vorbereitungen umfassen Maßnahmen und Trainingseinheiten für den Hund, sodass sich dieser schnell an den Neuankömmling gewöhnen kann.</li>
<li>Es gilt den Hund langsam an neue Regeln, Geräusche, Gerüche und Tagesabläufe zu gewöhnen, die im Zusammenhang mit dem Säugling stehen.</li>
<li>Mit dem Zubehör für das Baby sollte der Hund auch schon vertraut gemacht werden. Hierzu gehört auch das Gassigehen mit einem Kinderwagen.</li>
<li>Weiterhin ist es wichtig, dem Hund Grenzen zu setzen: Der Schlafort des Babys ist somit tabu für ihn.</li>
<li>Achte weiterhin auf den Schutz des Säuglings, indem Du auf Hygiene und die Gesundheitsvorsorge des Hundes Wert legst.</li>
<li>Es kann jedoch auch sein, dass die Gewöhnung schwierig verläuft oder gar abgebrochen werden muss.</li>
</ul>
<figure id="attachment_5083" aria-describedby="caption-attachment-5083" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5083 size-full" title="Baby und Hund liegen im Gras" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/baby-und-hund-neugierig.jpg" alt="Baby und Hund sind neugierig" width="800" height="533" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/baby-und-hund-neugierig.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/baby-und-hund-neugierig-300x200.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/baby-und-hund-neugierig-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-5083" class="wp-caption-text">Ein harmonischer Haushalt mit Baby und Hund kann für die ganze Familie bereichernd sein.</figcaption></figure>
<h2>Ein Baby im Hundehaushalt?</h2>
<p>Wenn Du Deine Familie mit einem Baby vergrößern möchtest und einen Hund hast, so stellst Du Dir sicher die Frage, inwiefern solch ein Zusammenleben möglich ist. Hierbei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, wie der Hund den Säugling wahrnimmt und mit ihm verträglich ist: die bisher gemachten Erfahrungen des Hundes mit Babys, seine Genetik und das Verhältnis zu seinem Herrchen.</p>
<p>Daraus ergeben sich Wahrnehmung, Emotionen und Verhaltensweisen gegenüber dem Neuankömmling, welche unterschiedliche Reaktionen hervorrufen können: von Freude bis Abwehrverhalten zu Depressionen. Grundsätzlich ist jedoch zu sagen, dass sich ein Miteinander von Hund und Kind gut gestalten lässt. Schließlich lieben Hunde Kinder, da diese meist offen und neugierig sind. Kinder lieben wiederum häufig Hunde, da sie treue Begleiter und Freunde werden können. Dies sind gute Voraussetzungen, um Hund und Baby langsam und unter Aufsicht aneinander zu gewöhnen.</p>
<h2>Vorbereitungen</h2>
<p>Mit der Ankunft eines Babys wird es zu großen Veränderungen für das Leben der Eltern kommen und bei einem Hundehaushalt somit auch für den Hund. Hierbei helfen unsere zusammengestellten Tipps, sodass der Hund schon frühzeitig, noch bevor der Säugling da ist, an den bevorstehenden Wandel gewöhnt werden kann. Dadurch kannst Du aktiv bösen Überraschungen vorbeugen, damit auf einem stabilen Fundament ein harmonisches Zusammenleben mit Deinem Baby und Hund erwachsen kann.</p>
<h3>Alte und neue Regeln trainieren</h3>
<p id="alte-und-neue-regeln">Bevor Du Dich intensiv der Fürsorge und Erziehung Deines Babys widmen kannst, wenn es da ist, ist es von immenser Bedeutung, dass die Kommunikation zwischen dem Halter und Hund klar ist. Nutze die Zeit der Vorbereitung des Hundes an das Baby, um Kommunikationsdefizite aufzudecken und bei Bedarf Regeln und Grundkommandos wie Sitz und Halt gezielt zu trainieren. Darüber hinaus wird es notwendig sein, neue Regeln aufzustellen und veränderte Tagesabläufe einzuüben, die mit der Neuankunft des Säuglings in Zusammenhang stehen.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Tipp: </strong>Wenn Du die Möglichkeit hast, so erkundige Dich bei Eltern mit einem Hund, welche Vorbereitungen sie trafen und welche Erfahrungen sie mit ihrem Baby und Hund im Zusammenleben machten<br />
</div></div>
<h3>Gewöhnung an neue Geräuschkulisse</h3>
<p id="geräusch-kulisse">Zur langsamen Gewöhnung des Hundes an das Neugeborene gehört auch die sich bald verändernde Geräuschkulisse mit Babygeschrei und Babygebrabbel. Nutze hierzu einen Tonträger, auf welchem solche Laute aufgezeichnet sind. Spiele diesen mehrmals am Tag zunächst leise und in einem Zeitraum von 2 bis 3 Wochen schrittweise lauter ab, sodass der Hund allmählich die neuen Geräusche kennenlernt. Achte weiterhin darauf, dass er die Geräusche positiv verknüpft, indem Du selbst positiv und entspannt auf das Weinen reagierst und Dich dem Hund mit Streicheleinheiten, Leckerlis, seinem Futter und einer Spielrunde zuwendest.<br />
Beim nächsten Schritt geht es darum, dass der Hund lernt, sich in Situationen zurückzunehmen, in welchem das Baby Aufmerksamkeit und Fürsorge benötigt. Spiele hierzu wieder den Tonträger ab und stelle solch ein Szenario selber nach, indem Du Dir beispielsweise eine Puppe oder ein Kissen um den Bauch bindest und Dich um jenes kümmerst. Wenn Dein Hund nun Deine Aufmerksamkeit fordern möchte, so weise ihn auf seinen Platz. Erst wenn Du mit der Pflege des „Babys“ fertig bist, kannst Du Dich Deinem Hund zuwenden.</p>
<div class="su-note achtung"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">Auch hier gilt es, die positive Verknüpfung weiterhin zu stärken, indem der Hund Leckerlis und Streicheleinheiten erhält. Dadurch lernt er, sich zurücknehmen zu müssen, wenn der Säugling Deine Aufmerksamkeit braucht.</div></div>
<h3>Vorstellung neuer Gegenstände</h3>
<p id="vorstell-neue-gegenst">Nutze weiterhin die Zeit der Vorbereitung, um Deinen Hund an neue Gegenstände für das Baby vorzustellen. Dazu gehört Spielzeug, die Tragetasche, das Babybett oder der Krabbelteppich. Dabei gewöhnt sich der Hund nicht nur an die Objekte, Du kannst diese auch in das Training miteinbeziehen. Dadurch kannst Du beispielsweise dem Hund beibringen, dass er nicht in die Tragetasche schnuppern und auch Abstand vom Krabbelteppich nehmen soll. Lege zudem besonderen Augenmerk auf den Kinderwagen, mit welchem Du nun schon das Gassi gehen mit Hund üben kannst.<br />
Achte darauf, die Gassizeiten zeitlich auch mal weiter nach vorne oder nach hinten zu legen. Zwar mag es zunächst vielleicht befremdlich sein, mit einem leeren Kinderwagen spazieren zu gehen. Nichtsdestotrotz lernt der Hund spätestens jetzt richtig an der Leine zu gehen, sich an das neue Tempo zu gewöhnen und sich hierbei auch an flexiblere Tagesabläufe einzustellen. Dadurch steht einem späteren, harmonischen Spaziergang mit Kinderwagen und Baby nichts im Wege.</p>
<h3>Grenzen setzen</h3>
<p id="grenz-setz">Weiterhin ist es wichtig, dem Hund beizubringen, dass er den Schlafbereich des Neuankömmlings nicht betreten darf. Trainiere also dem Hund an, dass er diesen Ort als Tabuzone begreift oder alternativ nur mit Dir in das Zimmer darf. Jedoch sind eindeutige Verbote besser für ihn zu verstehen</p>
<p>Richte ihm außerdem einen Platz ein wie ein großes flauschiges Kissen, falls er solch einen noch nicht hat. Wenn ihm zukünftiger Trubel mit dem Baby zu viel sein sollte, kann dieser für ihn außerdem als Rückzugsmöglichkeit dienen. Dieser Platz wird auch für das Kind tabu sein müssen.</p>
<p><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/P4ggr5B6iBg" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Der Nachwuchs ist da. Worauf gilt es nun zu achten?</h2>
<p>Nach diversen Vorbereitungen, die vor der Ankunft des Nachwuchses getroffen wurden, gilt es nun den Hund zunächst an den<a href="#duft-neuge-borenen"> Duft des Neugeborenen</a> zu gewöhnen, im späteren Alltag Regeln konsequent beizubehalten und bei Bedarf zu üben, ihn dabei <a href="#baby-nie-allein">nie alleine mit dem Baby </a>zu lassen, die Gesundheitsvorsorge des Hundes und damit auch das <a href="#hyg-iene">Thema Hygiene</a> im Blick zu behalten, aber auch sich ausreichend Zeit für den Vierbeiner zu nehmen, sodass sich dieser nicht vernachlässigt fühlt.</p>
<h3>Den Hund an den neuen Duft gewöhnen</h3>
<p id="duft-neuge-borenen">Bevor der Säugling in sein zu Hause gebracht wird, kannst Du den Hund mit seinem Duft an den Neuankömmling gewöhnen. Klassischerweise ist dies mit einer vollen Windel des Babys möglich. Es reicht aber auch ein Strampelanzug, behaftet mit dem Duft des Säuglings, an welchem der Hund schnuppern darf.</p>
<h3>Baby nie mit Hund alleine lassen</h3>
<p id="baby-nie-allein">Es ist wichtig, dass Du den Hund nie alleine mit dem Säugling lässt. Schließlich ist er in den ersten Monaten hilflos und wäre dem Hund gänzlich ausgeliefert. Bei dieser Regel solltest Du unberücksichtigt lassen, wie lieb und gutmütig Dein Hund auch sein mag. Schließlich könnte es sein, dass der Hund das Baby als unerzogen wahrnimmt und ihn in der Folge mit Beißen erziehen möchte. Suggeriere Deinem Hund also, dass die Fürsorge und Pflege des Babys Aufgabe der Herrchen ist und er hierfür nicht mitverantwortlich ist.</p>
<h3>Hygiene</h3>
<p>Zum Schutze Deines Neugeborenen sind die Themen Gesundheitsvorsorge des Hundes und Hygiene im Allgemeinen von besonderer Bedeutung. Demzufolge sollte der Hund regelmäßige Wurmkuren erhalten, entlaust werden und auch Impfungen sollten aufgefrischt werden, sodass der Säugling nicht mit Parasiten befallen werden kann. Achte weiterhin darauf, dass Du nach dem Streicheln des Hundes und bevor Du Dein Baby berührst, die Hände wäschst.</p>
<figure id="attachment_5088" aria-describedby="caption-attachment-5088" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5088 size-full" title="Baby und Hund sitzen am Fenster" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/baby-und-hund.jpg" alt="Baby und Hund " width="800" height="532" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/baby-und-hund.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/baby-und-hund-300x200.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/baby-und-hund-768x511.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-5088" class="wp-caption-text">Eine frühzeitige Vorbereitung des Hundes an das Baby hilft dabei, bösen Überraschungen vorzubeugen.</figcaption></figure>
<h2>Wann kann die Gewöhnung von Baby und Hund als gescheitert betrachtet werden?</h2>
<p>Es können verschiedene Gründe dazu beitragen, dass die Gewöhnung von Hund und Baby zunächst als gescheitert betrachtet werden kann. Wenn der Hund aggressiv auf den Säugling reagiert, in dem er diesen anbellt oder anknurrt, so sollten bei Dir die Alarmglocken läuten. Schließlich kann diese Konstellation gefährlich für Dein Baby werden.</p>
<p>Wende Dich unbedingt an einen auf Verhaltenstherapie geschulten Hundetrainer, mit welchem Du der Ursache für das Fehlverhalten nachgehen sowie geeignete Maßnahmen durchführen kannst, um die Situation bestenfalls dramatisch zu verbessern. Es kann aber auch sein, dass der Hund depressiv auf die Veränderungen reagiert, sich immer mehr zurückzieht und sich von den Herrchen abwendet. Auch hier ist es ratsam, sich an Experten zu wenden.<br />
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">Wenn in beiden Fällen keine Verbesserungen eintreten, so wird die Vermittlung des Hundes sicherlich die beste Option darstellen.</div></div>
<h2>Weiterführende Informationen</h2>
<p><a href="https://www.tasso.net/Service/Wissensportal/Hundehaltung/Aggressionen-bei-Hunden" target="_blank" rel="noopener">Weiterführende Informationen zu Aggressionen, um Beißvorfälle bei Kindern zu verhindern.</a></p>
<p><a href="https://www.baby-und-familie.de/Gesundheit/Schmusen-mit-Tieren-Hygiene-ist-wichtig-117721.html" target="_blank" rel="noopener">Wenn Du mehr über Regeln zu Krankheitsübertragungen rund um Haustiere und Baby erfahren möchtest, so klicke hier.</a></p>
<p><a href="https://www.welt.de/wissenschaft/tierwelt/article5931264/Auch-Haustiere-kennen-die-Eifersucht.html" target="_blank" rel="noopener">Wie Du Eifersucht schnell bei Deinem Hund erkennen und damit umgehen kannst? </a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hund.tips/baby-und-hund-regeln/">Baby und Hund: Diese Regeln sind jetzt wichtig</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hund.tips">Hund.Tips</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Einfache Grundkommandos: Hund Sitz und Platz beibringen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hundekiste.com Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2021 10:19:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
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		<category><![CDATA[Grundkommando]]></category>
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		<category><![CDATA[Verknüpfungslernen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sitz und Platz sind die wohl am häufigsten verwendeten Kommandos für einen Hund. In diesem Ratgeber zeigen wir Dir, wie Du Deinem Hund die beiden Kommandos in 4 einfachen Schritten richtig beibringst und was zu tun ist, wenn Probleme auftreten. Das Wichtigste in Kürze Die Kommandos &#8222;Sitz&#8220; und &#8222;Platz&#8220; sind Grundkommandos, die jeder Hund können&#8230;&#160;<a href="https://www.hund.tips/einfache-grundkommandos/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Einfache Grundkommandos: Hund Sitz und Platz beibringen</span></a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sitz und Platz sind die wohl am häufigsten verwendeten Kommandos für einen Hund.<br />
In diesem Ratgeber zeigen wir Dir, wie Du Deinem Hund die beiden Kommandos in 4 einfachen Schritten richtig beibringst und was zu tun ist, wenn Probleme auftreten.</p>
<p id="z">
<h2>Das Wichtigste in Kürze</h2>
<ul>
<li>Die Kommandos &#8222;Sitz&#8220; und &#8222;Platz&#8220; sind Grundkommandos, die jeder Hund können sollte</li>
<li>Hunde lernen durch Verknüpfungslernen und durch Verstärkung</li>
<li>Du kannst bei einem Welpen sofort mit dem Training beginnen</li>
<li>Ein Abschlusskommando ist wichtig, damit Dein Hund weiß, wann er das Kommando beenden kann</li>
<li>Das Signalwort für das Kommando muss mit dem gewünschten Verhalten verknüpft werden</li>
<li>Ein Hund lernt nicht sofort, sondern durch häufiges und regelmäßiges Training</li>
</ul>
<h2>Hintergründe: Was Du über einfache Grundkommandos und das Lernverhalten beim Hund wissen solltest</h2>
<p>Interessant zu wissen ist erstmal, wie Hunde überhaupt lernen und ob sie unsere Kommandos auch wirklich verstehen.  Ebenso wissenswert ist, ob das Alter Auswirkungen auf die Lernleistung hat und ab wann ein Hund Kommandos lernen sollte. Außerdem gibt es neben &#8222;Sitz&#8220; und &#8222;Platz&#8220; auch noch andere Kommandos, die ein Hund im besten Fall alle beherrschen sollte. Wir erläutern die oben genannten Punkte nun für Dich.</p>
<h3>Wie lernen Hunde?</h3>
<p>Hunde lernen über Verknüpfungslernen und Lernen durch Verstärkung. Genaueres zu diesen beiden Arten des Lernens erfährst Du jetzt.</p>
<h4>Verknüpfungslernen</h4>
<p>Hunde lernen durch Verknüpfungslernen, das heißt sie verknüpfen zwei Reize miteinander. Voraussetzung dafür ist, dass die Reize in direktem Zusammenhang zueinander stehen. Es kann sich dabei sowohl um angenehme, als auch unangenehme Empfindungen handeln. Damit eine Verknüpfung entsteht, bedarf es meist mehrerer Wiederholungen der Reize. Das Auftreten mehrerer Reize im selben Moment führt dazu, dass der Hund nur auf einen Reiz Acht gibt und die anderen Reize ignoriert oder, dass er die Kombination der Reize als Voraussetzung für ein darauffolgendes Ereignis wahrnimmt. Für das Training mit dem Hund ist das eine wichtige Erkenntnis, um eine Kombination von Sicht- und Hörzeichen herzustellen.</p>
<h4><strong>Lernen durch Verstärkung</strong></h4>
<p>Das Lernen durch Verstärkung ist ebenfalls wichtig. Hunde lernen durch Erfolg und Misserfolg, wobei Erfolg zum gewünschten Verhalten führt und Misserfolg eben nicht. Um Dir eine Vorstellung davon zu geben, illustrieren wir das Ganze an einem Beispiel: Wenn ein Hund zur Begrüßung Leute anspringt, ist es wichtig mit Erfolg und Misserfolg zu arbeiten. Dafür sollte man ruhiges Verhalten bei einer Begrüßung durch ein Leckerli und Aufmerksamkeit belohnen. Im Gegenteil, wenn der Hund andere anspringt, ist es wichtig sich abzuwenden. Das ist für den Hund ein Misserfolg.</p>
<h3>Hat das Alter von Hunden Auswirkungen auf das Lernen?</h3>
<p>Die Antwort ist Ja. Genau wie beim Menschen hat das Alter auch bei Hunden Auswirkungen auf das Lernen, dies bestätigte eine Studie des Clever Dog Lab des Messerli Forschungsinstitutes. Bei der Studie wurden Hunde, die in fünf Altersgruppen unterteilt wurden, auf ihre Lernfähigkeit, ihr logisches Schlussfolgern und ihre Merkfähigkeit getestet. Es zeigte sich, dass ältere Hunde für die Lösung einer Aufgabe mehr Zeit brauchen und sie in ihrer Denkweise nicht so flexibel sind wie jüngere Hunde. In einem anderen Test schnitten die älteren Hunde wiederum besser ab, was darauf zurückgeführt wurde, dass ältere Hunde mehr auf zuvor Gelerntem beharren. Um mehr zu den Versuchen der Studie im Detail zu erfahren, klicke<a href="https://www.diehundezeitung.com/aeltere-hunde-lernen-langsamer-aber-denken-logischer/" target="_blank" rel="noopener"> hier</a>.</p>
<h3>Ab wann sollte man Welpen Kommandos beibringen?</h3>
<p>Wenn Du Deinen Welpen vom Züchter bekommst, ist er ungefähr 8 Wochen alt. Du kannst dann sofort anfangen ihm Kommandos beizubringen, aber überfordere ihn nicht und gönne ihm auch Zeit sich an die ganzen neuen Eindrücke zu gewöhnen. Die Kommandos, mit denen Du anfangen solltest, sind „Komm“, „Sitz“, „Platz“ und „Bleib“.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Tipp:</strong> Trainingszeiten von etwa 5 Minuten sind am Anfang ideal.</div></div>
<p>Das folgende Video gibt Dir 10 einfache Tipps für das Welpentraining. Falls Du einen Welpen hast, schau doch einfach mal rein:</p>
<p><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/l2BCmE0zAAc" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Versteht ein Hund Kommandos?</h3>
<p>Die Antwort ist ja! Hunde sind auf unsere Sichtzeichen und die Körpersprache fixiert, weshalb es einfacher ist sie darauf zu trainieren. Ein Hund sollte nach dem Training aber auf Hörzeichen reagieren. Wie das geht, erfährst Du weiter unten</p>
<h3>Welche Befehle sollte ein Hund noch können?</h3>
<p>Nicht nur die Kommandos &#8222;Sitz&#8220; und &#8222;Platz&#8220; sind wichtig. Ein Hund sollte auch noch andere Grundkommandos beherrschen. Dazu gehören:</p>
<ul>
<li>Bleib!</li>
<li>Nein!</li>
<li>Aus!</li>
<li>Hier!</li>
<li>Bei Fuß!</li>
<li>Bei Mir!</li>
</ul>
<p>Mehr zu diesen Kommandos kannst Du <a href="https://herz-fuer-tiere.de/haustiere/hunde/hunde-erziehung/die-8-wichtigsten-grund-kommandos-fuer-den-hund" target="_blank" rel="noopener">hier</a> lesen.</p>
<h2>Die Grundkommandos in vier Schritten erklärt</h2>
<p id="o">Die Grundkommandos &#8222;Sitz&#8220; und &#8222;Platz&#8220; zu können, ist für den Anfang der Hundeerziehung sehr wichtig.<br />
Im Folgenden erklären wir Dir auf einfache Art und Weise, wie Du die Kommandos am besten vermittelst.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Tipp:</strong> Achte beim Training darauf, dass Du am Anfang in einer möglichst ablenkungsfreien Umgebung anfängst. Nach und nach können Ablenkungen gesteigert werden.</div></div>
<h3>Wie bringe ich meinem Hund bei Sitz zu machen?</h3>
<p>Vermutlich weißt Du, dass dieses Kommando bewirkt, dass sich Dein Hund ruhig hinsetzt. Das Kommando heißt aber auch, dass der Hund das Sitzen nicht von alleine beendet, sondern er erst mit einem Anschlusskommando von Dir entlassen wird. Das Kommando richtig beizubringen ist nicht schwer. Beachte einfach die folgenden 4 Schritte:</p>
<h4>Schritt 1: Den Hund in das Verhalten locken</h4>
<p>Sitzen kann ein Hund natürlich schon, aber im Fokus steht hier dem Hund beizubringen, dass er sich setzt, wenn Du ihn lockst. Das erreichst Du durch ein Leckerli. Führe das Leckerli über den Kopf des Hundes hinweg, denn dadurch setzt er sich automatisch hin. Das solltest Du so lange machen bis er sich zweifelsfrei bei dieser Bewegung hinsetzt</p>
<h4>Schritt 2: Verhalten mit dem Wort &#8222;Sitz&#8220; verknüpfen</h4>
<p>Als Nächstes lockst Du den Hund weiter in die Sitzposition und gleichzeitig sagst Du das Wort &#8222;Sitz&#8220;. Dadurch verknüpft er das zu zeigende Verhalten mit dem Wort.</p>
<h4>Schritt 3: Das Locken beenden</h4>
<p>Nach und nach solltest Du die Lockbewegung verschwinden lassen und mit der Zeit gar nicht mehr machen.<br />
Mache die Bewegung beim Üben dafür immer etwas kürzer, dann deutest Du sie nur noch an, bis Du die Bewegung schließlich gar nicht mehr machst.</p>
<h4>Schritt 4: Einführung des Abschlusskommandos</h4>
<p>Um Deinem Hund zu signalisieren, dass er mit dem Signal, dass Du ihm gegeben hast aufhören kann, nutzt Du zuerst  Laute und Gesten. Du lockst ihn dadurch dazu aufzustehen. Wenn das öfter klappt, sagst Du ein Abschlusskommando, welches nach einer gewissen Zeit genügt, damit der Hund &#8222;Sitz&#8220; beendet.</p>
<figure id="attachment_4281" aria-describedby="caption-attachment-4281" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4281 size-full" title="sitzender Hund im Wald" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/hund-sitz.jpg" alt="Hund macht das Grundkommando Sitz" width="800" height="533" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/hund-sitz.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/hund-sitz-300x200.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/hund-sitz-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-4281" class="wp-caption-text">Das Ziel des Kommando &#8222;Sitz&#8220; ist, dass die Vorderpfoten und das Hinterteil den Boden berühren.</figcaption></figure>
<h3>Wie bringe ich meinem Hund bei Platz zu machen?</h3>
<p>Die liegende Position ist für einen Hund sehr bequem, deshalb eignet sie sich besonders, wenn der Hund längere Zeit in dieser Position verharren sollte. Die korrekte Ausführung des Kommandos wäre beispielsweise im Wartezimmer beim Tierarzt von Vorteil. Auch für das Kommando &#8222;Platz&#8220; stellen wir Dir 4 einfache Schritte für die Vorgehensweise vor:</p>
<h4>Schritt 1: Den Hund in die Position &#8222;Hinlegen&#8220; locken</h4>
<p>Genau wie beim Kommando &#8222;Sitz&#8220; lockst Du den Hund mit einem Leckerli in die gewünschte Position. Führe dazu Deine Hand mit dem Leckerli senkrecht vor der Nase Deines Hundes in Richtung Boden. Warte ab bis Dein Hund sich hinlegt und gebe ihm dann das Leckerli. Das solltest Du wiederholen bis Dein Hund das Verhalten zuverlässig zeigt.</p>
<h4>Schritt 2: Verhalten mit dem Kommando verknüpfen</h4>
<p>Im nächsten Schritt sagst Du immer, wenn Dein Hund sich während des Lockens hinlegt das Wort &#8222;Platz&#8220;. Nach einiger Zeit verknüpft Dein Hund die Handlung mit diesem Signalwort.</p>
<h4>Schritt 3: Das Locken abgewöhnen</h4>
<p>Das nächste Ziel besteht darin, dass Dein Hund das Kommando auch ohne die Lockbewegung durchführt. Dafür muss die Lockbewegung schrittweise ausgebaut werden. Belohnen und Loben sollten jedoch beibehalten werden und sind weiterhin wichtig.</p>
<h4>Schritt 4: Liegenbleiben bis zum Abschlusskommando</h4>
<p>Damit der Hund das Kommando nicht eigenständig beendet, ist ein Abschlusskommando wichtig. Lobe und belohne ihn dafür, dass er nicht aufsteht bis er das Abschlusskommando bekommt. Das Abschlusskommando zu verstehen sollte Dein Hund bereits beim Training des &#8222;Sitz&#8220; Kommandos erlernt haben.</p>
<div class="su-note tipp"  style="border-color:#d4d4d4;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#eeeeee;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><strong>Tipp:</strong> Wiederhole die Schritte für &#8222;Sitz&#8220; und &#8222;Platz&#8220; pro Übungseinheit am besten 5 Mal.</div></div>
<figure id="attachment_4280" aria-describedby="caption-attachment-4280" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4280 size-full" title="Hund liegt am Strand" src="https://hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/hund-platz.jpg" alt="Hund macht das Grundkommando Platz" width="800" height="533" srcset="https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/hund-platz.jpg 800w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/hund-platz-300x200.jpg 300w, https://www.hund.tips/wp-content/uploads/2021/01/hund-platz-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-4280" class="wp-caption-text">Das Kommandoziel von Platz ist, dass sich Dein Hund hinlegt und nicht aufsteht bis Du das Abschlusskommando gegeben hast.</figcaption></figure>
<h2>Probleme beim &#8222;Sitz&#8220; und &#8222;Platz&#8220; Kommando</h2>
<p>Natürlich kann nicht immer sofort alles perfekt funktionieren und beim Training der Kommandos mit Deinem Hund können Schwierigkeiten auftreten. Häufig gestellte Fragen zu diesen Schwierigkeiten sind im Folgenden für Dich beantwortet.</p>
<h3>Was tun, wenn der Hund beim Versuch ihn in die sitzende Position zu locken rückwärts geht?</h3>
<p>Wenn das der Fall ist, übe mit Deinem Hund an einer Stelle wo er mit dem Hinterteil zur Wand steht. Wenn er zurückweichen möchte, hat er keinen Platz dazu.</p>
<h3>Was tun, wenn der Hund bei Einführung des Abschlusskommandos nicht aufsteht?</h3>
<p>Hierbei ist ein wenig Herumprobieren gefragt. Teste einladende Gesten und Geräusche und ermittel worauf Dein Hund reagiert. Beispiele dafür wären eindeutige Handbewegungen und Schnalz- oder Fiepgeräusche.</p>
<h3>Was tun, wenn der Hund Sitz und Platz vertauscht?</h3>
<p>Wenn Dein Hund die Signale vertauscht, hat er das Signalwort noch nicht mit der darauffolgenden Handlung verknüpft. Baue das Training noch einmal ganz von vorne auf, also wie im <a href="#o">vier Schritte Training</a> bereits erklärt wurde. Beginne damit, dass &#8222;Sitz&#8220; Kommando neu zu lehren und fahre dann mit dem &#8222;Platz&#8220; Kommando fort.</p>
<h2>Weiterführende Links</h2>
<p><a href="https://www.dogcoach.de/blog/150-die-grundkommandos-das-kleine-abc.html" target="_blank" rel="noopener">Die Grundkommandos &#8211; Das kleine ABC</a></p>
<p><a href="https://magazin.mydog365.de/erziehung/welpenerziehung/hundeschule-welpen/" target="_blank" rel="noopener">Hundeschule für den Welpen: ja oder nein?</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hund.tips/einfache-grundkommandos/">Einfache Grundkommandos: Hund Sitz und Platz beibringen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hund.tips">Hund.Tips</a>.</p>
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